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Fotos: (c) Petra Offermanns, www.rettet-die-reichenbachwelle.de

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Das Flusswellen-Mekka München fürchtet weiterhin um seine Flusswellen-Landschaft. Zwar ist der erste Schritt getan, die Eisbach Welle im Englischen Garten in Städtischer Hand und für Surfer gerettet. Doch sind nach wie vor die bekannte Flosslände und vor allem die stehende Hochwasserwelle an der Reichenbachbrücke den Behörden ein Dorn im Auge – besonders, was das Surfen auf dieser kräftigen Schokowalze in der Isar angeht, verstehen die örtlichen Behörden wenig Spass.

Zuletzt konnte man auf der grossen Leinwand bestaunen, wie gut es sich auf dem Reichenbach bei Hochwasser surfen lässt. SURFERS Freund und Regisseur No. 1 Björn Richi Lob hat der ganzen Welt mit Keep Surfing gezeigt, was in München geht und wie beliebt und spektakulär das Flusswellensurfen im Süden Deutschlands ist. Gibt es wahrscheinlich noch eine ganze Matte voll ungesurfter Flusswellen, haben es sich besonders die Münchner Surfer zur Aufgabe gemacht, die reissenden Gefilde zu erforschen.

Dabei sind sie auf die Hochwasserwelle inmitten Münchens, an der Reichenbach Brücke gestossen. Bei Hochwasser entsteht hier eine wirklich kraftvolle Welle, die absolut nichts für Anfänger ist. Sogar Flusswellen-Pionier Gerry Schlegel warnt mit Nachdruck, dass diese Welle nichts für Einsteiger ist. „Das Teil ist sehr gefährlich und nur etwas für absolute Riversurf Profis. Gute 8 bis 10 Jahre Flusswellenerfahrung braucht man schon, da kommen dicke Weisswasserwalzen und mitgerissene Stöcker und Treibholz auf einen zu. Wen‘s da blöd erwischt, der hat ohne die nötige Erfahrung und Kondition verloren“, erklärt es Schlegel eindrucksvoll. Und auch wir von der SURFERS raten allen, die wenig bis gar keine Erfahrung auf Flusswellen haben, dringend davon ab, sich als allererste Welle die Reichenbachwelle vorzunehmen.

Doch für die Münchner Lokals ist die Welle der Spassgarant, eben wegen der Kraft und Power, die die Welle hat. Jetzt droht aber die Welle im Rahmen des letzten Renaturierungsabschnittes im Herbst zu verschwinden. Und das nach diesem tierischen Sommer! Denn nie war die Reichenbachwelle so am feuern, wie diesen Sommer, einfach ein Traum! Dass dieser Traum nicht nach dem Herbst ein abruptes Ende findet, haben sich die Münchner Surfer zusammen geschlossen und eine elektronischen Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Die IGSM (Interessengemeinschaft Surfen in München), die auch schon massgeblich an der Rettung der Eisbachwelle beteiligt war, tut weiterhin alles für den Erhalt ihrer Flusswellen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die IGSM nicht die Renaturierungsarbeiten der Stadt München behindern oder gar stoppen will. Nur sei es so, dass, wenn die Welle aufgrund der Arbeiten verschwinden würde, doch bitte auch für einen Ersatz gesorgt werden solle – z.B. an der Wittelsbachbrücke.

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