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Warner Bros. kauft Teahupoo!

Die professionellen Kamera-Teams geben sich in letzter Zeit in Tahiti die Klinke in die Hand. Teahupoo hat sich gerade erst vom Visa-Pizza Reklamedreh erholt, da tuckert schon die nächste Armada Hifi-Filmer durch den Channel.

Also, folgendes: Die eng gestrickte Gemeinschaft von Tube-Verrückten hatte den nächsten Code-Red Swell schon seit gut 2 Wochen auf dem Kieker. Flüge wurden gebucht, Bretter geordert, Koffer gepackt, Filmer zusammengetrommelt, Jetskis aufgetankt – das volle Programm. Die gesamte Barrel-Brigade war in Bewegung. Es wurden Stunden an den Airport-Terminals verdaddelt, noch mehr Zeit in Übersee-Flügen abgesessen und schließlich sogar Tage mit hoffnungsvollem Warten am Ende der Straße in Tahiti verbracht.

Gestern, einen Tag vorm Swell, sickerte dann das Gerücht durch, dass ein Filmteam aus Hollywood mit einer Airbus-Ladung voller Equipment gelandet sein soll. Im Laufe des Tages verdichtete sich das Gemunkel, bis schließlich irgendein Unterbeamter des Oberbezirks einer Nachbarinsel mit der Sprache rausrückte: Warner Brothers Entertainment würde am morgigen Tage für Pointbreak 2 filmen… und zwar in geschlossener Gesellschaft. Das gesamte Gebiet, inklusive Wellen, Channel und Strand wurde zur Sperrzone erklärt. Dumm gelaufen für die internationalen Teams, die um den halben Globus gezogen sind, um genau diesen Perfekten Tag in Chopes zu erwischen.

Laurie Towner und Dylan Longbottom können ihr Glück indes noch gar nicht richtig fassen: Die beiden haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Protagonisten des Films und dürfen sich als Stunt-Double im leergekauften Lineup austoben. Und Hollywood wäre nicht Hollywood, wenn nicht die offensichtlichste Verbindung zwischen großen Wellen und Teahupoo auch noch irgendwie ins Bild gebracht werden würde: Laird Hamilton steuert den Jetski – und zwar als Laird Hamilton. Die letzten goldenen Tickets wurden an Bruce Irons, Billy Kemper, Albee Layer und Raimana van Bastolaer verteilt – es soll ja schließlich authentisch aussehen…

Hollywood versucht also mal wieder krampfhaft zu beweisen, dass Glück tatsächlich käuflich ist. Zwar geht’s in diesem Fall nur um das Glück eines elitären kleinen Grüppchens, aber immerhin… Die Frage ist jetzt nur, was bei den angereisten Pechvögeln schwerer wiegt: Die Enttäuschung über den verpassten Super-Surf oder die Vorfreude auf Pointbreak 2? 🙂

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