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FREAK WAVES: The Baan – Die wahrscheinlich härteste Welle Indiens

Text: Sascha Baltes

In der 14 Millionen Metropole Kalkutta in Indien befindet sich im Fluss Ganges einer der größten Gezeitenwellen der Welt. Es wird momentan darüber spekuliert ob The Baan die am besten zu surfende Gezeitenwelle der Welt ist und somit der auf Sumatra beheimateten Gezeitenwelle Bono ( auch Seven Ghots genannt) den Titel abnimmt.

The Baan gehört unter den Gezeitenwellen Surfern noch als ein echter Insider Tipp. Es existiert momentan auch nur recht wenig Film- und Bildmaterial im Netz. Doch das kann sich bald ändern denn durch die stetig wachsende Szene von Gezeitenwellen Surfern steigt auch stetig die Zahl von „neuen“ surfbaren und gesurften Gezeitenwellen. Genau so sieht es auch in Kalkutta aus. Warum diese spektakuläre Welle erst seit wenigen Jahren gesurft wird weiss niemand so genau, denn hier existiert ein phänomelase Potential von langen schnellen Slides und Tubes. Auch die Anreise ist recht simpel da sich diese Welle u.a. direkt in der Stadt befindet und man nicht wie bei anderen Giga Bores dieser Art mit einem grossen Aufwand durch einen Jungel reisen muss.

Offiziell wurde The Baan 2014 von dem Franzosen und weltweiten Experten für Gezeitenwellen Antony Colas gesurft. Es ist heut­zu­ta­ge wirklich nicht einfach neue Wellen geschweige denn neue Gezeitenwellen zu finden, doch Antony Colas schafft es immer wieder virtuell und durch aufwendige Expeditionen Neues zu finden und es publik zu machen. So auch mit The Baan.

Das es in Kalkutta eine Gezeitenwelle gibt war bekannt, doch was Antony und die Gruppe von Surfern mit der er unterwegs war dort vorfanden war atemberaubend. Antony sagte es sah aus wie ein Zug aus Wellen der in einer unglaublichen Geschwindigkeit den Fluss hochkam. In der Regel haben Gezeitenwellen eine durchschnittliche Geschwindigkeit von ca. 10 Meilen pro Stunde, doch diese ist mit ca. 20 Meilen pro Stunde doppelt so schnell. Dieses ist der Grund warum die Jungs die Welle „AutoBAAN“ tauften weil es ja bei uns in Deutschland auf den Autobahnen teilweise keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt und wenn Antony YEP Colas sagt das diese Welle schnell ist, dann ist sie auch schnell. Denn wenn sich jemand mit dieser Art von Wellen auskennt, dann ist es definitiv Antony.


Er war der Erste der u.a. die Gezeitenwellen Benak in Malaysia und Bono auf Sumatra surfte. In seiner Heimat Frankreich surft er regelmäßig die dort beheimateten Gezeitenwellen und er reisst auch regelmäßig zu den exotischen Gezeitenwellen nach China, Brasilien etc.

Bei dem Trip nach Kalkutta gab es anfangs kleinere „Probleme“ sich in der riesen Metropole zurechtzufinden und die bestmöglichen Stellen für einen sicheren Einstieg in den Ganges zu finden. Aber nachdem diese Probleme bewältigt waren und sie die geeignetste Stellen gefunden hatten, um mit ihren Speedbooten ins Wasser zu kommen, war der leichte Frust schnell abgebaut und bei jedem der neun Mitglieder schlug das Surferherz höher diese prachtvolle Welle mit einer unglaublichen Geschwindigkeit wie es bei Gezeitenwellen nur sehr selten vorkommt zu surfen. Es gab Slides von mehreren Kilometern am Stück mit mehreren Stellen wo die Welle alles gab und den Surfern mächtige Tubes schenkte.

Es war ein Erlebnis was wohl keiner der Gruppe vergessen wird und Jeder wird eines Tages definitiv wieder nach Kalkutta kommen.
Für alle Abenteurer ist Kalkutta eine Reise wert und ich bin gespannt wie sich das Surfen in dieser Millionen Metropole sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Du hast Fragen zu dem Thema Gezeitenwellen oder andere verrückte Wellen? Dann melde Dich bei Sascha – Er freut sich immer über Nachrichten und Anregungen. 

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