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Balance – Sebastian Endres über die World Police & Firegames

Die World Police and Firegames (WPFG) sind eine Sportveranstaltung, ähnlich den Olympischen Sommerspielen.

An diesen nehmen jedoch ausschließlich Polizisten und Feuerwehrmänner aus der ganzen Welt teil. Sie finden alle zwei Jahre in einem anderen Land statt. Nach früheren Austragungsorten wie in Australien, Kanada, New York, Irland und vor zwei Jahren in Fairfax/USA, fanden sie im August 2017 in Los Angels/Kalifornien statt. Ungefähr 10.000 Sportler treten in über 60 Disziplinen gegeneinander an. Neben klassischen Sportarten wie Schwimmen, Leichtathletik, etc. gibt es auch berufsspezifische Disziplinen und eben auch Surfen.

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Wenn man sich alle Spiele der vergangenen Jahre ansieht, war Surfen schon immer Bestandteil dieser Spiele. Dies liegt auch daran, dass die Spiele in San Jose/Kalifornien zum ersten Mal im Jahr 1985 stattgefunden hatten und seit den 1960er als California Games eine lange Tradition hatten.

Der Surfcontest bei den WPFG fand in einem Zeitraum von drei Tagen statt. Am ersten Tag wurde „Shortboard“ ausgerichtet, am zweiten Tag „Longboard“ und am dritten Tag „SUP/Bodyboard“. Der Austragungsort fürs Surfen war der Leo Carillo State Beach. Es handelt sich hierbei um einen rechten Pointbreak der über einem Riff bricht und eher eine Longboardwelle ist.

Jede Disziplin war in die Altersklassen Open, 18+, 30+, 40+, 50+, 60+ und Women aufgeteilt. Ein Heat dauerte 15 Minuten und wurde von sechs Surfern bestritten. Hiervon kamen die ersten drei immer in die nächste Runde. Der überwiegende Teil der Surfer stammt wie üblich aus Australien, Kalifornien, Brasilien und Hawaii. Neben mir als einzigen Deutschen, nahm noch ein Feuerwehrmann aus Schweden teil. Somit war Europa „stark“ vertreten.

Meinen ersten Heat im Shortboarden bestritt ich gegen Surfer aus New Jersey, Australien, Kalifornien und dem Schweden. Diesen Heat konnte ich souverän meistern. Im nächsten Heat, der zugleich das Halbfinale war, konnte ich gegen die starke Konkurrenz leider nichts mehr ausrichten. Dies war zum Teil auch den schlechten Wellenbedingungen geschuldet, da in den ersten 10 Minuten erstmal keine Wellen kamen.

Am zweiten Tag nahm ich aus Spaß spontan noch im Longboarden teil, da mir ein kalifornischer Kollege ein 10 Fuß Softboard geliehen hatte. Da ich in meiner bisherigen Surfkarriere nur einmal auf einem Longboard stand, flog ich im ersten Heat auch gleich raus, was dem Spaß daran natürlich nicht geschadet hatte.

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Während der Contesttage wurden wir jeden Abend von den hawaiianischen Kollegen zum Barbecue am Campingplatz eingeladen. Am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik konnte man die Surftage entspannt ausklingen lassen. So entstanden auch einige Bekanntschaften auf der ganzen Welt.

Während unserer dreiwöchigen Kalifornien Reise waren wir natürlich auch noch an etlichen anderen Spots surfen. Wir haben zahlreiche bekannte und unbekannte Spots von San Diego bis Malibu gesurft. So waren wir auch an den weltbekannten Spots Trestles und Huntington Beach, wo zu dieser Zeit auch die Vans US Open stattfanden.

Weitere Videos von meinen vergangen Reisen gibt es www.followtheocean.de

Euer Basti

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