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So muss ein Surftrip aussehen

Bidart . Asturien . Porto . Azoren . Galizien . Irland

9 Wochen on the road. 9432(Van) 500(rental) 2400(plane) …(ferry) in 6 verschiedenen europäischen Ländern mit dem Bus, der Fähre und dem Flieger . unzählige Wellen gesurft . Bücher gelesen . Bier getrunken . Erdrückende Hitze und andauernder Regen . Natur geatmet . Freunde besucht, mit ihnen gereist und neue gefunden . 3 Leben gerettet .

Die Vorbereitungen für diesen Trip begannen schon im Winter. Der Kastenwagen wird zum Camper-Van umgebaut. Nach einigem an Zeit, Holz und Schrauben ist die „Black Pearl“ zu einem Teil der Familie geworden.

Anfang Juli; Abschlusskonferenz, Notenvergabe und die neunwöchigen Sommerferien beginnen. Die Route Richtung Spanien ist in Fleisch und Blut übergegangen. Erster Surf samt Cafe au Lait und Croissant ist Bidart. Weiter in Asturien verwirklichen sich Freunde ihren Traum und restaurieren ein Haus mit Blick auf die kleine Bucht. Die Hilti brummt, Wände werden herausgerissen, Beton angemischt und zwischendurch gibt’s Longboardsessions. Wir packen mit an und verbringen die Abende bei gemütlichen BBQ´s.

Galizien steht als nächstes auf dem Programm. Unsere Freunde Lisi & Tommi kommen mit dem Flieger und wir treffen uns in einer feinen swellkonsistenten Bucht. Bücher werden verschlungen, gemeinsame Anekdoten ausgepackt, kleine Wanderungen unternommen, wir kommen viel ins Wasser und bis auf die Gezeiten spielt die Zeit keine Rolle. Wir reisen gemeinsam weiter nach Porto und verbringen dort erlebnisreiche Tage mit Bacalhau, viel Weißwein und atemraubenden 37 °C.

Für Lisi & Tommi geht es wieder in die Heimat während wir den Camper Van bei unserem Freund Nuno parken und auf die Azoren fliegen. Aufgrund Nuno´s Know How über die Inseln lernen wir in den nächsten zehn Tagen alle Ecken der Insel Sao Miguel kennen. Wie das perfekt gephotoshopte Bild präsentiert sich die übergrüne Natur dort. Hiking, Hot Springs, Rental-Car-Racing und zum essen gibts viel Fisch, frisches Gemüse, Obst, Käse und Brot, alles wird auf der Insel selbst produziert. Kulinarischer Hochgenuss. Leider gibt es nur kleinere Sommerwellen, was bei all den anderen Aktivitäten und da auf dem Rückflug das Swell-Barometer stark nach oben zeigt nicht so schlimm ist.

Zurück in Galizien laufen die Sandbänke bei 4ft und 16sec Periode und durchgehend sonnigem Wetter. Endlich wieder Adrenalin beim Takeoff. Auf dem Rückweg besuchen wir abermals unsere Freunde in Asturien bevor es weiter nach Paris geht.

Benno kommt aus München mit dem Zug, wir erkunden die Stadt mit reichlich Dosenbier auf den City-Bikes und Nini fährt am nächsten Morgen mit demselben Zug nach Hause. Der Jungstrip nach Irland beginnt.

Fähre von Cherbourg nach Rosslare. 21 anstatt 18 Stunden bei 4-5m Wellengang, wir kriechen im Schneckentempo durch den ersten Herbststurm. Die nächsten drei Wochen sind kaum in Worte zu fassen. Das Reef-Eldorado auf 20km Küste rund um die Donegal-Bay bekommt einen cleanen Swell nach dem anderen ab. Wir düsen je nach Tidenstand von einem Surf zum nächsten und fallen uns nach etlichen traumhaften Sessions in die Arme.

Während einer dreitägigen Swellpause fahren wir nach Dublin, Irish Soccer und Pubtour stehen auf dem Programm. Als wir danach in dem Arbeiterviertel im Bus schlafen gehen wollen kommt eine Polizeistreife vorbei: „How´re you doing guys? You want to sleep here? I wouldn`t recommend that, not safe. Better idea. You guys follow us and we´ll show you a better spot in town.“ Und so bekommen wir eine Polizeieskorte durch ganz Dublin bis zu einer ruhigen Wohngegend. „Enjoy your days in Dublin!“ Was für ein Service. Wir fahren auf dem Rückweg entlang der “Wild Atlantic Road“. Endlose Weiten, zerklüftete Landschaft und einsame Dörfer. Zurück in Donegal Bay besuchen wir Josh und seine Familie. Er selbst ist aus NZ und hat seine deutsche Frau Tabea hier kennengelernt. Sein Tipp an uns. „Stay around here, it´s going to be very consistent the next days!“ Im Wasser ist ein Ruhe und Gelassenheit, man surft miteinander. Und so verfliegen die Tage und während die Fähre langsam Richtung Heimat schaukelt geht ein traumhafter Trip zu Ende.

Nini & Maximilian, Benno, Lisi & Tommi, Yannie & Tamara, Marie & Sander mit Klein Anton, Eva & Moritz mit Klein Mäxchen, Nuno & Laura, Josh & Tabea mit Oscar und Ruby, Freddy, Hans-Georg & Vanessa, Yann und seine Saaländer, Felix & Joanne „It´s not about where you go, but with whom you travel.“ Danke

Ein Video von der Irland-Section gibt´s übrigens auch:

Und natürlich eine Galerie, die einfach perfekt die Stimmung von so einem Trip einfängt.

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