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Boardmasters in Newquay: Leon Glatzer gewinnt Quiksilver Open

Leon Glatzer hat die Quiksilver Open in Newquay gewonnen. Der 22-Jährige bewies bei schwierigen Bedingungen im Finale Nervenstärke und drehte knapp zwei Minuten vor dem Ende mit einer 7,33 den Heat gegen Pedro Henrique aus Portugal. Der in Pavones (Costa Rica) aufgewachsene Deutsche feierte damit innerhalb kürzester Zeit bereits den zweiten QS-Event-Sieg seiner Karriere. Beide Finalisten verfolgten als Goofyfooter von Beginn an eine ähnliche Strategie und kämpften um die besten Lefthander am Fistral Beach.

Im Contest musste sich Glatzer gegen starke Konkurrenz durchsetzen und zeigte schon im Halbfinale gegen einen der Mitfavoriten, dass er momentan in bestechender Form ist. „Es war eine harte Woche bei den Wellen hier, aber ich habe mit meinem neuen Trainer Llewellyn Whittaker intensiv im Vorfeld zusammengearbeitet. Wir haben mir sehr hohe Ziele gesteckt, um jede Ablenkung auszublenden. So kann ich mich zu 100 Prozent darauf konzentrieren, mein Surfen zu verbessern – besonders in Beachbreaks. Die Championship Tour und die Olympischen Spiele sind meine beiden großen Ziele“, sagte er der WSL.

Vor dem Finale trafen wir den derzeit besten deutschen Surfer kurz zum Interview.

Credit: WSL / Laurent Masurel

Du hast gerade den Einzug ins Finale geschafft. Wie schwer war es bei den Bedingungen am Fistral Beach?

Der Contest in Newquay ist bisher sehr gut gelaufen, obwohl ich harte Heats hatte gegen ziemlich starke Konkurrenz. Ich musste mein absolutes A-Game abliefern.

Wie optimistisch bist du fürs Finale?

Einige Wellen haben eine gute Höhe, perfekt für Manöver. Ich werde mein Bestes geben und hoffe, ich kann das Ding gewinnen.

Wie ist insgesamt dein Eindruck vom Boardmasters?

Es ist mein zweiter Contest hier, aber letztes Jahr waren die Wellen für meinen Geschmack zu klein. Ich brauche mit meiner Körpergröße ein bisschen Push hinter mir – und dieses Jahr passen die Bedingungen einfach besser.

Wie hilfreich war es, an einem Pointbreak wie Pavones aufzuwachsen mit langen Wellen, auf denen man deutlich mehr Möglichkeiten hat im Vergleich zu Beachbreaks?

Ich konnte Manöver in Pavones ideal trainieren, Turns, Airs, was immer ich wollte. Die Welle ist so leicht, da ließ sich mein Surfen bestens perfektionieren. Aber dann hatte ich auf der QS in Beachbreaks echt Probleme. Ich habe in den vergangenen vier Jahren fast jeden Heat verloren, konnte die Wellen einfach nicht richtig surfen, weil ich mein ganzes Leben an Pointbreaks gewöhnt war.

Wann hat es Klick gemacht?

Als ich meinen neuen Coach Llewellyn Whittaker aus Südafrika kennengelernt habe. Er war selbst auch QS-Surfer in den Top 70 und damit ziemlich nah an der Qualifikation zur Championship Tour. Er kennt alle Spots und ist ein extrem guter Coach, sowohl mental als auch physisch. Er hat mich echt aufs nächste Level gebracht. Es ist ja gerade unser erstes Jahr zusammen. Im Moment bin ich unter besten 120 Surfern weltweit und mit diesem Contest sollte es für den Sprung unter die Top 100 reichen. Wir haben auch unglaublich viel in schlechten Wellen trainiert. Gleichzeitig hat mich Volcom auf Trips von Norwegen bis Indonesien geschickt, und jetzt zahlt sich alles aus.

Wir drücken die Daumen im Finale!

Danke euch!

Die Video-Highlights aus Cornwall findet ihr hier und mehr von Leon in der Insta-Story!

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