0,0 -0,3. Wer in den vergangenen Wochen und Monaten regelmäßig Surfline für die europäische Atlantikküste geöffnet hat, kennt diesen Anblick mittlerweile ziemlich gut. Und langsam stellt sich eigentlich nur noch eine Frage: Wann hört diese Flatness endlich auf?
Seit Wochen wartet gefühlt die gesamte Atlantikküste auf Swell. Jeder kleine Ausschlag im Forecast wird hoffnungsvoll beobachtet, jeder Fleck auf der Wetterkarte analysiert und sobald irgendwo am Horizont ein bisschen Farbe auftaucht, keimt sie wieder auf: die Hoffnung, dass der Atlantik endlich aus seinem Sommerschlaf erwacht.
„Nächste Woche sieht besser aus.“
Wie oft wir diesen Satz mittlerweile gehört haben, wissen wir selbst nicht mehr.
Denn nächste Woche kommt, der Swell meistens nicht. Stattdessen wieder 0,3 Meter, kurze Periode und ein Atlantik, der eher an einen ziemlich großen Badesee erinnert. Und während Boards, Neos und Leashes langsam Staub ansetzen, bleibt nichts anderes übrig, als weiter auf das Ende des vielleicht längsten gefühlten Flatspells aller Zeiten zu warten.
Aber wie verbringt man eigentlich die Zeit, wenn man am Atlantik sitzt, zum Surfen hier ist – und es schlicht und einfach keine Wellen gibt?
Bevor ihr zum hundertsten Mal Surfline aktualisiert oder aus Verzweiflung Flüge nach Indo bucht: Wir hätten da ein paar Ideen.

1. Reparier endlich dein verdammtes Surfzeug
Seien wir ehrlich: Irgendwo in deinem Quiver steht dieses eine Board mit einer kleinen Macke, die du seit Monaten mit den Worten „geht schon noch“ ignorierst.
Jetzt ist der Moment.
Dings reparieren, Leash kontrollieren, Finnenkästen checken, alte Waxberge vom Board kratzen und vielleicht sogar mal den Reißverschluss der Boardbag vom Sand befreien.
Auch der Neo verdient etwas Liebe. Kleine Löcher lassen sich kleben, bevor daraus große werden. Danach einmal ordentlich ausspülen und tatsächlich trocknen lassen und nicht wie sonst zusammengerollt hinter dem Fahrersitz vergessen.
Sexy? Nein.
Aber beim nächsten Swell wirst du froh sein.




