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Beach Babe, Kook Bitch, Surfer Girl: Über Alltagssexismus beim Surfen

Gastbeitrag von Heidi vom Surf & Travel Blog meerdavon (www.meerdavon.com)

Sie trägt einen knappen Bikini, der nach Poolparty aussieht und nichts der Phantasie überlässt. Ihr jungfräuliches Shortboard hat weder Dings noch Dellen, genauso wie sie selbst. Neckisch lachend dreht sie sich, bis das sonnenblonde Haar fliegt… Hallo, Klischee vom Surfer Girl!

So wie Alana Blanchard & Co. es präsentieren. Sie können extrem gut surfen, doch sehen wollen Sponsoren und Werbepartner nur die pralle Vorder- oder Kehrseite. In einem viralen Bannbrief namens „F*ck you Billabong“ wurde angeprangert, dass weibliche Surfer nur in sexy Posen abgelichtet sind, die Männer hingegen bei krassen Surf Moves. Und dass die WSL ihren Spitzensportlerinnen nur einen Bruchteil von dem bezahlt, was die Männer bekommen – und sie gern bei schlechteren Bedingungen ins Wasser schickt – ist ebenfalls bekannt.

Surfer Girl Klischees und damit einhergehender Sexismus betreffen nicht nur Profi-Sportlerinnen. Auch in unserem Surfalltag sind diese Themen präsent. Wenn Werbung und Surfmagazine vor Beach Babes nur so strotzen. Surflehrer ihre weibliche Kundschaft etwas zu intensiv betreuen und Mädels im Line Up am liebsten gedropped werden.

Wenn nur Frauen trotz jahrelanger Surferfahrung als ewige Anfänger („Kook Bitch“) betrachtet werden. Oder Männer der „Püppi“ beim Roadtrip zeigen wollen, wie man ihre eigene Karre richtig fährt. Diese Beispiele stammen aus einer Umfrage mit Surferinnen für meinen Blog meerdavon, die ein überwältigendes Feedback hatte.

Damit wollte ich keine neue Feminismus-Debatte anstoßen. Aber zeigen, dass Sexismus – also Stereotypen, Verhaltensweisen und Vorurteile allein aufgrund des Geschlechts – beim Surfen durchaus ein Thema sind. Warum wir das satthaben und was genau die Umfrage ergab, liest du hier im vollständigen Artikel.

Heidi, die Gastautorin meerdavon.com

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