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STEPHANIE GILMORE GWEINNT DEN ASP WORLD TITLE 2010

STEPHANIE GILMORE GWEINNT DEN ASP WORLD TITLE 2010

Sie ist das Non-Plus-Ultra des Frauensurfens. Mehr als Stephanie Gilmore geht einfach nicht. Das Rip Curl Ausnahmetalent machte in Puerto Rico alles klar und ersurfte frühzeitig im Rip Curl Event den ASP Woman’s World Title 2010. Mit ihrem Sieg der Saison 2010 schreibt Gilmore Surf Geschichte und gewinnt zum vierten Mal in Folge – seit ihrer Rookie Saison 2006 – den Weltmeistertitel im Frauensurfen. Damit bleibt die 22 jährige Australierin seit ihrer Zeit als Rookie ungeschlagen!

Obwohl die Women’s Dream Tour noch nicht einmal ihre letzte Destination erreicht hat (November, Sunset Beach, Hawaii), hat Gilmore schon alles klar gemacht. Dank eines dicken Punktepolsters und einem grossen Vorsprung im ASP Overall-Ranking, brauchte Gilmore nur das Viertelfinale überstehen, um sich den Weltmeistertitel einzuheimsen. Das vielleicht spannendste Viertelfinale in der Geschichte des Frauensurfens bestritt die Australierin gegen Melanie Bartels aus Hawaii, welches Steph (13. 87 Punkte) mit einem hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 0.1 Punkten für sich entscheiden konnte. Für die stark surfende Hawaiianerin (13.77 Punkte) war damit das Ende der Fahnenstange erreicht und Gilmore war zum vierten Mal in Folge ASP World Champion.

„mir fehlen absolut die Worte“, freut sich Gilmore nach dem Quarters des Rip Curl Pro Search. „Mel (Bartels) ist eine der gefährlichsten Kontrahenten überhaupt und hat mir das Leben da draussen richtig schwer gemacht. Sogar bei der allerletzten Welle, war ich mir sicher, dass sie den höheren Score haben würde. Ich war völlig weggefegt, als ich dann den Scor durch die Lautsprecher hörte – und das bin ich jetzt noch!“ erzählt der frischgebackene Champion 2010.

Sich selber kaum bewusst über die Geschichtsträchtigkeit ihres erneuten Sieges und der konstanten Siege seit ihrer Rookie-Saison, realisiert sie selbst erst als wir sie am Strand danach fragen, was ihr da gerade gelungen ist: „Ich habe da eigentlich noch gar nicht wirklich drüber nachgedacht. Doch einen Rekord zu halten, den Layne (Beachley) oder sogar Kelly (Slater) nicht einmal geschafft haben, ist schon etwas ganz Besonderes. Ich hätte mir früher nicht träumen lassen, überhaupt einen zweiten Titel zu gewinnen. Jetzt den vierten Titel und dann auch noch in Folge, gewonnen zu haben ist einfach off the wall für mich!“

Bereits vor dem letzten Stopp der ASP World Tour den Sack zu gemacht zu haben, spiegelt jedoch nicht gänzlich Gilmores gesamte Saison. Surfte sie unglaublich stark, war der vierte Titel jedoch schwerer umkämpft, als 2009. Dabei blieb ihr besonders Sally Fitzgibbons (Overall Platz 2) permanent auf den Fersen und machte ihr das Leben ein ums andere Mal schwer. Auch der Rookie Carissa Moore (Overall Platz 3) entwickelte sich trotz zwei verpasster Events – sie machte ihren Highschool-Abschluss (gutes Mädchen!) – zum Verfolger und wird in der kommenden Saison eine klare Anwärterin auf den Titel sein. Nicht zuletzt wird der 18 Jährigen nachgesagt, sie sei die vielleicht talentierteste Surferin aller Zeiten. Ob sie talentierter ist, als Gilmore wird die zeit zeigen, wenn sie einmal vier Titel ihr Eigen nenne darf, fangen wir mit dem Vergleichen an.

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