Im Rapid Surfen beginnt 2026 eine neue Ära: Erstmals wird ein offizieller Nationalkader eingeführt. Damit setzt der Verband ein klares Zeichen für die Professionalisierung der Disziplin und schafft eine strukturierte Grundlage für die Förderung der besten Surfer:innen Deutschlands.
Erste Nominierungen bereits erfolgt
Auf Basis der bisherigen Saisonleistungen wurden die ersten Athlet:innen bereits nominiert. Weitere Plätze im Rapid Surf Kader 2026 werden im Anschluss an die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft vergeben. Diese findet am 9. und 10. Mai 2026 in der Jochen Schweizer Arena bei München statt und gilt als wichtiger Gradmesser für die endgültige Kaderzusammenstellung.

Klare Struktur über alle Klassen
Der Kader deckt alle relevanten Leistungsklassen im Rapid Surfen ab. In den Kategorien Open Women und Open Men werden jeweils vier bis fünf Athlet:innen berufen. In den Junior-Klassen sind drei bis vier Startplätze vorgesehen, während in den Master-Kategorien jeweils ein bis drei Surfer:innen Teil des Kaders werden.
Die Auswahl erfolgt nach klar definierten Kriterien, die in den offiziellen Nominierungsrichtlinien festgelegt sind. Ziel ist es, die leistungsstärksten Rapid Surfer:innen des Landes gezielt zu fördern und auf internationale Wettbewerbe vorzubereiten.

Fokus auf die Europameisterschaft 2026
Ein zentrales Highlight der kommenden Saison ist die Rapid Surf Europameisterschaft, die vom 23. bis 26. September 2026 in Ebikon bei Luzern in der Schweiz stattfindet. Die finalen Startplätze für das deutsche Team werden nach der Deutschen Meisterschaft in Hannover vergeben, die vom 24. bis 26. Juli 2026 ausgetragen wird.
Wie viele Athlet:innen letztlich für Deutschland an den Start gehen können, hängt von der Anzahl der teilnehmenden Nationen ab und steht aktuell noch nicht fest.

Wichtiger Schritt für die Entwicklung des Sports
Mit der Einführung eines offiziellen Kaders macht der Verband einen entscheidenden Schritt in Richtung Professionalisierung des Rapid Surfens. Die neue Struktur soll nicht nur die Leistungsentwicklung fördern, sondern auch langfristig die Position Deutschlands im internationalen Vergleich stärken.
Die Saison 2026 verspricht damit nicht nur sportlich spannend zu werden, sondern markiert auch einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Rapid Surfens.