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Special

Marlons diary



Contest-Marathon...

Marlon war seit der letzten Ausgabe wieder viel im Flieger und ist von Contest zu Contest gejettet. Was er da so alles erlebt hat, erzählte er uns.

Thurso, was für ein Debakel! Auf ganzer Linie, ha ha ha. Erst mal bin ich glaube ich den schlechtesten Lauf meiner Lebens gesurft, obwohl eigentlich alles perfekt war: Ich war motiviert, meine Bretter topp … Aber irgendwie hat es nicht sollen sein. Und dann kam die Asche! Direkt auf mein Haupt und in den europäischen Luftraum. Alle sassen wir fest im Norden Grossbritanniens. Problem war nur, dass wir recht zügig nach Frankreich mussten, um den Protest Vendée Pro zu surfen. Aber es ging einfach nichts weiter. Ein paar der Jungs mieteten sich Autos und fuhren auf gut Glück gen Süden. Jony und ich entscheiden uns für Sight-seeing in Edinburgh. Tolle Stadt! Und dann ist etwas passiert, was ich bis heute noch nicht verstehen kann. Ich war ja permanent im Internet und auf der Suche nach alternativen Flügen, um irgendwie irgendwo hin zu kommen.

Dann stiess ich auf einmal auf einen Flug von Edinburgh nach Faro, den ich dann auch gleich für mich und Jony buchte. Als wir am nächsten Tag am Flughafen waren, wollte ich zum Check.in, den es nicht gab. Als ich bei der Airline anfragte, wurde mir gesagt, dass diese gar nicht nach Faro fliegen. Ich denen meine Buchung gezeigt: „Oh, das gibt es doch gar nicht, wir fliegen tatsächlich nach Faro?“ Als wir daraufhin einen Blick auf die Anzeigetafel warfen, mussten wir lachen. Alle Flüge, die angezeigt waren, hatten ein dickes „CANCELLED“ dahinter stehen, nur unsere nicht. Dort blinkte „BOARDING“. Jony und ich sind dann zu zweit mit der Crew nach Faro geflogen. Zum Portest Contest habe ich es leider nicht mehr geschafft, aber den wird es nächstes Jahr ja auch noch geben. Und dann? Dann war ich ein paar Tage zuhause, bin aber ziemlich schnell nach Ericeira, um mir vor Trestles noch ein paar Bretter von Nick (Semente Shaper) zu holen, der mir dieses Jahr unglaublich gute Boards shapt.

Trestles hat mir dieses Jahr definitiv die Augen geöffnet. Das Niveau war einfach so unglaublich hoch. Bei manchen Kids hat man definitiv gesehen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Es hat mir auch gezeigt, dass ich mehr an meinem Surfen arbeiten muss. Ich muss kreativer werden, mehr an meinen Airs arbeiten, jünger werden, was mein Surfen angeht. Nach Trestles ging es dann wieder nachhause. Kurz noch mal wegen der Asche in Lissabon fest gehangen, aber nach einer erfrischenden Zugfahrt, war ich dann a casa, wo ich dann gleich mit dem Dreh zu einer neuen Folge Weekend Warriors angefangen haben. Boris Benedek war da zum Filmen, Carlos Pinto zum Fotografieren und als Begleitung hatte ich Leo Fioravanti und Frederico Morais eingeladen. Weiss nicht, ob ihr die erste Folge gesehen habt, die wir auf Sardinien gedreht haben. Es geht darum zu zeigen, dass man hier in Europa zu jeder Zeit ein tolles Wochenende im Wasser verbringen kann. Als ich in Trestles war, habe ich schon die Wetterkarten gecheckt, da wir eigentlich an einen abgefahrenen Spot irgendwo in Europa wollten. Es wollte aber einfach kein Tief kommen. Einen Tag vor Abflug nachhause habe ich gesehen, dass ein Südostswell nach Lagos kommt, was nicht wirklich oft passiert. Also haben wir uns entschieden die zweite Folge einfach bei mir zuhause zu drehen. Den Clip könnt ihr euch auf meiner Seite marlonlipke.com anschauen.

Schreiben tue ich euch übrigens aus Bali. Ich bin nämlich Teil einer siebenteiligen TV Show, die nächstes Jahr im Fernsehen kommt. Es geht um Jordy, Bottle, Connor Coffin und mich. Ist eine Art Reality TV Serie. Die Kamera begleitet uns einfach und portraitiert unser Leben. Jordy auf seinem Weg zum Weltmeistertitel, Bottle, der kurz davor steht wieder aus den Top 45 rauszufliegen, Connor, die junge Nachwuchshoffnung und mich. Ich bin nämlich neben meinen Contests und meiner Filmerei auch dabei eine Firma aufzubauen, von der ich euch hoffentlich bald mehr erzählen kann.

Also, bis zum nächsten Mal, euer Marlon.

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