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8 Jahre auf den Mentawai Inseln – Surfer lebt mit Eingeborenen im Dschungel Indonesiens

Die Transformation von einem gefeuerten Surfer zum Kulturbotschafter

Die Story von Rob Henry klingt fast wie ein schlechter Hollywood Streifen.

Durch die Finanzkrise 2008 und die entsprechende Kündigung entschied sich der Australier aufzubrechen und nach einem tieferen Sinn im Leben zu suchen. Das er wenig später auf den Mentawais nicht etwa nach den besten Wellen suchen würde, sondern 8 Jahre mit einem einheimischen Stamm, fernab der Zivilisation leben wird, stand zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht fest.

Die Frage, die er sich gestellt hat war einfach – wer oder was bin ich eigentlich?

Wem helfe ich und vor allem wie kann ich mein Leben so gestalten, dass ich nützlich bin und eine einen positiven Einfluss auf die Welt habe?

Nach einigen Wochen in diversen Yoga Camps und Hostels, immer auf der Suche nach einer tieferen Mission, führte ihn seine Surf-Leidenschaft auf die Mentawai-Inseln. Sein ständiger Begleiter war seine Kamera und so kam eines zum anderen.

In einem Surfcamp lernt er einen Einheimischen kennen, der ihn mit seinem überlieferten Wissen über das Land begeisterte und Rob in die Kultur der lokalen Bevölkerung einführte.

Der Entschluss zu einem abgelegenen Stamm zu ziehen stand schnell fest. Das Ziel war es einen Stamm zu finden, der so weit weg von touristischen Einflüssen war, wie nur irendwie möglich.

Die Sprache konnte Rob anfangs nicht und so war es kein leichter Start für den Australier. Doch schnell eignete er sich die Grundlagen der Sprache an und studierte “Arat Sabulungan”, den traditionellen Glauben.

Die Mission war es nicht nur mit den Menschen zu leben, sondern diese auch vor den Einflüssen der westlichen Welt zu schützen und die Veränderung zu dokumentieren.

Durch die Unabhängigkeit von Indonesien im Jahre 1945 wurde die Kultur auf den Mentawais zu großen Teilen unterdrückt und ausgerottet.

Die jüngere Generation hat fast keinen Zugang mehr zu den alten Ritualen und nur wenige bemühen sich um den Erhalt. Diese “verlorene” Generation hat es nicht leicht, denn Geld ist nur wenig vorhanden und so ziehen viele Jüngere in die Städte, um dort ihr Glück zu versuchen.

In dem Film “As Worlds Divide” dokumentiert Rob über 8 Jahre die Entwicklung der Inselbevölkerung und beschreibt seine Erfahrung wie folgt:

“I learnt so much, I learnt how little is needed to be happy. It certainly doesn’t come from anything material. It’s really within yourself and your relationships with family and friends, and I think with any Indigenous culture that’s why they’ve been able to survive for tens of thousands of years.”

Den Film gibt es HIER.

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