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Jahresrückblick 2016 – Highlights aus der Surfwelt

Mit einem Jahresrückblick sind wir sicher nicht die einzigen, aber dennoch wollen auch wir das Jahr 2016 nochmal Revue passieren lassen, denn es waren aufregende Zeiten.

Für uns als “printloses” Medium gab es dieses Jahr auch einige Hürden zu meistern, aber wir freuen uns gestärkt und mit einigen neuen Erfahrungen ins neue Jahr starten zu können. Unser Dank gilt natürlich Euch, den Lesern und Fans und auch Kritikern, die uns auf dem Weg begleitet haben und uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind – Deutschlands größtes Surf Magazin! Wenn auch nur noch online, aber wer weiss…… die Zeiten ändern sich und vielleicht bringt uns diese Veränderung auch irgendwann wieder zurück zu unseren Wurzeln. Wir werden sehen und wünschen Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr…lasst es krachen und geht surfen!

Eure SURFERS Redaktion

 

Januar:

Das Jahr 2016 begann ähnlich spektakulär wie sich das vorherige verabschiedet hat. Wir erinnern uns an die packenden Ereignisse bei den Pipe Masters und dem daraus resultierenden neuen Weltmeister Adriano de Souza. Und natürlich an die unglaublichen ersten Aufnahmen vom Kelly Slater Wavepool.
Eine Welle, die uns das ganze Jahr begleiten wird. Nicht nur, dass wir regelmäßig grinsende Gesichter der Pros zu sehen bekamen, die den Prototypen testen durften, nein auch bei der hitzigen Diskussion über Olympia. Aber bleiben wir bei Kelly. Der King hat neben seinem Wavepool auch noch eine eigene Surfboard Firma gestartet. Mit dem Namen “Slater Designs” produziert er eine kleine aber feine Auswahl an Surfboards, die in Zusammenarbeit mit Firewire entstanden ist. Es hagelte auch einige böse Verletzungen: Ein Genickbruch von Surfcoach Wes Berg, dem Caoch von Parko, oder auch Ross Williams, der sich in Haleiwa kopfüber auf die “Toilet Bowl” setzte.

In den sozialen Netzwerken machte der gefakte Backside 180 Kickflip von Dru Adler die Runde und sorgte für ordentlich Schwung & Kommentare. Der Monat endete mit der ISPO, auf der allerhand neue Produkte vorgestellt wurden. Gerade das Thema Eco und Nachhaltigkeit stand hier im Fokus. Wir erinnern uns an das erste Surfboard aus Karton!

 

Februar

Auch im Februar war Kelly Slater mal wieder ganz vorne mit dabei. Nach seinem spektakulären Sieg beim VOLCOM Pipe Pro hatte auch er sein bekanntes Gewinnergrinsen zurück.

Das Highligh war jedoch sicherlich der Start des legendären “The Quiksilver in Memory of Eddie Aikau”.
Nach dem ersten Startschuss Anfang des Monats, mussten sich die eingeladenen Big Wave Surfer dann doch noch gedulden, denn erst Ende Februar sollte ein Swell eintrudeln, der den Anforderungen des Contest genügten. Gewonnen hat John John Florence, auf den wir in diesem Jahr noch öfter zu sprechen kommen;)
Mick Fanning verkündete, dass er sich dieses Jahr erstmal eine wohlverdiente Pause gönnen wird und nur bei einigen wenigen Contests wie die J-Bay Open antreten will.

In der deutschen Surfcamp Industrie gab es auch einen großen Aufschrei, nachdem der langjährige Surfreiseveranstalter Wavetours von Action Sports Travel übernommen wurde.

Für Schlagzeilen sorgte Steph Gilmore mit ihrem Latex Outfit auf dem Cover des “Good Weekend Magazin” in Australien.

