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Special

Da Dorad Michi: is zurück mit sieben

Servus ihr Setwellen-Verächter,
Heute doziert der Doktor Dorad mal über das Thema „Soulsurfer“. Ich meine hiermit keine Acid-Freaks, die dir erzählen, dass sie auf ihrer Seele surfen können, sondern Wellenreiter, die mit mehr Soul durch die Brandung gleiten als unsereins. Was immer das heißen soll.

Also: der Soulsurfer an sich ist in seiner Reinstform eine sehr rare, aber keineswegs vom Aussterben bedrohte Spezies. Sein natürliches Habitat sind Gegenden, die man eher selten mit Google-Street-View zu sehen bekommt. Seine Hobbys sind Yoga, Entsagung, Kiffen und bei Sonnenuntergängen mit Regenbögen weinen. Ernähren tut sich der Soulsurfer ausschließlich veganisch dritter Stufe (nichts was einen Schatten wirft). Das bevorzugte Fortbewegungsmittel sind seine Füße, die zu einem Großteil aus Hornhaut bestehen, die wiederum zu einem gewissen Grad schuß- und stichfest ist. Der Soulsurfer an sich ist ein Einzelgänger, den es nur bedingt in die Nähe von artverwandten Rudeln zieht. Dennoch paart sich der Soulsurfer vereinzelt, auch wenn er bei der Pflege des Nachwuchses nur in Ausnahmefällen das/ die Weibchen unterstützt.
Ein Soulsurfer wird nicht als solcher geboren, sondern mutiert sukzessive zu einem, weshalb es verschiedene Stufen des Soulsurfer-Daseins gibt. Nach Dorad (2011, Seite „diehier“) ist ein guter Indikator für den erreichten Soulgrad die Anzahl der Finnen im bevorzugten Board, die sich dazu reziprok verhält. Vier oder drei Finnen- wenig Soul, eine Finne- viel Soul, keine Finne (Alaia)- ganz viel Soul, Minus drei Finnen (siehe Zoltan Torkos)- gaaanz viel Soul.
Soulsurfer mit einem anerkannt hohem Grad an Soul und Bekanntheit sind: Dave Rastovich, Donavan Frankenreiter, Rob Machado und die Malloys. Ich dachte lange ich bin ein Soulsurfer, aber dann bemerkte ich eine Vielzahl von Ausschlusskriterien, die mich für eine derartige Berufung disqualifizieren.

Hier nur ein paar:
Ich trinke ganz gern mal eine Coka Cola.
Ich trenne nicht ganz sauber meinen Müll (Teebeutel schmeiß ich mitsamt Metallklammer in die Biotonne)
Meine Boardshorts sind nicht aus recycelten Flaschen, am Strand gesammelten Zigarettenfiltern oder Atommüll gefertigt (glaub ich zumindest)
Ich surfe Thruster-Boards
Ich surfe mit Leash

Ich verprügele Kooks, die mir reindroppen

Der wichtigste Grund jedoch, warum ich nicht als Soulsurfer durchgehe, ist, dass ich nicht dafür bezahlt werde einer zu sein. Ein Sponsorenvertrag ist ein unabdingbares Kriterium, um sich als Soulsurfer bezeichnen zu dürfen. Ist dies nicht der Fall, ist man einfach nur ein Kerl, der gerne surft.

Also peace, love und save the whales,

Euer Michi

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