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Kelsey Brookes- Surfender Künstler oder Künstler, der surft?

Vielleicht hatte der ein oder andere das Glück den surfenden Künstler Kelsey Brookes live in unserer Hauptstadt anzutreffen. Seine Ausstellung lief bis Mitte Januar in der Circleculture Gallery in Berlin. Wir sind begeistert von dem Künstler aus San Diego,  gerade durch seinen Werdegang von einer Laborratte zum passionierten fulltime Künstler.
Das Surfen stellt eine zentrale Rolle in seinem Leben dar, auch wenn es momentan in seinem Leben etwas zu kurz kommt. Neben Auststellungen um den Globus arbeitet er mit Firmen wie Vans und RVCA an gemeinsamen Projekten und Designs.

Wir haben Kelsey zu einem Interview getroffen. Kurz aber knackig:

Hallo Kelsey, wo treibst Du Dich zur Zeit rum?
K: In meinem Studio in San Diego

Hast Du momentan eine Ausstellung in der wir Deine Werke begutachten können?
K: Nein momentan nicht. Ich arbeite für eine Show diesen Herbst in der Lazarides Gallery in London

Wir haben Deine Ausstellung in Berlin leider verpasst, aber wie wars?
K: Es war genial. Ich liebe Berlin.  Ich hatte wirklich Schwierigkeiten  “Pop Rocks” (Anm.d.Red. Süßigkeit aus den Staaten) zu finden, aber ansonsten eine spektakuläre Stadt. Wir sind überall hin geradelt. Unglaublich

Warst Du das erste Mal in Deutschland?
K: Nein

Hast Du schon mal von unseren Wellen gehört?
K: Jeder in Berlin hat mir von dieser Flusswelle erzählt. Aber als mir die Leute erzählt haben, dass es dort mit Lokals Stress gibt, war es für mich gestorben.

Warst Du schon mal auf einem Fluss surfen?
K: Nö

In dem Clip von circleculture erzählst Du, dass Du fast nicht mehr surfen gehst. Stimmt das, oder war das nur ein Spässle?
K: Leider stimmt das. Es ist einfach schwierig Beides unter einen Hut zu bekommen. Wenn Du im Malen besser werden willst dann musst du wirklich viel malen. Momentan möchte ich eben lieber Malen als Surfen. Aber wenn es richtig gute Wellen hat und die Tide stimmt bin auch auf dem Wasser. Das Gute als Künstler ist einfach das ich surfen gehen kann wann immer ich möchte und nicht wenn ich Feierabend habe. Ich surfe nur noch Wochentags. Am Wochenende ist mir einfach zu viel los.

Ein verrückter Wandel vom Chemielaborant zum Künstler, wie kam das?
K: Das Leben macht manchmal keinen Sinn. Ich will Spass haben und Kunst ist viel mehr Spass als die Wissenschaft. Für diese Einsicht habe ich  25 Jahre meines Lebens gebraucht.

Dann lebst Du also von Deiner Kunst?
K: Jaaa

Du bist bei dem Klamottenlabel RVCA in dem Artist Network Programm. Wie kam dieser Deal?
K: Die Leute von RVCA haben mich nach einem Interview kontaktiert. Wegen meinem Namen dachten sie ich wäre ein Mädchen. Aber scheinbar war es kein großer Deal, ich bin jetzt schon seit 5 Jahren dabei. Sie sind wirklich die Besten und haben mir so viel geholfen.

Beeinflusst das Surfen Deine Kunst?
K: Indirekt beeinflusst das Surfen alles was ich mache. Surfen ist die reinste Form der Freude, die ich bis jetzt gefunden habe.

Wo können wir Deine Werke live sehen?
K: Circle Culture Gallery in Berlin wäre für euch Deutsche die nächste Adresse. Pictures on Walls, Lazarides Gallery und New Image Art stellen auch Werke von mir aus.

Kommst Du bald mal wieder nach Deutschland?
K: Klar, ich liebe Deutschland!

Noch ein Schlusswort?
K: Und David Hasselhoff liebe ich auch

Dank Dir Kelsey und bis bald

Kelsey Brookes
Alter: 32
Heimat: San Diego
Liebster Surfspot: Irgendwo in San Diego
Lieblingsboard: Bonzer 5

website: http://kelseybrookes.com

http://vimeo.com/21126090

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