 

März:

Der Monat März wurde direkt durch die Krönung von Greg Long zum WSL BWT Champion feierlich gestartet. Er holte sich den Titel somit zum zweiten Mal in Folge. Gefeiert wurde auch bei den 2016 WSL AWARDS, bei denen die beiden Weltmeister Carissa Moore und Adriano de Souza und viele weitere Surfer ausgezeichnet wurden.
Im Wavegarden Snowdonia wurde nach langer Pause auch endlich wieder Wasser eingelassen und somit konnten sich die Waliser über ihren neuen Spot freuen.

An der Gold Coast ging es beim Quiksilver/Roxy Pro Gold Coast 2016 wieder Rund. Der Sieg von Matt Wilkinson & Tyler Wright machte schon früh klar, dass dieses Jahr alles etwas anders verlaufen könnte.

April:

Als Aprilscherz getarnt wurde Sunny Garcia, nach einem Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert. Schuld war ein andere Fahrer, der mit seinem Handy spielte. Am Ende war es jedoch glücklicherweise halb so wild. Für Wilko ging es mit einem Sieg in Bells Beach direkt weiter und so gab es schon erste Hoffnung auf einen neuen Weltmeister. Fast gleichzeitig verabschiedete sich Taj Burrow nach 18 Jahren on Tour von der WCT. In Margaret River war dann aber erstmal Schluss mit der Siegessträhne von Wilko. Hier konnte sich der Hawaiianer Sebastian Zietz über den Sieg freuen.

Für Aufregung sorgte nicht nur der Surfclip von EVIAN sondern auch der Brand auf Bali, bei dem einige Häuser in Padang Padang & Impossibles niedergebrannt sind. Traurige News gab es auch aus Kalifornien, als in Trestles ein riesiger Wal gestrandet ist, der über Tage am Strand lag, da sich der Abtransport schwieriger gestaltete als erwartet.

 

Mai:

Im Mai gab es neben dem ersten Stand Up Paddle Bike auch eine weitere Weltneuheit aus dem Hause Gabriel Medina. In der Zukunftsvision seines Sponsors Samsung soll das Surfboard bald mit einem Smartphone ausgestattet werden, mit dem man gemütlich im Wasser SMS tippen oder den Forecast checken kann.

Wesentlich realistischer ging es bei den ADH Open in Seignosse zu. Über 200 surfende Studenten traten hier, wie jedes Jahr an, um den Meister der Hochschulen zu küren. Am Ende war es Alexander Tesch (Uni Hamburg), der sich das dritte Jahr in Folge den Titel bei den Open Men holte und Valeska Schneider (TU München) holte sich den Doppelsieg bei Open Women und Longboard Women!

Die süddeutschen Riversurfer dürften sich über die News von der Flosslände sehr gefreut haben. Denn seit diesem Jahr läuft die Welle wieder wesentlich regelmäßiger durch eine neue Rampe.

Ende des Monats zeigte dann John John Florence seine Qualitäten und holte sich den Sieg in Rio.

Auch bei Facebook & Co ging es heiß her, denn die Bilder aus Bali von der durch ein Pier zerstörten Welle “Nikkos” ließ keinen unberührt. Getoppt wurde dies nur durch die News über den Bau einer Umgehungsstraße auf dem Bukit!

Juni:

Im Juni gab es dann dirket eine tolle News aus dem Hause DWV.  Diese verkündete die Absicht einen Contest auf Sylt abhalten zu wollen. Terminlich wurde der Contest auf Anfang Juni gesetzt, was sich jedoch aufgrund schlechter Bedigungen nicht realisieren ließ. Schade eigentlich, denn wenige Tage vorher gab es einen perfekten “Ghostswell” auf der Insel, den sich selbst Arne Bergwinkl nicht entgehen ließ und somit seine Premiere auf der deutschen Nordseeinseln feiern konnte.

Auch in Wien eröffnete für den Sommer ein Wavepool die Pforten. Mitten in der Stadt entstand die 3CityWave, die wir schon vom Flughafen oder anderen Spots kennen. In San Diego wurden die Pläne über den ersten öffentlichen Wavepools der Kelly Slater Wave Company veröffentlicht. Mit einer Investitionssumme von 1.4 Milliarden USD wird es hier aber sicher noch einige Zeit dauern, bis das Wasser eingelassen wird.

