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RECYCLING: Vom 30 Jahre alten Windsurfer zum 6’2 Surfboard

Wir sind große Fans der Reduce, Reuse, Recycle Bewegung und als uns Robert und Max bezüglich ihres Windsurfer Projektes kontaktiert haben, waren wir sofort dabei. Ein 30 Jahre altes Windsurfboard in ein „neues“ und hoffentlich surfbares Surboard zu verwandeln klingt doch spannend, oder?

Hier die Geschichte der beiden Freunde aus dem schönen dem Rheingau in Hessen:

Links Robert, rechts Max bei Ihrem letzten Urlaub an der spanischen Südküste und hier am Europa Point in Gibraltar

Wir sind Max und Robert, seit 10 Jahren beste Freunde. Wir sind beide 21 Jahre alt und studieren. Wir kommen aus dem Rheingau in Hessen, wohnen also direkt am Wasser, aber leider viel zu weit weg von der nächsten Welle.

Nachdem Max 2015 sein Auslandsschuljahr in Neuseeland gemacht hat und dort fast täglich Surfen war, hat er Robert dazu überredet, sich ein Board zuzulegen und mit Max VW Bus nach Frankreich zu fahren.

Dort hat er ihm 2016 das Surfen beigebracht. Spontan fuhren die zwei immer wieder an den Atlantik, um ins kühle Nass zu Springen. Im vergangenen Jahr hat Max eine Segeltour mit seinen Eltern gemacht. Um Praktika zu absolvieren, kam Max dann Anfang des Jahres aus der Karibik zurück, jedoch ohne Surfboard, das auf dem Segelboot blieb. Um sich die Lust auf das Wellenreiten etwas zu nehmen, und da man nie genug Boards haben kann, kamen die zwei auf die Idee sich ein Board zu shapen.

Nach kurzen Recherchen entschieden sie sich, statt ein Blank zu kaufen, ein altes Windsurfboard zu reshapen. Somit wurde das Projekt auch noch zu einer Recyclingaktion, die ein altes Board in einen neuen „Wavecatcher“ verwandelt hat.

Bei der „Entkernung“ mussten wir darauf achten, nicht zu Tief in den Foam zu schneiden, wir wussten nicht, was uns erwartet, bei einem weit über 30 Jahre alten Board hätte von total verschimmelt bis ganz gut alles dabei seien könnten, aber einen so guten Zustand hatten wir nicht erwartet.

Nun hatten wir zwar ein Blank, aber aus diesen gigantischen Maßen ließen sich locker 2 Boards machen (der 2te Teil des Blanks wartet übrigens noch auf seine Verwendung). Also haben wir uns die zuvor sorgfältig überlegten und auf Schablonen übertragene Umrisse („Outlines“) auf das Blank übertragen. Schnell was das Blank halbiert und die Outlines mit der Stichsäge grob ausgeschnitten. Nach dem Feilen und Schleifen war das Blank bereit für den nächsten Schritt.

Nun kümmerten wir uns um die Unterseite. Wir haben das Material soweit abgesschliffen bis wir den richtigen Rooker erreicht haben. Dann haben wir auch noch eine konkave Kontur in den Bottom gespahed für eine bessere Performance. Für das Deck mussten wir dann mit der Stichsäge viel Material entfernen und mit Hobel und Schleifpapier das Ergebnis verfeinern.

Da wir ja ein Windsurfboard recycelten, mussten wir auch Köche, die für Schwert oder Segel waren stopfen. Dafür haben wir einfach etwas Foam, welchen wir vorher entfernt hatte genommen und mit Proxy das Loch gestopft.

Als nächstes haben wir die Rails grob zugeschnitten und dann alles noch einmal rund und gleichmäßig abgesandet

Das Blank war jetzt bereit für das Glassing: die Glasfaser schneiden und drauflegen, die Logos platzieren und Epoxy drauf dann verteilen von „Nose to Tail“, „Rail to Rail“ klingt in der Theorie einfach, aber ist Am Ende leider gar nicht so easy. Die selbe Prozedur folgte auf der anderen Seite auch.

Jetzt mussten noch Finnenboxen und Leashplug installiert werden. Dann noch waxen und ab ins Wasser damit!

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