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SUP History



Die Ursprünge des modernen Stand Up Paddelings

Das moderne Stand Up Paddleboarding (SUP) wie wir es heute kennen, findet seine Ursprünge in den späten 1950ern und frühen 1960ern in Waikiki, Oahu. Beachboys, angeführt von Legenden wie Duke Kahanamoku und Leroy AhChoy, begannen auf grossen Brettern zu stehen und diese mit langen Paddeln in der Hand zu manövrieren. Die Paddel stammten von den Kanus und Kayaks, die man benutzte, wenn die Wellen kleiner waren.

Als sie bemerkten, wie einfach es sich auf diesen langen Brettern stehen liess, nahmen sie Fotokameras mit hinaus in den Lineup um Fotos von den Touristen zu schiessen und diese anschliessend natürlich zu verkaufen. Das sprach sich mit der Zeit rum und mehr und mehr Beachboys und Kinder, die in Waikiki aufwuchsen, folgten den Trend, den sie damals noch Beach Boy Surfing nannten.

Wie auch immer, Ende der 60er, mit der Ankunft der kürzeren und leichteren Fieberglas-Surfboards starb der Sport fast komplett aus, nur noch wenige Unerschrockende, wie AhChoy und John „The Pearl Diver“ Zapotocky, durchkreuzten unbeirrt und mit stolzer Brust das spiegelglatte Wasser von Waikiki.

Da es auch in den 70ern und 80ern nur eine Handvoll an Beach Boy Surfern existierten, kann man wohl nicht mal von einer Unterart des Surfens sprechen. Doch ab den späten 90ern feierte der Sport langsam aber sicher seine Renaissance, als Hawaiis Big-Wave-Legenden wie Laird Hamilton, Dave Kalama und Robby Naish eine alternative zum Training suchten. Es stärkte die richtigen Muskeln für die kommenden Tow-In Sessions, irgendwann nutzten sie es aber auch rein aus Spass.

Um 2000 rund boomte der SUP immer mehr auf den Inseln von Hawaii. Es war Zeit, dass der Sport auch über den Pazifik hinweg bekannt werden musste. Rick Thomas, ein Kalifornier, der in den 60ern als Kind mit den Beach Boy Surfern in Waikiki aufgewachsen ist, brachte den Hype schliesslich als erster in den „Golden State“.

“Die Erinnerungen an die Beach Boy Surfer war immer in meinem Kopf und ich habe mir immer wieder gesagt, eines Tages musst du damit mal anfangen. Als ich dann 2000 auf Hawaii war und vor Waikiki die Jungs hab Stand Up Paddeln sehen, dachte ich mir, jetzt erfülle ich mir endlich meinen Kindheitstraum.“



In der neuen Ausgabe von SURFERS findet ihr das grosse SUP Special zum Thema. Ab dem 29. Juli im Handel!

Zurück in den Staaten besorgte sich Thomas ein 11 Fuss Muñoz-Board samt Paddel vom Weltklasse Outrigger Fahrer Leleo Kinimak und surfte los. Das Feedback, was er in den Staaten bekam war überwältigend. „ Ohhh, alle fragten mich „ Was machst du denn da?“ und ich erzählte ihnen, dass das das Surfen von früher war. Alle waren super interessiert und stoked davon,“ erzählt Thomas. Diese positive Resonanz machte aus dem Sport innerhalb kürzester Zeit den am schnellsten wachsenden Wassersport weltweit. Der finale Durchbruch kam schliesslich, als Brian Keaulana 2004 entschied, „Beach Boy Surfing“ zum weltweit wichtigsten Paddelrace, dem „Buffalo Big Board Contest“ auf zu nehmen. 49 der besten Waterman traten an und gaben dem Sport die nötige Credibility. Und so nahm es seinen Lauf. Plötzlich wurde Jennifer Aniston 2007 dabei fotografiert und selbst eure Grossmutter wusste plötzlich von dem Sport. “Heute gehen knapp 60% meiner Verkäufe an Nicht-Surfer raus,“ so Robby Naish, einer der führenden Entwickler und Produzenten von SUP Boards.

SUP ist ein globales Thema geworden, mit explodierenden Verkaufszahlen in jedem Land, in dem es Wasser gibt. Seit 2010 gibt es sogar eine eigene World Stand Up Tour mit fünf Stopps in Kalifornien, Tahiti, Brasilien, Frankreich und Hawaii, über die wir euch auf Seite 84 mehr erzählen werden.

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