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Wird der WSL Livestream bald kostenpflichtig?

Die World Surf League hat mit Joe Carr einen neuen Mann für die Position als Chief Strategy Officer gefunden. Dieser kennt sich bestens mit Pay-to-Play aus!

Bald für den Livestream der WSL bezahlen? Wir können das Gerücht weder bestätigen noch widerlegen, aber liest man einmal zwischen den Zeilen, so könnte diese Vorstellung bald Realität werden.

Gestern Abend hat die WSL ihren neuen Chief Strategy Officer vorgestellt und es ist kein geringerer als Joe Carr, der ehemalige Senior Executive Manager of Content und international Business der UFC. Er spielte eine signifikante Rolle bei der Entwicklung des Fight Pass der UFC. Nun verlässt Joe Carr die Organisation nach fünf Jahren auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, die er offenbar bei der World Surf League gefunden hat. Eine seiner Aufgaben wird bei der WSL mit Sicherheit sein, eine Möglichkeit zu finden, die Fans für die Livestreams der Championship Tourstops zahlen zu lassen, um das Businessmodell WSL zu supporten.

“I see a ton of parallels between both companies and am leaving for the same set of challenges that attracted me to the UFC.”, sagte Joe Carr.

Die Entscheidung der WSL, Joe Carr mit ins Boot zu holen ist das Ergebnis der weiteren Globalisierung der WSL. Er wird neue Strategien für die WSL entwickeln und auch ein Augenmerk auf Kelly Slater’s Wave Pool legen. Es ist kein Geheimnis, dass die Medien momentan schwere Zeiten durchgehen und so hat auch die WSL als Media House mit einigen Problemen zu kämpfen. Betrachtet man darüber hinaus die Kosten, die benötigt werden, um die CT Events (nur Männer) durchzuführen, werden pro Jahr circa 44 Millionen Euro fällig. Der Fan bekommt von all diesen Kosten bis jetzt jedoch nichts mit: Er besucht die Website der WSL und kann sich kostenlos und ohne Registrierung sofort in den qualitativ sehr hochwertigen Livestream klicken. Ganz egal wieviele Coronas du trinkst oder wie oft das Jeep Leader Yellow Jersey im Livestream erwähnt wird, es wird wahrscheinlich nicht soviel Geld generiert, dass die WSL locker in die grünen Zahlen kommt. Daher kommt die Vermutung auf: Die Zuschauer werden in der Zukunft das Businessmodell WSL mit tragen (müssen).

“Joe has a very impressive background with groundbreaking achievements in driving the growth of UFC’s global business. He will bring deep experience of developing and executing international growth strategies.”, sagte Sophie Goldschmidt, CEO der WSL.

Betrachtet man die Vergangenheit, so ist die Strategie von Joe Carr relativ einfach: Pay-to-Play.

Jordy Smith, der sich momentan an Position eins des Leaderboards befindet äußerte sich vor ein paar Monaten über genau dieses Thema wie folgt: “I think a lot of people would pay 20 bucks an event, people are spending that much on bagels and coffee every day!” 

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