Auf Fidschi ging es derweil rund und Gabriel Medina konnte sich über seinen erste WCT Sieg des Jahres freuen. Zum Ende des Monats gab es dann grandiose Neuigkeiten zum Thema Umwelt, denn der erste Protoyp des “Ocean Cleanup” wurde in der Nordsee eingesetzt. Die Vision eines 21-jährigen scheint zu funktionieren.

Die News, die laut unseren Klickzahlen jedoch am meisten einschlug, war der Auftritt von Janni Hönscheid bei “Adam sucht Eva“. Was recht romantisch klingt ist jedoch eine recht dubiose Dating Sendung bei der sich die Kandidaten in der Südsee nackt ausziehen und lustige Spielchen spielen, um sich näher kennenzulernen. Über den Ausgang der Sendung berichten wir später!

 

Juli:

Im Juli ging es dann direkt nach J-Bay, um hier nach den schrecklichen Vorfällen im Vorjahr endlich wieder positive Eindrücke zu sammeln. Umso schöner, dass es Mick Fanning höchstpersönlich war, der den Sieg einheimsen konnte und somit seinem Trauma ein Ende setzen konnte.

Wie schon Janni im Vormonat, zog die Surferin Courtney Conlogue für die ESPN Body Issue blank und sorgte für so manchen interessanten Kommentar. Uns persönlich gefiel des Anti Hai Wachs auch sehr gut, welches mit Eukalyptus, Chilli, Teebaumöl, Cayenne Pfeffer, Zitrone, Kokusnuss und Bienenwachs versucht die Haie zu vertreiben. Ein weiteres Highlight war sicher auch der Balloon Surf von Carsten Kurmis auf dem Tegernsee!

Leider wurde der Hochsommer auch von einigen unschönen Meldungen überschattet. So kam es in Costa Rica zu einer Attacke von einem Krokodil und in Australien zu einer Hai Attacke, die jedoch recht glimpflich verlief.

August:

Bei unsere täglich Recherche im Internet sind wir über eine hübsche Unterkunft in Byron Bay von Dion Agius gestoßen, die man bei Airbnb für knapp über 100,- Euro pro Nacht buchen kann. Diese News ging jedoch ziemlich schnell unter nachdem am 04. August von IOC bestätigt wurde, dass Surfen in Tokio 2020 olympisch werden soll. Da hatte selbt der FUS Jam, der mit dem Slogan “Freitag der 13.” am Samstag den 13. August warb, keine Chance. Es handelte sich hier um den voraussichtlich letzten Jam der FUS Crew am Eisbach, aber wir sind uns da noch nicht so sicher.

Unser persönliches Highlight war sicherlich die Einladung vom Tourismusverband Tahiti zum Billabong Pro Tahiti. Leider gewann Kelly Slater den Contest noch bevor wir es bis nach Teahupoo geschafft haben, aber wir hatten dennoch das Glück den Spot bei guten Bedingungen hautnah erleben zu dürfen.

September

Der September startete dann mit einer duiosen News, denn Janni Hönscheid wurde von ihrem Hauptsponsor Chiemsee fallen gelassen, nachdem sie bei der RTL Show  “Adam sucht Eva” zugesagt hatte. “Die Sendung entspricht in keiner Weise den Werten, mit denen wir uns als Boardsportmarke mit knapp 35-jähriger Tradition identifizieren möchten und werden.” so das offizielle Statement!

Positive Neuigkeiten gab es aus Seignosse von der Surf DM 2016. Hier konnte Francesca “Frankie” Harrer bei ihrer Premiere direkt den Sieg verbuchen und auch Arne Bergwinkl stand mal wieder ganz oben. Zeitglich wurde in Trestles heiß über das Judging auf der WCT diskutiert. Mit Hashtags wie #worldshameleague oder #corruptjudgeswsl wurde die WSL ziemlich in die Enge getrieben. Am Ende holte sich Jordy Smith und Tyler Wright den Sieg und die Diskussion wurde schnell beigelegt.

