Nach dem Community Jam 2025 bekommt die o2 SURFTOWN MUC mit den Red Bull Sessions das nächste große Community Event. Insgesamt treten 80 Surfer an, davon 20 Frauen und 60 Männer. Gesurft wird zunächst über vier Stunden im A-Frame, bevor die besten Rider am Abend in einer Point Session um den Sieg kämpfen.
Das Format knüpft an den Community Jam an, ist diesmal aber klarer als Contest aufgebaut. In der Vorrunde gibt es vier Heats mit jeweils 20 Surfer. Pro Seite bewerten jeweils drei Judges die Sessions. Mit dabei ist unter anderem Nik Gührs, ergänzt durch Surfer aus der Community und Vertreter der SURFTOWN. Aus jedem Heat und auf jeder Seite wird jeweils eine Person ins Finale gewählt.

Um 20 Uhr wechselt das Setup. Dann treten vier Frauen und sechs Männer in einer Point Session gegeneinander an. Der Modus dürfte für deutlich längere und komplettere Rides sorgen als im A-Frame und wird damit zum sportlichen Highlight des Abends.
Der Zeitplan ist kompakt: Ab 15 Uhr ist Einlass, um 15 Uhr folgt das Poolbriefing und ab 16 Uhr startet die Competition. Das Finale ist für 20 Uhr angesetzt, das Event soll gegen 22 Uhr enden.
Auch die Preise passen eher zu einem Community Event als zu einem klassischen Tour Contest. Für den ersten Platz gibt es eine Stanley Kühlbox, eine Point Gutschein der o2 SURFTOWN MUC und einen Jahresvorrat Red Bull und 1x Oakley Brille
Spannend wird vor allem, wie viel vom lockeren Charakter des Community Jam erhalten bleibt. Mit 80 Teilnehmer, festem Judging und einem klaren Finale ist Red Bull Sessions deutlich größer aufgezogen. Gleichzeitig bleibt das Konzept nah an der Szene und nutzt genau die Stärke des Wavepools: gleiche Bedingungen, planbare Sessions und viel Action in kurzer Zeit.
Wenn die Mischung aus Community, Style und Contest funktioniert, könnte daraus ein ziemlich starkes neues Format für die deutsche Surf Szene werden.
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