Die Rückkehr der World Surf League an die legendäre Superbank von Snapper Rocks hätte kaum spektakulärer ausfallen können. Vier Tage lang lieferten perfekte, lange Right-Hander die Bühne für eines der besten Events der letzten Jahre. Erstmals seit 2018 kehrte die Championship Tour an diesen ikonischen Spot zurück und die Weltelite nutzte die Bedingungen für absolutes High-Performance-Surfing.
Im Zentrum stand eine der größten Comeback-Stories!

Stephanie Gilmore: Die Queen von Snapper ist zurück
Neun Jahre nach ihrem letzten Sieg an der Gold Coast und ganze 21 Jahre nach ihrem ersten Sensationserfolg als 17-jährige Wildcard schreibt Stephanie Gilmore erneut Geschichte. Mit ihrem 34. CT-Sieg und dem siebten Titel am Snapper Rocks baut die Australierin ihre ohnehin schon legendäre Karriere weiter aus.
Besonders beeindruckend ist der Kontext dieses Erfolgs. Nach zwei schwachen Saisonstarts mit frühen Niederlagen in Bells Beach und Margaret River war Gilmore als Letzte der Rangliste ins Event gegangen. An ihrem Homebreak fand sie jedoch Schritt für Schritt zurück zu alter Stärke.

Ihr Weg ins Finale war alles andere als einfach. Sie besiegte die junge Kanadierin Erin Brooks, eliminierte Titelverteidigerin Bettylou Sakura Johnson und setzte sich gegen die amtierende Weltmeisterin Caity Simmers durch. Im Halbfinale stoppte sie die formstarke Nadia Erostarbe.
Im Finale traf sie auf die neue Weltranglistenerste Luana Silva und lieferte ihre beste Performance des Events ab.

Nach einem engen Start setzte Gilmore mit einem 7.13 Score und einer nahezu perfekten 9.50 den entscheidenden Schlag. Ihr Heat-Total von 17.33 Punkten war das höchste des gesamten Frauen-Wettbewerbs. Mit tiefen Bottom Turns, präzisen Rail Lines und vertikalen Manövern zeigte sie genau den Style, der sie über zwei Jahrzehnte geprägt hat.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Jahr ein Event gewinnen kann und dann passiert es hier“,
sagte Gilmore nach dem Finale.




