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National

WAVEPOOL: Die aktuelle Lage zum Wavegarden in Süddeutschland

Die News zum Surfpark Stade schlug ein wie eine Bombe und wir freuen uns nicht nur über die rege Diskussion, sondern auch über die Hinweise unserer Leserschaft zu dem Thema.

So wurden wir mehrmals auf das Projekt am Hollerner See hingewiesen, der zwischen Unterschleißheim und Eching in der Nähe von München liegt. Hier berichtete die SZ bereits von mehreren geplanten Projekten, die jedoch alle noch nicht weiter vorangetrieben wurden, da diese auf großen Widerstand stießen.

Egal ob Therme, Hotel, Caravanstellplatz oder eben einen Surfpark – es liegen diverse Pläne zur Nutzung des Sees im Münchner Umland vor. Geplant ist für uns Surfer eine Bebauung am Südufer des Hollerner Sees auf ca. 12,3 Hekar. Als Ausgleichsfläche für die Maßnahme soll das Landschaftsschutzgebiet um 47 Hektar erweitert werden.

Was genau ist geplant im Surfpark Eching

Laut SZ Bericht vom 01. August soll auch hier ein Wavegarden errichtet werden. In Ufernähe des Hollerner Sees soll ein Becken ausgehoben und mit 25 000 Kubikmeter Wasser gefüllt werden. Eine Verbindung zum See soll es nicht geben. Genaue Informationen zum Wavepool liegen bis jetzt noch nicht vor. Es wird durch die günstige Lage in der Münchner Peripherie mit einem Zustrom von ca 700 Besuchern an den besten Tagen gerechnet.

Die aktuelle Lage

Es wird momentan ein Gutachten erstellt, wie mit dem Wasser des Wavegarden Wavepools verfahren wird, da dieses auf keinen Fall ins Grundwasser abfließen darf. Das Wasser des Surfpools muss jedoch alle zwei Jahre gewechselt werden.
Die zweite große Baustelle ist die Verträglichkeit der Anlage mit dem nahegelegenen Naturschutzgebiet im Mallertshofer Holz. Dieses Gebiet steht unter europäischem Schutz und muss somit sehr gründlich geprüft werden. Auch wenn Wasserwirtschaftsamt und Naturschutzbehörde nach dem Bericht zufolge keine „unüberwindbaren Hürden“ sehen wird die Analyse und Prüfung noch mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.

Der Widerstand

Die Lage des Areals zwischen den Gemeinden Unterschleißheim und Eching sorgt für große Spannung, denn es wird hier offensichtlich nur wenig kommuniziert und so wurde die Nachbargemeinde Unterschleißheim erst im Mai über die Presse von den Plänen eines Surfparks auf der Echinger Seite informiert. Das sorgte für Unmut in der Bevölkerung. „….viele Leute sind emotional strikt gegen die Ansiedlung des Gewerbegebiets“ so der Zweiter Bürgermeister Stefan Krimmer gegenüber der SZ. Die Politik ist gespalten, so hat sich die CSU und die Grünen gegen die Bebauung ausgesprochen. SPD, FWG und Bürger für Eching stützen das Projekt. Mit den anstehenden Neuwahlen wird sich hier aber sicher noch einiges tun.

Fazit

Noch gibt es für unseren Geschmack zu viele Ungereimtheiten, um einen Surfpark in Süddeutschland zu feiern, aber dennoch ist es schön zu sehen, dass sich an der Wavepool- Front auch im Süden was tut. Wir warten momentan noch auf eine Stellungnahme des Betreibers Wavegarden zur aktuellen Lage und halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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