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Special

Da Dorad Michi: die Woche auf surfboarisch

Servus ihr Milchbubis,
Heute erklärt euch der Dorad Michi mal, warum Jaws- Surfer mal ganz klar und so frech von Eisbach- Surfern kopieren, dass es einem (Dr.) Karl Theodor von Guttenberg sogar peinlich wäre. Das Ganze begann mit der Neuigkeit, dass ein gewisser Mark Visser diese Welle in Peahi/ Maui/ Hawaii zu einer Tageszeit surfte, da unsereins eigentlich mit einem schönen Öttinger vorm Fernseher sitzt und Dschungelcamp schaut- also nachts. Da hatte der kleine paranoide Michi in mir schon das Gefühl, dass dieser Visser Mark sich nach seinem letzten Oktoberfestbesuch auf der Suche nach einem Pub im englischen Garten verlaufen und so zufällig ein paar Jungs beim „flutliachteln“ (Surfen mit Flutlicht) am Eisbach gesehen hat. Frech wie sie sind die Australier, haben die das Ganze dann gleich mal nachgemacht. Sind schließlich deutlich weniger Crowds und alles was man braucht ist eine Stirnlampe und einen guten Halogen- Strahler . (Ok,und einen Hubschrauber und einen Jetski, aber sonst…).

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Dieser Vorfall allein hätte ja noch ignoriert werden können. Doch was müssen meine traumhaft blauen Augen als nächstes sehen? Chuck Patterson fährt in Jaws, dieser Wasser gewordenen Zugspitze, mit Skiern rum. Ich vermeide bewusst das Wort „Surfen“ an dieser Stelle. Wenn wer schon mal Fotos von den Anfängen des Eisbachsurfens gesehen hat, weiß er auch, dass am Anfang Wasserski standen. Ich als Pionier des Großstadtsurfens weiß das natürlich auch. Schließlich war ich es erst, der dieser ganzen unkreativen Bagasche das Surfbrett gezeigt hat. Da können die in „Keep Surfing“ schwadronieren wie sie wollen. Aber ich seh ihnen das nach- waren ja schließlich damals alle high von dem guten Marokkaner, den ich damals von meinen Surftrips nach Namibia auf dem Rückweg mitgebracht habe, nachdem ich Anchor Point allein surfen war. Wie dem auch sei: dieser Patterson Chuck muss wohl auch diese Fotos von der Geburtsstunde des Eisbachsurfens in seine Gichtlfinger gekriegt haben. Ski + Welle= Skifoan in Jaws. Zwar 25 Jahre zeitversetzt nachgemacht, aber wenigstens war es kein Österreicher. Die müssen es sich ständig raushängen lassen, dass sie besser Skifahren können. Für mich war es dann allerdings doch inspirierend diese ganze Aktion und so werde ich bei meinem nächsten Hawaii- Trip mal mit meinem Tow- Partner und guten Mate Ross Clark- Jones was neues ausprobieren. Ich will nicht zu viel verraten, aber es hat etwas mit einem Zipfelbob zu tun.

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So, als nächstes sah ich Mark Healy, Greg Long und Konsorten in Jaws- Wellen reinpaddeln. Aber bei einer Größe, die sogar mir ein wenig Respekt abverlangt. Selbst ich hätte da mein 5´4´´ am Strand gelassen und stattdessen mein 6´4´´ (ich nenne es liebevoll Wildsau- Chaser) bemüßigt. Das ist doch mal pures, reines, ehrliches Surfen hör ich euch Neo-Hippies da schon wieder rufen. Ok- einverstanden. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass die Jungs auch auf dem Oktoberfest waren, sich vor der Sauferei noch ein wenig Kunst im “Haus der Kunst” geben wollten und dann eben auch am Eisbach gelandet sind. Da sahen sie dann jemand, der einen take- off auf der Welle im Liegen machte und dachten sich, was ich mir auch immer bei solchen Anlässen denke: „Unnötig wie Titten bei einer Nonne.“
Aber dieses „ich-machs-mir-selber-unnötig-schwer“ hat sie dann anscheinend doch beeindruckt und nach der dritten Maß entschieden sich die Jungs dann auf ihre Jet- Skis zu verzichten und in Jaws auch mal reinzupaddeln. So wars und nicht anders.

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Ich muss jetzt mal auf meinen Secret Spot (Toilette- Point) und ein paar fiese Drops hinlegen.

Servus,
Euer Dorad Michi

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