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It’s a dark world

…….also lasst es leuchten. Das hat sich auch Pascal Schneider gedacht und packte kurzerhand ein paar LED Lichter in sein Board.

Wir haben uns mit Pascal zur ISPO in München getroffen und Ihn zu seinem Wunderboard befragt. Am Abend ging es dann mit Quirin Rohleder in den Eisbach. Parallel dazu hat Pukas seine Teamfahrer Tiago Pires und Juan Duru in die dunklen Fluten geschickt. Hier die Entstehungsgeschichte in Wort und Bild.

Hallo Pascal, wie kam Dir denn die Idee LED’s in dein Board zu packen?
P: Ich habe 2008 in San Sebastian gewohnt, kurz zuvor an der Luminale, einem Lichtkunstfestival im Rhein-Main-Gebiet teilgenommen und hing im Wasser vor dem leuchtenden Kursaal sitzend meinen Gedanken nach. Da kam dann einfach eins zum anderen und ich dachte mir:

Surfen + Licht = geil!

Mit dem Board ist direkt der Gedanke verknüpft es fotografisch und im Video festzuhalten. Bei Langzeitbelichtungen ergeben sich die Spuren des Surfers im Wasser und er taggt sozusagen seine Welle. Wenn man damit bei klarem Wasser im Dunkeln über ein Riff paddelt sieht das zwar auch für den Surfer super aus, aber ansich ist es eher was für den Zuschauer. Laut Ursprungskonzept funktioniert das Brett auch mit Beschleunigungs-Sensoren. Die Bewegung des Bretts hat somit direkten Einfluss auf Farbigkeit und Helligkeit der Lichter. Das ist aber aus Zeitgründen ein wenig zu kurz geraten und jetzt ändert es schlichtweg die Farbe wie ein Regenbogen.

quirin rohleder am eisbach test


Bist du dann ehr so nen Technik- Nerd oder Surferdude?

P: Eher Surfer. Da ich aber weit vom Meer entfernt wohne und mich viel mit Design und Technik beschäftige kommt das dann eben im Line-Up beim Abwarten zusammen. Ich gehe da recht unvoreingenommen ran und überlege mir, was könnte man mit Surfen noch so alles machen.

Hast schon mal mit einem Haiexperten gesprochen ob es da Probleme geben könnte?
P: Nee, das habe ich tunlichst vermieden. Das Brett war bisher im Eisbach, auf Lanzarote und in Australien im Wasser. Der australische Surfer hatte definitiv Respekt, der Lanzaroteanische meinte irgendetwas hätte von unten gegen das Brett gestupst. Wie wunderbar, dass ich an Land stehe und fotografiere und nicht im nächtlichen Meer sitzen muss. Aber ich habe das Brett nicht gebaut um Schockervideos von Haiangriffen auf Surfer zu filmen.

Hast Du schon weitere Pläne mit dem Board, Events oder ähnliches?

P: Events sind keine geplant. Aber wenn sich jemand berufen fühlt mich deswegen zu kontaktieren, herzlich gerne. Man kann durchaus noch abgefahrenere Leuchtbretter bauen, das Brett hier ist nur ein erster Prototyp. Für ein Nachtevent, gerade am Eisbach oder in einem Wellenpool, könnte man ein optisches Feuerwerk konzipieren. Da wird meiner Meinung nach nicht weit genug gedacht, Lichttechnisch zumindest.

Und wann startet die Massenproduktion in China?
Massenproduktion nicht. Das sind eher Unikate und Kunstwerke. Für mich liegt der Reiz auch darin bei jedem Board neue Gimmicks einzubauen.

quirin auf der flucht vor den LED's

Hast Du noch andere Daniel Düsentrieb Erfindungen die für uns interessant sein könnten?
P: Absolut. Aber da muss ich mich gerade geheimniskrämerisch geben. Man kann jedenfalls noch sehr vieles machen.

Komm schon, irgendwelche leuchtende Surfanzüge oder Unterhosen?
In der Tat habe ich bevor ich das Leuchtbrett gebaut habe jemanden mit lauter LED’s am Wetsuit surfen geschickt. Die Lichter sind dann alle abgefallen oder ausgefallen, das ist also noch verbesserungswürdig. Aber auf Langzeitbelichtungen sieht auch das ziemlich fett aus.

Und wie geht es bei Dir weiter?

P: Tja, das Studium ist rum. Jetzt muss ich schauen, dass ich alle meine Interessen unter einen Hut kriege und damit auch noch Geld verdiene. Das Surfen wird mich jedenfalls mein Leben lang begleiten und von daher kommt da bestimmt auch noch was. Ich bin ja von dem Wave-Garden sehr fasziniert. Da würde ich gerne einen von ins Rhein-Main-Gebiet bauen. Ich glaube der Laden würde laufen.

Dann viel Erfolg bei Deinen weiteren Ideen.

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