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Rapid Surfing

RAPID SURFING: Bekommt München eine zusätzliche Welle?

In München gibt es Pläne für eine weitere, eco-friendly Flusswelle, die den Massenansturm an Surfern entspannen soll.

Titelbild: Sepp Morrison

Die Interessengemeinschaft Surfen in München, kurz IGSM, wünscht sich eine neue stehende Welle in München. Grund dafür ist, dass die allseits bekannten Eisbachwellen keine Anfängerwellen sind und die einzige anfängerfreundliche Flusswelle in München, die Floßlände, nur noch circa 5 Stunden am Tag funktioniert…und das auch nur im Sommer. Daher kommt es, vor Allem dort, zu langen Wartezeiten für einen, unter Umständen, nur sehr kurzen Ride auf der Welle. Zusätzlich haben die Renaturierungsmaßnahmen an der Isar dazu geführt, dass zahlreiche weitere Flusswellen nicht mehr existieren. Die Anzahl der surfbaren Wellen in München nimmt also ab, während die Zahl der Rapid Surfer, durch Angebote wie die Citywave in der Jochen Schweizer Arena, auch an den Flusswellen zunimmt.

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Die Floßlände.

Da die IGSM aus mehreren, diversen Gründen, wie beispielsweise dem enormen Energieverbrauch oder dem Verlust der Naturverbundenheit, pumpenbetriebene Wellen ablehnt, haben sie im letzten Semester zusammen mit einer Studiengruppe an einer nachhaltigen Lösung gearbeitet. Die Aufgabe lag darin ein Konzept zu entwickeln, welches die Eisbachschwelle am Tucherpark zu einer surfbaren Welle verwandelt und gleichzeitig nachhaltig Storm aus Wasserkraft gewonnen werden kann. Das Konzept stößt auf großes Interesse des Betreibers Green City AG, der der IGSM bereits volle Unterstützung zugesagt hat. Auch der Bund Naturschutz ist davon überzeugt, dass durch das Errichten einer Fischtreppe die ökologische Situation oberhalb der Schwelle verbessert werden würde. Darüberhinaus wird durch die Anwendung des innovativen Konzepts die Sicherheit deutlich verbessert, sodass hinter der Welle keine starken Strömungen entstehen und das Tragen einer Leash nicht mehr nötig ist. Dies ist vor Allem für Anfänger ein großer Pluspunkt.

Nun hofft die IGSM, das dieses Konzept genau so umgesetzt wird und dass es für Münchens Surfer eine weitere, dauerhaft surfbare Alternative zu den Eisbachwellen gibt und die Floßlände mit den nur kurzen Betriebszeiten entlastet werden kann.

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