Im Bereich Technik gab es von GoPro mit der Drohne “Karma” ein neues Spielzeug für alle Filmer. Diese wurde zwischenzeitlich zwar schon wieder vom Markt genommen, aber immerhin.

Während in Wales der erste Pro Surfcontest im dortigen Wavegarden abgehalten wurde, eröffnete ein paar Tage später ein weiterer Wavepool in Texas. Aber da wären wir schon im Oktober.

Oktober

An der stehenden Welle am Flughafen München holte sich der Münchner Tao Schirrmacher den Titel des Europameisters im Stationary Wave Rinding.

Am Big Monday gab es dann den ersten großen Swell in Nazaré, an dem sich Sebastian Steudtner mit neuem Hauptsponsor präsentieren konnte. Zeitgleich wurde in Portugal das Thema Weltmeister abgekürzt, denn aufgrund seiner unglaublich guten Leistung konnte sich John John Florence bereits in Peniche feiern lassen. Absolut verdient und er ließ es sich nicht nehmen auch diesen Contest noch zu gewinnen.

In Australien sorgte in Manly am Stadtstrand von Sydney eine aggressive Robbe für Wirbel. Diese biss einigen Surfern ins Board und trieb so manchen aus dem Wasser.

November

Im November machte ein verrückter Clip aus Frankreich die Runde. Die “Flying Frenchies” bauten sich eine Surfboard Seilbahn und bretterten mit 75 km/h über die französischen Alpen. Dieses Spetakel konnte auch ein Clip vom surfenden Flatscreen nicht übertrumpfen.

In Texas war es dann auch schon wieder vorbei mit dem schönen Wavegarden und für die Anwohner gab es nasse Füsse.
Wir baten Janni Hönscheid nach ihrem großen TV Auftritt zu einem kurzen Interview und waren begeistert von ihren ausführlichen Antworten und dem lockeren Umgang mit dem Medienrummel. Das komplette Gegenteil gab es aus dem Hause der Goodwins, die mit ihrem Projekt “Given” die Leute begeisterten.

Nicht zu vergessen – der unglaubliche 540 von Albee Layer, der eigentlich ein 720 war. So oder so, Albee konnte mit dem Trick Geschichte schreiben. Auch Dane Reynolds meldete sich zurück und gab sein neues Label FORMER bekannt, welches er zusammen mit Craig Anderson startet.

Auch in Hamburg gab es gute News für uns Surfer, denn hier wurde ein neuer Surfshop eröffnet. Der Saltwater Shop steht in St Pauli und bietet alles was das Surferherz höher schlagen lässt.

Dezember:

Los ging es im letzten Monat des Jahres mit bissigen Meldungen aus Australien. Hier wurde ein 65-jähriger Surfer von einem Hai attackiert und so wurde das Thema “Hai Attacken Prävention” an der Ostküste Australiens wieder angestoßen. Der Haibiologe Dr. Erich Ritter klärte und kurz nach dem Vorfall über die wahre Motivation der Haie auf.

Für unser Junior Team Germany ging es nach Marokko zur Eurosurf, wo sie mit dem 5. Platz ein super Ergebnis erzielen konnten. In Nazaré gab es den nächsten großen Swell, der zwar kein Rekordswell war, wie wir fälschlicherweise berichteten, aber immerhin für den Startschuss der ersten Nazaré Challange ausreichend war.

Mit der Eröffnung der Jochen Schweizer Welt sorgte die News über die neue stehende Welle und den stolzen Eintrittspreis für große Begeisterung, genauso wie der neue O’Neill Clip vom Eisbach.

Nicht zu vergessen – das Ende der WCT bei den Pipe Masters und dem Sieg von Michel Bourez und der Triple Crown, die an den Surfer des Jahres John John Florence ging.

Was für ein Jahr!

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