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Havelwelle Potsdam Surfen

Rapid Surfing

HAVELWELLE – alle Infos zum neuen Wavepool in Potsdam

Neue Wellen in Deutschland sind immer gute News. Gerade wenn es um ein Projekt wie die Havelwelle in Potsdam geht.

Aus einer Schnaps-Idee wurde über die letzten 3 Jahre ein ernstzunehmendes Bauvorhaben und mit einem bereits erworbenen Grundstück kann hoffentlich auch demnächst mit dem Bau begonnen werden. Wir haben die Geschäftsführerin Ginette Rhauda zu einem Interview getroffen, um den neuesten Stand des Wavepools in Potsdam abzufragen. Hier nun alle Infos zur neuen Indoor Welle:

Hallo Ginette, wir freuen uns sehr über die News aus Potsdam. Ihr seid bereits seit zwei Jahren an dem Thema Havelwelle dran und so langsam nimmt das Projekt fahrt auf. Bring uns bitte mal kurz auf den momentanen Stand der Dinge?

Ja endlich! Uns hat die Pandemie leider etwas Zeit gekostet. Um es aber auch positiv zu sehen. Wir konnten bereits an vielen Stellen sehr gut in die technischen Details gehen, uns an vielen Stellen noch einmal quer informieren und auch an den richtigen Stellen bereits Fragen loswerden, um im jetzigen Verlauf etwas Zeit zu sparen.

Wir sitzen derzeit an allen Schnittstellen bezüglich der Bauplanung. Durch die vorläufig bestätigte Bauvoranfrage ist das Projekt Havelwelle bereits bestätigt. Das bedeutet, es darf so wie im groben geplant gebaut werden am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke. Nun heißt es für uns und die Architekten den Bauantrag fertig zu machen, um dann auch bei den Behörden grünes Licht für den Bau zu erhalten. Parallel wird gerade das Grundstück von dem ganzen Unrat und Dreck befreit, sowie eine Ebene hergestellt für den Tiefbau.

Somit habt ihr bereits ein passendes Grundstück und die Genehmigungen zum Bau schon mehr oder weniger in der Tasche?

Die vorläufige Bauvoranfrage, ja. Das ist die Genehmigung zum Vorhaben, eine vorhabensbezogene Genehmigung also. Die vollständige Baugenehmigung noch nicht. Das beinhaltet den Brandschutzplan, die gesamte Statik und die genaue Planung der Haustechnik. Woran wir gerade sitzen im „fine tuning“. So ist aber der normale Verlauf für eine Baugenehmigung.

Mit 14 Metern Breite gehört die Welle zu den größten Indoor Wellen weltweit. Mit welcher Technologie werdet ihr die Welle betreiben?

Wir haben uns für die Unit Wellen Technologie entschieden. Sie hält den Vorteil eines sehr energieeffizienten Systems, was bei dem Energiebedarf ein enorm wichtiger Aspekt ist.

Surf Langenfeld Unit Parktech

UNIT kennen wir aus Langenfeld. Wie unterscheidet sich eure Indoor Welle von der Welle im See?

Ehrlich gesagt, gar nicht. Die Technologie ist die Gleiche nur eben Indoor.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen eine Indoor Surfwelle bauen zu wollen und wer steckt hinter dem Projekt?

Wie sagt man so schön, aus manchen „Schnaps-Ideen“ entstehen die tollsten Projekte. Das trifft auf uns wohl ganz gut zu. Wir haben das Surfen für uns vor ein paar Jahren in einem Kalifornien Urlaub entdeckt. Reisten von dem Tag an stets an verschiedene Surfspots in Europa und Amerika. Bei einem Urlaub auf Fuerte vor 3 Jahren entstand bei einem lustigen Weinabend diese Idee. Sie ließ uns die ganze Nacht nicht mehr los und Enrico und ich googelten, schrieben Kontakte an und die Idee war mehr als geboren.

Man muss dazu sagen, dass wir bereits ein mittelständisches Unternehmen haben und nicht so viel Urlaubsphasen. Tja und was macht man, wenn man nicht so oft ans Meer kann? Man sucht nach Lösungen!

Das hier ist wohl die Eine, die unsere Leidenschaft teilt, mit dem Wunsch das Surfen für viele Menschen möglich zu machen. Somit stecken vorerst nur wir Zwei, Ginette und Enrico Rhauda, hinter dem Projekt. Wir freuen uns aber auf ein bald wachsendes Havelwelle Team.

Ginette und Enrico Rhauda (Havelwelle GmbH) mit Johannes Degenhardt (Unit Park Tech AG)

Zu zweit ein Projekt dieser Größenordnung ist ganz schön heftig. Wie wollt ihr das Projekt finanzieren?

Die Investitionssumme ist nicht unerheblich. Wir sind dankbar ein sehr gutes GRW Förderpaket der Investitions- und Landesbank Brandenburg zu erhalten, eine flächendeckende Unterstützung der Bürgschaftsbank Brandenburg und vollste Rückendeckung unserer finanzierenden Bank der PSD zu haben. Das ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich und hat uns genau an der Stelle im dem letzten Jahr viel Zeit gekostet.

Klingt gut. Was unterscheidet Euch von dem benachbarten Wellenwerk in Berlin?

Im Prinzip die Technologie und die gesamte Größe der Welle. Zudem haben wir noch unsere Slube Homes für Übernachtungen. Das sind kleine, runde Tiny Houses. Und natürlich das ökologische Konzept.

Könnt ihr uns schon grob einen Preis für das Surfen auf der Welle nennen?

Wir werden uns an die derzeitigen Marktpreise orientieren und natürlich am Wellenwerk.

Wann ist der offizielle Baustart und vor allem, wann wollt ihr offiziell eröffnen?

Oh, das ist eine gute Frage. Wenn es nach uns persönlich gehen würde, lieber früher als später. Letzten Endes müssen jetzt die Architekten, Planer und Fachplaner agieren für den Bauantrag, der so gut wie fertig ist. So und dann liegt es an den Behörden. Hierzu können wir natürlich gar keine Annahme treffen.

Auch wenn wir wissen, dass die Gemeinde und auch Potsdam uns mehr als haben wollen… dauern Bearbeitungen und Befürwortungen seine Zeit. Die reine Bauzeit kann man wahrscheinlich so auf circa 1,5 Jahre festsetzen.

Gibt es neben dem Bau einer solchen Anlage noch andere Hürden, die das Projekt gefährden könnten? Wir fragen nur so doof, da es bei diversen anderen Projekten am Ende doch an der finalen Umsetzung (Finanzierung) scheitert.

Nein. Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir tatsächlich ziemlich save. Außer dass es länger dauern könnte wegen Ressoucenmangel. Ich glaube, die Hürden, Denkanstöße und Steinchen haben wir nun endlich alle aus dem Weg geräumt.

Na dann wünschen wir Euch viel Erfolg und haltet uns auf dem Laufenden.

Das werden wir in jedem Fall. Vielen Dank!

Mehr zur Havelwelle Potsdam gibt es hier: havelwelle-potsdam.de

 

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