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München macht Welle – IGSM fordert nach der Freigabe der Eisbachwelle in München die Erweiterung der Surfmöglichkeiten

Nach der Wiederfreigabe des Surfens auf der Eisbachwelle (E1) am 8. Mai 2026 sieht die Interessengemeinschaft Surfen in München e.V. (IGSM) den richtigen Zeitpunkt gekommen, die zukünftige Entwicklung des Surfsports in München gemeinsam mit der Stadt strategisch weiterzuentwickeln.

Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Stadtverwaltung und Surfcommunity ist. Im Rahmen intensiver Gespräche zwischen der Stadt München, der IGSM sowie dem Surfclub München (SCM) wurden verschiedene Maßnahmen besprochen und umgesetzt, um die Welle wiederherzustellen.

Mit Prof. Dr. Robert Meier-Staude von der Hochschule München ist zudem ein ausgewiesener Strömungsexperte selbst aktiver Teil der Community. Bereits im Winter hatte er darauf hingewiesen, dass sich durch natürliche Sedimentablagerungen und Algenbewuchs erneut günstige Bedingungen für die Wellenbildung ergeben könnten.

Nachdem in der vergangenen Woche klar wurde, dass dieser Zustand auf natürliche Weise wieder erreicht wurde und keine gefährliche Deckwalze mehr vorliegt, setzten sich IGSM und SCM beim neuen Oberbürgermeister dafür ein, das Surfen wieder offiziell zu erlauben.

Eisbachwelle wieder offen
Foto: Lena Langmeyer / Unsplash

IGSM setzt auf langfristiges Surf-Konzept für München –
München als urbane Surf-Hauptstadt Europas weiterentwickeln

Mit der Wiederfreigabe der Eisbachwelle (E1) sieht die IGSM nun die Chance, den Surfsport als festen Bestandteil des urbanen Lebens nachhaltig weiterzuentwickeln.

Der Surfsport hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden kulturellen und touristischen Faktor Münchens entwickelt. Unter Surferinnen und Surfern weltweit gilt München heute als urbane Surf-Hauptstadt im Herzen Europas.

Um Sicherheit, Nachhaltigkeit und eine langfristige Entlastung der stark frequentierten Spots zu gewährleisten, stellt die IGSM ein umfassendes Münchner Surf-Konzept vor. Dazu hat die IGSM bereits 2024 das IBA-Projekt „München macht Welle“ eingereicht:
https://iba-m.de/projekt/muenchen-macht-welle/


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Zentrale Punkte des Konzepts:

Einbindung der Surfcommunity bei allen Wellenmaßnahmen

Die IGSM und die Münchner Surfcommunity sollen auch künftig systematisch in Planung, Instandhaltung und sicherheitsrelevante Entscheidungen an allen Münchner Surfwellen eingebunden werden. Die Ereignisse rund um die Eisbachwelle haben gezeigt, dass praktisches Erfahrungs- und Expertenwissen der Surfcommunity ein wesentlicher Bestandteil tragfähiger Lösungen ist.

Damit kann das Risiko einer Situation wie an der Eisbachwelle nach der Bachauskehr minimiert werden. Des Weiteren sollten alle Aktivitäten rund um die Untersuchungen an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zum Thema Eisbachwelle unter Einbindung der Surfcommunity erfolgen.


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Legalisierung der Dianabadschwelle (E2)

Der bereits im Juli 2025 angekündigte Grundstückstausch zwischen dem Freistaat Bayern und der Stadt München zur Legalisierung der E2 muss endlich vollzogen werden.

Ausweitung der Surfzeiten an der Floßlände

Erfahrungen zeigen, dass ausschließlich konsequent längere Nutzungszeiten zu einer Entlastung des oft überfüllten Surfspots führen. Die bisher beschlossene Ausweitung der Surfzeiten kommt kaum zum Tragen, da aufgrund der Niedrigwasserregelung der Zufluss regelmäßig zulasten der Wassersportzeiten reduziert wird.

Insbesondere Kindern und Jugendlichen könnte damit ein besserer Zugang zu dieser Sportart ermöglicht werden.

Flosslände

Projekt Surfwelle Tucherpark

Die IGSM setzt sich bereits seit Jahren für die Umsetzung einer zusätzlichen Surfwelle am Tucherpark ein, um die bestehenden Spots nachhaltig zu entlasten. Die IGSM spricht sich für eine konkrete Planung und Genehmigung der vorliegenden Konzepte aus.

Umsetzung der Wittelsbacher Schwelle

Die bereits 2016 durchgeführte Machbarkeitsstudie der Universität Innsbruck hat gezeigt, „dass stehende Wellen an der Wittelsbacherbrücke auch heute gut möglich sind“. Auf dieser Basis empfiehlt die IGSM die Realisierung einer weiteren Flusswelle an dieser Stelle.

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