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Softtop Surfboards

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THE HYPE: Softtops – Die unterschätzte Alternative zum klassischen Surfboard

Lange hatten Softtops keinen besonders guten Ruf. Für viele Surfer waren sie gleichbedeutend mit Anfängerkursen, überfüllten Weißwasser-Zonen und grellen Schaumstoffboards aus der Surfschule. Wer „richtig“ surfen konnte, stieg irgendwann auf ein klassisches Hardboard um, so zumindest die alte Logik.

Doch dieses Bild hat sich verändert.

Moderne Softtops sind längst nicht mehr nur Lern- oder Anfängerboards. Sie sind robuster, vielseitiger und besser geshaped als früher. Einige Modelle funktionieren erstaunlich gut in echten Wellen und selbst erfahrene Surfer greifen inzwischen bewusst zum Softdeck, wenn die Bedingungen passen.

Die Frage ist also nicht mehr: Sind Softtops nur für Anfänger?

Sondern eher: Warum surfen wir eigentlich nicht öfter eins?

JJF By Pyzel

 

 

Was ist ein Softtop überhaupt?

Ein Softtop ist ein Surfboard mit weicher Schaumstoff-Oberfläche. Anders als klassische Epoxy- oder PU-Boards hat es meist ein softeres Deck, abgerundete Kanten und eine deutlich stoßfreundlichere Konstruktion.

Das bedeutet: weniger Verletzungsrisiko, weniger Dings, weniger Stress.

Gerade für Anfänger ist das ein riesiger Vorteil. Ein Surfboard kommt im Weißwasser schnell mal zurückgeschossen. Ein Softtop verzeiht solche Situationen deutlich besser als ein spitzes Hardboard mit scharfen Rails.

Softtop Surfboards

Warum Softtops für Anfänger sinnvoll sind

Wer Surfen lernt, braucht vor allem eines: Wellen. Und genau hier sind Softtops stark.

Durch viel Volumen, breite Shapes und stabile Bauweise paddeln sie leicht an, gleiten früh los und bieten beim Take-off mehr Stabilität. Das bedeutet mehr Versuche, mehr Erfolgserlebnisse und weniger Frust.

Viele Anfänger machen den Fehler, zu früh auf ein zu kleines Hardboard umzusteigen. Das sieht zwar cooler aus, bremst den Lernprozess aber oft brutal aus.

Ein gutes Softtop bringt dich schneller auf die Welle und genau darum geht es am Anfang.

Softtop Surfboards

Nicht nur für Anfänger

Der spannendere Teil beginnt aber erst danach. Denn Softtops können auch für erfahrene Surfer Sinn machen.

An kleinen, schwachen Sommertagen funktionieren voluminöse Softtops oft besser als viele klassische Shortboards. Sie nehmen Wellen früh, gleiten gut über flache Sections und machen aus schlechten Bedingungen plötzlich Spaß.

Statt frustriert auf bessere Sets zu warten, kann man mit einem Softtop einfach mehr Wellen surfen. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Softtop Surfboards

Mehr Spaß, weniger Ego

Softtops haben etwas Entwaffnendes. Sie nehmen dem Surfen ein Stück Ernsthaftigkeit. Kein empfindliches High-Performance-Board, keine Angst vor Dellen, kein großes Drama, wenn das Board mal über den Strand gezogen wird.

Das macht sie besonders attraktiv für:

  • kleine Beachbreaks
  • Sommerwellen
  • Shorebreak-Spielereien
  • Surftrips mit Kindern
  • Freunde, die mal ausprobieren wollen
  • überfüllte Anfänger-Spots

Ein Softtop ist oft nicht das Board für den besten Tag des Jahres. Aber vielleicht das Board für die meisten Tage des Jahres.Softtop Surfboards

Die neue Generation Softtops

Marken wie Catch Surf, Softech, Mick Fanning Softboards oder Odysea haben das Image der Schaumstoffboards deutlich verändert. Plötzlich sehen Softtops nicht mehr nur nach Surfschule aus, sondern nach Funboard, Twin Fin, Retro-Fish oder Mini-Malibu.

Viele moderne Modelle kommen mit besseren Finnen-Setups, steiferen Kernen und deutlich durchdachteren Shapes. Natürlich ersetzt ein Softtop kein präzises Performance-Shortboard. Die Rails sind weicher, das Board flext anders und schnelle Turns fühlen sich weniger direkt an.

Aber das muss auch gar nicht der Anspruch sein. Softtops wollen nicht immer perfekt sein.

Sie wollen funktionieren und Spaß machen.

Die Nachteile

Ganz ohne Kompromisse geht es natürlich nicht. Softtops sind meist weniger präzise als klassische Hardboards. In steileren, schnelleren oder kräftigeren Wellen fehlt ihnen oft der direkte Rail-Grip. Auch bei radikalen Turns oder sauberem Rail-to-Rail-Surfing stoßen sie schneller an Grenzen.

Dazu kommt:
Viele günstige Softtops sind schwer, langsam und eher grob gebaut. Wer ein Board sucht, das länger Spaß macht, sollte nicht automatisch zum billigsten Modell greifen.

Ein gutes Softtop ist mehr als ein Stück Schaum mit Finnen.

Softtop oder Hardboard?

Die eigentliche Frage lautet nicht, welches Board besser ist. Sondern welches Board zu welchem Moment passt. Ein Hardboard bleibt die bessere Wahl für präzises Surfen, kraftvolle Turns und anspruchsvollere Wellen. Ein Softtop ist ideal, wenn es um Spaß, Sicherheit, einfache Handhabung und viele Wellen geht.

Gerade für Surfer, die nur wenige Wochen im Jahr ins Wasser kommen, kann ein Softtop deutlich sinnvoller sein als ein zu kleines Shortboard, das mehr Frust als Fortschritt bringt.

Softtop Surfboards

Softtops sind keine Notlösung

Softtops wurden lange unterschätzt, weil sie zu stark mit Anfänger-Surfen verbunden waren. Dabei liegt genau darin ihre Stärke: Sie machen Surfen zugänglicher, sicherer und oft auch entspannter.

Heute sind Softtops keine reine Notlösung mehr.

Sie sind eine echte Alternative für Anfänger sowieso, aber auch für erfahrene Surfer, die kleine Wellen nicht verschenken wollen.

Am Ende zählt nicht, ob das Board aus PU, Epoxy oder Schaum besteht. Entscheidend ist, ob es dich auf Wellen bringt. Und genau darin sind Softtops verdammt gut.

HIER EINE AUSWAHL AN SPANNENDEN SOFTTOPS

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