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Fortschritte bei der Eisbachwelle: Stadt und Surfer-Community einigen sich auf Projektversuch

Im Streit um die Zukunft der Eisbachwelle gibt es erstmals seit Monaten konkrete Bewegung. In einem rund eineinhalbstündigen, konstruktiven Gespräch hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Surfer-Community wichtige Schritte für eine mögliche Wiederherstellung der Welle vereinbart. Ziel des Treffens im Rathaus war es, die zuletzt festgefahrene Situation aufzulösen und eine realistische Perspektive für eine baldige Rückkehr des Surfens am Eisbach zu schaffen.

An dem Gespräch nahmen neben Oberbürgermeister Reiter Vertreter der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), des Surfclubs München, des Wasserwirtschaftsamts sowie der zuständigen städtischen Fachreferate teil. Im Zentrum stand die Frage, unter welchen Bedingungen die Eisbachwelle technisch, rechtlich und organisatorisch wieder betrieben werden kann.

 

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Kern des Ergebnisses ist die Einigung auf einen Projektversuch, in dessen Rahmen getestet werden soll, wie die Eisbachwelle wiederhergestellt und dauerhaft surfbar gemacht werden kann. Während dieses Versuchs soll das Surfen unter klar definierten Vorgaben erlaubt werden. Die IGSM und der Surfclub München übernehmen dabei die Verantwortung sowie die Haftung für den Versuch, wobei die konkreten Details noch in bilateralen Gesprächen ausgearbeitet werden.

Der Eisbach von oben bei einer Bachauskehr im Jahre 2014

Die Stadt München wird im Gegenzug die technische und statische Untersuchung der für den Versuch notwendigen Bauwerke übernehmen. Die städtischen Leitstellen stellen zudem eine 24/7-Erreichbarkeit für Notfälle sicher, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

“Uns ist es vor allem wichtig, dass die Münchner Surf-Community maßgeblich mitbestimmen kann wie ein zukünftiger Einbau am Eisbach aussieht.”

so Moritz von der IGSM

Langfristiges Ziel des Projektversuchs ist es, die Eisbachwelle wieder als dauerhaft surfbare Welle zu etablieren und zu erhalten. In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, ob der Betrieb der Welle nach einem erfolgreichen Testlauf künftig in städtischer Verantwortung liegen könnte. Eine abschließende Entscheidung hierzu wurde jedoch noch nicht getroffen.

Die Beteiligten verständigten sich darauf, die offenen Punkte weiter auszuarbeiten. Ein Folgetreffen im Februar ist bereits geplant. Für die Münchner Surfer-Community bedeutet das Gespräch vor allem eines: Erstmals seit längerer Zeit gibt es eine konkrete, gemeinsam getragene Perspektive für die Zukunft der Eisbachwelle.

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