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Special

Das perfekte SUP Board



Shapes

Wie bei Short- und Longboards gibt es auch bei SUP Boards gewaltige Unterschiede in Sachen Shapes: verschiedene Längen, Breiten, Volumen etc. Wenn man sich noch nie mit dem Thema SUP beschäftigt hat, scheint es fast ausweglos zu sein, auf Anhieb das perfekte Board für sich zu finden. Wie man in diesem Bretter-Dschungel den Durchblick bewahrt, erklärt uns der Spezialist für SUP-Bretter, der Fanatic-Shaper Sebastian Wenzel.

SURFERS: Zuallererst: Was für verschiedene Arten SUP Boards gibt es?
Sebastian: Es gibt extrem kurze Boards mit Längen von gerade mal 6’6” und extrem lange Boards, die bis 18 Fuss reichen. Es gibt SUPs zum Wellenreiten, zum Flachwasser-Cruisen, für Downwinder auf dem offenen Meer und zum Racen sowohl im Flachwasser als auch im offenen Meer.
Ich mag mich nicht festlegen, wie viele SUP-Arten es genau gibt, aber ihr merkt bereits, die Bandbreite ist gewaltig – und der Sport entwickelt sich nach wie vor ziemlich rasant.

Worauf muss ich achten, wenn ich mir ein SUP Board für die Nord- oder Ostsee zulegen will?
Also, erstens sollte das Boards nicht zu klein sein: lieber eine Nummer grösser kaufen, denn auch mit einem grossen SUP kann man surfen. Zweitens sollte man sich die Frage stellen: Will ich auch Wellen abreiten oder nur Flachwasser cruisen? Mit einem guten Allround-Board hat man wahrscheinlich am meisten Spass.

Was gilt es zu beachten, wenn ich mir ein SUP Board zu Trainingszwecken für den heimischen See oder Fluss kaufen will?
Trainieren kannst du auf jedem Board, denn Paddeln bleibt Paddeln, egal ob mit schnellem oder langsamen Brett. Am schnellsten ist natürlich ein Raceboard wie beispielsweise unser 12’6er. Damit kann man dann auch ein Rennen gewinnen, vorausgesetzt, man hat vorher genügend trainiert.

Und worauf sollte ich beim Kauf eines Paddels beachten?
Stell dir als Erstes die Frage: „Wer benutzt ausser mir noch das Paddle?“ Falls es die ganze Familie benutzen will, macht es Sinn, ein verstellbares zu kaufen. Benutzt das Paddel nur eine Person, kann es auch ein fixes Paddel sein, dass man entweder sofort passend in seiner Länge kauft oder im Notfall auf die gewünschte Länge zusägt. Ein leichtes Full Carbon Paddle ist immer besser, kostet leider auch mehr. Wichtig ist auch, die Blade-Grösse zu checken: Beim Surfen wird eher ein kleineres Blade verwendet und im Flachwasser ist es ein bisschen grösser. Aber auch hier kommt es auf den persönlichen Geschmack an. Es kann nie schaden, verschiedene Paddel zu testen, denn es gibt doch erhebliche Unterschiede.

Gibt es „Allrounder“, mit denen ich sowohl auf dem See als auch im Ozean Spass haben kann?
Auf jeden Fall! Eigentlich kannst du mit allen Boards, die auf dem Ozean funktionieren, auch auf dem See paddeln. Umgedreht gilt das nicht unbedingt, da manche Boards ausschliesslich für Flachwasser designt sind und sich dann im offenen Meer sehr schwierig kontrollieren lassen.

Zusammengefasst: Wie finde ich das perfekte Board für mich? Gibt es ein paar Richtlinien, an die ich mich halten muss?
Zuerst einmal sollte man ein paar Boards ausprobieren, um die richtige Grösse zu finden. Dann ist es wichtig zu wissen, wo man das Board hauptsächlich einsetzen wird und was man machen will: Wellen abreiten oder eher Flachwasser cruisen, eventuell racen? Daraus ergibt sich dann eigentlich schon das richtige Board. Je kleiner das Board, desto schwieriger ist es, zu paddeln und auch Wellen zu bekommen. Gerade wenn es ein bischen choppy wird, werden die kleinen Boards sehr anspruchsvoll. Dafür sind sie natürlich wendiger. Man kann übrigens auch mit grossen SUPs grosse Wellen surfen.

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