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Tya Zebrowski

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Meet Tya Zebrowski: Die jüngste CT Qualifikantin aller Zeiten

Fotos: Rip Curl

Mit gerade einmal 14 Jahren hat die französisch-tahitische Surferin Tya Zebrowski Surf-Geschichte geschrieben: Sie ist die jüngste Athletin überhaupt, die sich für die World Surf League Championship Tour (CT) qualifiziert hat, noch bevor die Saison 2026 überhaupt begonnen hat.

Die Rip Curl Surferin sicherte ihre CT-Teilnahme beim Banco do Brasil Saquarema Pro im Rahmen der Challenger Series, nachdem sie sich souverän durch den entscheidenden Heat gekämpft hatte. Damit steht sie ganz oben auf der Rangliste, noch bevor die letzten Challenger-Stops ausgetragen wurden. Ein Rekord, der im Profi-Surf bislang ungebrochen ist.

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Ein Jahr, das alles veränderte

2025 war Tya’s bisher stärkstes Jahr. Sie gewann mehrere Qualifying-Series-Events, darunter prestigeträchtige Stops in Europa, und erzielte Top-Ergebnisse in Huntington Beach, Newcastle und Südafrika.

Als sie in Saquarema am Strand erfuhr, dass sie tatsächlich qualifiziert ist, konnte sie es zunächst gar nicht fassen, so überraschend und dennoch verdient kam dieser Meilenstein.

 

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Ihre Kombination aus Power, Commitment und Kreativität in jeder Art von Welle macht sie zu einer faszinierenden neuen Kraft auf der Tour, und eine Welle nach der anderen scheint ihr zu liegen, vom Reef von Tahiti bis zu den französischen Beachbreaks.

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Exklusiv-Interview mit Tya

Wie fühlt es sich an, offiziell für die Championship Tour qualifiziert zu sein?

Es fühlt sich surreal an. Es ist ein Traum, den ich habe, seit ich acht Jahre alt war, und es endlich Wirklichkeit zu sehen, ist etwas ganz Besonderes. Ich bin dankbar, stolz und super gespannt auf alles, was als Nächstes kommt.

Welcher Moment hat dir klar gemacht: „Ich gehe wirklich auf die CT“?

Ich glaube, das hat mich diese Woche am Pipeline getroffen 🤣

Welchen Teil deines Surfens willst du auf der Tour am meisten zeigen?

Ich möchte vor allem mein Engagement und meine Power zeigen, besonders in größeren Wellen. Ich liebe es, mit Intensität zu surfen, aber auch mit Flow, und ich hoffe, dass die Leute diese Energie spüren, wenn ich antrete.

Auf welche CT-Welle freust du dich am meisten und warum?

Teahupo’o ist immer etwas Besonderes für mich. Aber ich habe von J-Bay geträumt!

Tya Zebrowski
Foto: Kim Mean – Rip Curl

Was ist der größte Unterschied zwischen QS/Challenger Events und der CT-Ebene?

Das Level ist in jeder Hinsicht höher: im Surfen, in der Strategie und in der Konstanz. Alle Mädels haben so viel Erfahrung. Und vor allem sind auf der CT die Wellen noch traumhafter.

Wen hast du als Erstes angerufen oder geschrieben, nachdem du dich qualifiziert hast?

Meine Familie. Sie sind von Anfang an bei mir und haben jeden Schritt unterstützt, da war es nur natürlich, diesen Moment zuerst mit ihnen zu teilen.

Fühlst du eher Druck oder eher Freiheit vor deiner ersten CT-Saison?

Ehrlich gesagt eher Freiheit. Ich habe hart gearbeitet, um hierher zu kommen, und jetzt will ich einfach mein bestes Surfen zeigen und die Erfahrung genießen. Ich sehe es als Chance zu lernen und zu wachsen.

Wie ist deine Einstellung, wenn du mit den besten Surferinnen der Welt in den Lineup paddelst?

Respekt, aber keine Angst. Ich bewundere sie, aber wenn wir im Wasser sind, geht es nur darum, die Welle vor mir zu surfen und meinem Instinkt zu vertrauen.

 

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Vom Grom zur Surf-Ikone: Der Weg von Tya Zebrowski

Tya Zebrowski ist nicht einfach ein Surf-Talent. Sie ist ein Phänomen, dessen Aufstieg in der Welt des Surfens neue Maßstäbe setzt. Bereits mit 13 Jahren galt sie als eine der aufregendsten Nachwuchs-Talente weltweit, lange bevor sie zur jüngsten Qualifikantin der World Surf League-Championship Tour (CT) wurde.

