Jack Robinson meldet sich zurück
Auch für Robinson läuft 2026 bislang ungewohnt schwierig.
Der Australier kam als Nummer zwölf des Rankings nach Cloud 9 und hatte vor dem Event erst ein Viertelfinale in dieser Saison erreicht.
Auf Siargao scheint er langsam wieder näher an seine bekannte Form zu kommen.
Gegen den indonesischen Injury Replacement Bronson Meydi legte Robinson unter anderem eine 8,33 für eine lange Tube hin. Anschließend setzte er sich in Round 2 gegen Miguel Pupo durch.
Damit steht das erste Männer-Viertelfinale bereits fest:
Seth Moniz vs. Jack Robinson.
An einer Welle wie Cloud 9 dürfte das ziemlich interessant werden.
Colapinto gegen Toledo und Ewing gegen Tokong
Bevor die restlichen Viertelfinals feststehen, warten allerdings noch einige richtig große Round-2-Matchups.
Griffin Colapinto trifft nach seinem Sieg in Portugal auf den zweimaligen Weltmeister Filipe Toledo. Colapinto kommt mit ordentlich Momentum nach Cloud 9 und gehört gerade dann zu den gefährlichsten Ridern, wenn die Section nach der Tube noch Möglichkeiten für große Turns oder Airs bietet.
Noch mehr Aufmerksamkeit dürfte lokal das Duell Ethan Ewing gegen John Mark Tokong bekommen.
Tokong hat bereits gezeigt, dass er an diesem Reef niemanden fürchten muss. Ewing bekommt also nicht nur einen starken Gegner, sondern vermutlich auch den gesamten Strand gegen sich.
Ebenfalls interessant: Liam O’Brien trifft nach einem starken Auftakt auf Gabriel Medina.
Cloud 9 ist bislang der eigentliche Gewinner
Nach zwei Contesttagen ist aber auch klar: Der eigentliche Star dieses Events ist Cloud 9 selbst.
Vier bis sechs Fuß, saubere Lines über das Reef und tiefe Barrels haben bereits mehrere hohe Scores produziert. Gleichzeitig bleibt die Welle technisch genug, dass selbst die besten Surfer der Welt nicht einfach jede Welle problemlos verwandeln.
Late Drops, unterschiedliche Sections des Reefs und die Entscheidung, wie tief man sich positioniert, machen einen großen Unterschied.
Und genau dort kommen die Local Wildcards ins Spiel.
Tokong und Alciso zeigen bisher eindrucksvoll, welchen Vorteil jahrelange Erfahrung an einem Spot haben kann, selbst wenn auf der anderen Seite Olympiasieger und Championship Tour Veteranen warten.
Alles Wichtige zum Philippines Pro 2026
Der Philippines Pro Presented by the Philippine Sports Commission ist Stopp Nummer 11 der WSL Championship Tour 2026.
Location: Cloud 9, Siargao, Philippinen
Competition Window: 31. Oktober bis 10. November 2026
Aktuelle Bedingungen: etwa vier bis fünf Fuß und leichter Wind
Frauen: Viertelfinals stehen fest
Männer: Round 2 läuft, Viertelfinals anschließend auf Standby
Für die Frauen geht es inzwischen nicht mehr nur um einen Event Sieg. Mit Molly Picklum an der Spitze bekommt jedes Resultat zusätzliche Bedeutung für das World-Title-Race vor Pipeline.
Bei den Männern bleibt die Situation offener. Neben etablierten Namen wie Colapinto, Medina, Robinson und Ewing haben vor allem die Local Wildcards dafür gesorgt, dass dieser Contest bislang alles andere als vorhersehbar läuft.
Und solange Cloud 9 weiter solche Barrels liefert, dürfte sich daran wenig ändern.
FAQ zum Philippines Pro 2026
Wo findet der Philippines Pro statt?
Gesurft wird am berühmten Reefbreak Cloud 9 auf Siargao auf den Philippinen.
Wann findet der Philippines Pro 2026 statt?
Das Competition Window läuft vom 31. Oktober bis 10. November 2026.
Welcher CT Stop ist der Philippines Pro?
Das Event ist Stopp Nummer 11 der WSL Championship Tour 2026.
Welche philippinischen Surfer sind noch im Contest?
Die Wildcards John Mark Tokong und Jayuard Alciso haben ihre ersten Heats gewonnen und stehen in Round 2.
Wer führt bei den Frauen das Ranking an?
Molly Picklum kam nach ihrem Sieg beim MEO Rip Curl Pro Portugal als Führende der Championship Tour auf die Philippinen.
Gegen wen surft Molly Picklum im Viertelfinale?
Picklum trifft auf Isabella Nichols.
Wer erzielte das höchste Heat Total des bisherigen Events?
John Mark Tokong erzielte mit 16,60 Punkten das höchste in den bereitgestellten Ergebnissen ausgewiesene Heat Total.