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Captain Kook – Interview mit den Machern des etwas anderen Surf Labels

Bei den großen Surfbrands ist die Entstehungsgeschichte meist klar. Man lebt am Meer, man surft jeden Tag, man möchte sich abheben und fängt dann an, an einem eigenen Label zu basteln.

In Deutschland leben die Wenigsten am Meer, trotzdem bringt unsere Surf Community eine beachtliche Anzahl an kleinen unabhängigen Labels hervor. Was treibt einen (neben dem Eisbach) dazu, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Wir haben David und Michael von Captain Kook, dem derzeit wohl jüngsten Label, gefragt, wie sie darauf kamen Klamotten zu produzieren und was einen dazu bringt, sich selbst das gefürchtete Prädikat Kook zu geben.

Erzähl mal, wie kam es zu dem Projekt?
CK:
David und ich hatten schon lange darüber gesprochen mal eigene T-Shirts zu produzieren, aber das war ein Thema das immer kurz aufkam und wieder in Vergessenheit geriet. Die Idee war immer schon etwas nicht 100% ernstes zu machen, was wir selbst witzig finden und dann hoffentlich auch den ein oder anderen Surfer überzeugt unser Zeugs zu kaufen.

Deswegen also ständig diese falschrum angeschraubten Finnen?
CK:
Ja, der Name ist Programm. Es gibt ja so ein paar Dinge an denen man den Kook direkt erkennt. Zum einen die Finnen, der Backzip wird gerne mal zum Frontzip, die Leash die über den Parkplatz gezogen wird usw. Man kennt das ja wenn man schonmal in Frankreich, Portugal oder auf Bali war.

Und das ist ja auch nicht schlimm, keiner kann behaupten direkt als Pro mit Sponsorvertrag das erste Mal ins Wasser gehüpft zu sein.

Gibt es eine Story hinter eurem Namen?
CK:
Naja, ich steh halt auf Alliterationen wie bei diesen ganzen fiesen RTL Formaten mit dem „liebevollen Landwirt“ oder dem „kecken Kükensammler“. Eines Morgens schoss mir Captain Kook durch den Kopf. Ich hab dann direkt David angerufen und ihm gesagt dass wir das mit den Shirts jetzt durchziehen müssen, weil wir einen genialen Namen. Ich glaube er fand ihn auch recht gut 😉 und hier sind wir jetzt.

Woher bekommt ihr eure Inspiration, wie läuft das bei euch ab?
CK:
Ich würde das Ganze als fast schon symbiotisch beschreiben, haha. David ist Grafiker und probiert recht viel rum, ich bin in der Hinsicht völlig unbegabt. Was aber unglaublich gut klappt ist, dass ich David eine Idee vorstelle und er erarbeitet daraus dann ein Design. So entstehen für mich meist die besten Grafiken.

Plant ihr schon eure nächsten Schritte?
CK:
Definitiv mehr oder weniger nein. Wir haben jetzt mal mit den ersten Shirts angefangen und wollen schauen wie es läuft. Klar haben wir auch schon Ideen für neue Styles und eine Erweiterung unserer Line, das macht aber nur Sinn wenn es auch verkauft wird. Wir geben uns da keinen Illusionen hin, das wir in drei Jahren Marktführer sein werden, haha. Wir haben uns auf einen Betrag geeinigt den jeder verschmerzen kann, sollten wir das Geld nicht wieder rein kriegen. Das eigentliche Firmenziel liegt darin, genug Geld zu erwirtschaften um Captain Kook Wetsuits produzieren zu können.

Was unterscheidet euch von den Big Playern?
CK:
Vermutlich das wir mehr die Kooks raushängen können und Surfen so zeigen können, wie es für die Meisten ist und das mit einem Augenzwinkern. Alltag wird wohl für den Großteil von uns eher sein, sich ihn Canggu mit 100 anderen Leuten um Wellen zu streiten, und weniger sich bei nem Boadtrip mit Buddies zu viert den geilsten Spot zu teilen. Unser täglich Brot ist wohl mehr der Nosedive als die Standup Barrell, haha.

-Und natürlich das nötige Kleingeld.

 

Also kein Budget für Marketing oder Sonstiges?
CK:
Sticker sind unser Marketing – 100% Zielgruppe und 200% Guerilla! Und unser Insta Account – cptnkook – ein absolutes Muss für jeden der gerne mal lacht.

Das klingt dann auch nicht nach einem engmaschigen Vertriebsnetz. Wie bekommt man eure Shirts denn?
CK:
Naja doch, das schon, also zumindest über unseren Webshop. Und die Post fährt dann überall hin. Wir haben aber auch schon mit Shops gesprochen, die das Konzept und vor allem die Designs gut finden. Da hoffen wir dann in absehbarer Zeit auch vertreten zu sein, ist aber kein muss. Und wenn man uns anschreibt bringen wir die Shirts auch gerne mal an den Eisbach, ist für uns auch kein Problem.

Laut Insta habt ihr ja auch schon ein ansehnliches Team!
CK:
Womit wir wieder beim Thema Augenzwinkern und Alles nicht so ernst nehmen sind. Digolly Wantas ist mein absoluter Favourite und genau sowas macht unser Projekt aus. Es klingt echt abgedroschen, aber es soll halt einfach Spaß machen. Uns genau so wie den Leuten, die unsere Sachen kaufen.

Dann wünschen wir euch viel Erfolg und hoffentlich bis bald!
Mehr:
www.facebook.com/cptnkook/
www.cptnkook.com/

https://vimeo.com/223823900#at=0

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