Foto: @Ben Thouard – Rip Curl

Ein außergewöhnlicher Ursprung

Tya wurde 2011 in einer sportbegeisterten Familie geboren: Ihre Eltern, Gary Zebrowski und Caroline Béliard, waren professionelle Snowboarder, bevor sie zu Surf- und Yogalehrern wurden. Diese Kombination aus athletischer Disziplin, Surf-Leidenschaft und familiärer Unterstützung verlieh Tya von Anfang an eine solide Grundlage.

Sie wuchs zwischen Hossegor (Frankreich) und Tahiti auf, zwei traumhaften, jedoch technisch sehr unterschiedlichen Surf-Revier-Umgebungen. Diese duale Surf-Prägung formte ihren vielseitigen Stil: kraftvoll und kraftvoll in Reef-Wellen wie Teahupo’o, aber ebenso dynamisch und kreativ in den Beachbreaks Europas. Bis zum Alter von acht Jahren surfte sie bereits anspruchsvolle Riffe in Tahiti, ein eher ungewöhnlicher Schritt für so junge Surferinnen.

 

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Frühe Erfolge und Revolution im Nachwuchsbereich

Schon mit 11 Jahren belegte Tya beim französischen Surf-Nationalchampionat den zweiten Platz, gegen Konkurrentinnen, die bis zu dreimal älter waren.

Mit 13 Jahren dominierte sie die WSL Europe Qualifying Series (QS) und gewann mehrere Events, darunter prestigeträchtige Stops wie Newquay (England) und Pantin (Spanien), was ihr den Titel WSL Europe QS Champion 2024/2025 einbrachte.

Während viele erfahrene Surferinnen ihren ersten QS-Sieg erst mit 15 oder 16 erzielten, setzte Tya neue Maßstäbe und bestätigte damit ihr außergewöhnliches Potenzial bereits in sehr jungen Jahren.

Tya Zebrowski

Vom QS zur Challenger Series und darüber hinaus

Nach dem Erfolg im Europe-Circuit begann Tya ihre Reise auf der Challenger Series (CS), dem weltweiten Gateway zur Championship Tour. Bereits in ihrem ersten CS-Event in Ericeira, Portugal erreichte sie das Finale und belegte den zweiten Platz hinter einer etablierten Profi-Surferin.

Im Jahr 2025 zeigte sie eine beeindruckende Saison:

  • Sieg beim EDP Ericeira Pro
  • Zweiter Platz beim US Open of Surfing
  • Dritter Platz in Newcastle (Australien)
  • Fünfter Platz in Ballito (Südafrika)

Diese konstant starken Ergebnisse führten dazu, dass sie bereits mit zwei verbleibenden Challenger Events genügend Punkte sammelte, um sich als jüngste Surferin aller Zeiten (männlich oder weiblich) für die Championship Tour 2026 zu qualifizieren.

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Talentschmiede Familie und Trainingsumfeld

Ein zentraler Faktor in Tyas Entwicklung ist ihre familiäre Unterstützung und ihr technisches Umfeld. Ihre Eltern begleiteten sie auf jedem Schritt ihrer Reise, fungierten als Mentoren und Trainer und kombinierten Surf-Coaching mit mentaler Vorbereitung und Lifestyle-Balance.

Darüber hinaus ist Tya seit früh an Teil des Rip Curl-Teams, das sie seit sie 9 Jahre alt war unterstützt und ihr auch internationale Ressourcen zur Verfügung stellt, von Coaching bis zur langfristigen Planung bis zu den Olympischen Spielen 2028

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Foto: Kim Mean – Rip Curl

Was kommt jetzt?

Tya wird 2026 offiziell auf der Championship Tour debütieren und damit als jüngste Starterin in der Geschichte der World Surf League in die Line-ups einziehen. Schon jetzt erwartet die Surf-Community gespannt, wie sich diese junge Powerfrau in Pipeline, Teahupo’o, J-Bay und darüber hinaus schlagen wird.

Mit ihrer Leidenschaft, ihrem surftechnischen Können und ihrem Fokus könnte sie nicht nur die Zukunft des Women’s Surfings prägen, sondern vielleicht schon bald um Weltmeistertitel mitreden. Die nächste Generation ist ready und sie heißt Tya Zebrowski

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