Im Streit um die Zukunft der Eisbachwelle gibt es erstmals seit Monaten konkrete Bewegung. In einem rund eineinhalbstündigen, konstruktiven Gespräch hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Surfer-Community wichtige Schritte für eine mögliche Wiederherstellung der Welle vereinbart. Ziel des Treffens im Rathaus war es, die zuletzt festgefahrene Situation aufzulösen und eine realistische Perspektive für eine baldige Rückkehr des Surfens am Eisbach zu schaffen.
An dem Gespräch nahmen neben Oberbürgermeister Reiter Vertreter der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), des Surfclubs München, des Wasserwirtschaftsamts sowie der zuständigen städtischen Fachreferate teil. Im Zentrum stand die Frage, unter welchen Bedingungen die Eisbachwelle technisch, rechtlich und organisatorisch wieder betrieben werden kann.
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Kern des Ergebnisses ist die Einigung auf einen Projektversuch, in dessen Rahmen getestet werden soll, wie die Eisbachwelle wiederhergestellt und dauerhaft surfbar gemacht werden kann. Während dieses Versuchs soll das Surfen unter klar definierten Vorgaben erlaubt werden. Die IGSM und der Surfclub München übernehmen dabei die Verantwortung sowie die Haftung für den Versuch, wobei die konkreten Details noch in bilateralen Gesprächen ausgearbeitet werden.
