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Outerknown Fiji Pro 2017 – Full Recap

Eine wohl kurioser Contest in Fiji steht in den Geschichtsbüchern! Am Ende war es Matt Wilkinson und Courtney Conlongue, die das Outerknown Fiji Pro 2017 für sich entschieden!

Die diesjährigen Outerknown Fiji Pro 2017 waren alles andere als normal, man könnte fast sagen es war kurios! Die Waiting Periode des Contest der Damen startete unserer Zeit am 27.05.2017 und endete am 01.06. unserer Zeit, doch bis dahin konnten nicht alles Heats gesurft werden, denn der Mangel an Swell ließ einfach kein Finale zu, wie die beiden Finalistinnen Tatiana Weston-Webb und Courtney Conlongue es verdient hätten. Also mussten die beiden kurzerhand ihren Flug stonieren und noch länger auf der minikleinen Insel names Tavarua verbringen, bis am 03.06.2017 gegen Abend unserer Zeit dann der Contest der Männer losging und die beiden sich in die Round 1 der Männer schlichen.

credit: WSL / Sloane

Nach einem soliden Anfangsswell, der für die ersten beiden Runden ausreichte, war dann auch für die Männer ein Layday an den anderen gereiht, denn Fiji wollte irgendwie nicht so recht mit Swell gesegnet werden. Erst am 12.06. unserer zeit wurde dann die dritte Runde fertig gesurft, am darauffolgenden Tag ist dann die Round 4 durchgezogen worden. Die Bedingungen waren klein, eigentlich zu klein für Fiji, denn Rail to Rail Surfing wurde wie auch Barrels mit hohen Punkten bewertet, doch eigentlich zählt in Fiji nur die Barrel. So war es jedenfalls die letzten Jahre, als der Swell passte… Zu allem Überfluss flogen auch noch fast alle Top Seeds, sprich alle Surfer, die auf dem Leaderboard ganz oben stehen, in der dritten Runde raus. Hatten sie nicht mit solchen kleinen Bedingungen gerechnet und waren nicht darauf eingestellt? Zum Finals Day kam dann nochmal ein solider Swell rein, zum Glück!

Ganz egal, der Contest der Herren war also von vielen Rookies geprägt, die ihr Talent auf der großen Bühne präsentieren konnten, und alle Surfer, die noch im Rennen waren, hatten so die Möglichkeit, auf dem Leaderboard ordentlich an Boden gut zu machen, was auch dem ein oder anderen Surfer gelang. Leo Fioravanti beispielsweise fand zurück in die Erfolgsspur und beendete Fiji mit einem 5. Platz, nachdem er die ersten vier Contest der Saison nur Early Exits (25.) zu verzeichnen hatte. Diese Punkte taten ihm sehr gut und vielleicht ist er nun zurück in der Erfolgsspur. Matt Wilkinson zog mit seinem Sieg den Jackpott und spazierte auf dem Leaderboard ganz noch oben, nachdem es seine ganze Konkurrenz in Round 3 vergeigte.

credit: WSL / Cestari

Doch nun wollen wir mal die Contests im Detail betrachten und fangen mit unseren Ladies an!

Ladies

Wie bereits erwähnt war der Swell über die ganze Waiting Periode extrem klein und wie sahen nicht das, was wir von Fiji gewöhnt sind. Irgendwie schafften es die Veranstalter trotzdem innerhalb der Waiting Periode alle Heats surfen zu lassen, bis eben auf das Final. In der ersten Runde trafen Courtney Conlogue auf Lakey Peterson und Silvana Lima, Johanne Defay auf Sage Erickson und Bronte Macaulay, Tyler Wright auf Tatiana Weston-Webb und Bethany Hamilton,
Stephanie Gilmore auf Coco Ho und Bianca Buitendag, Sally Fitzgibbons auf Keely Andrew und Pauline Ado und Nikki Van Dijk auf Carissa Moore und Laura Enever.

Die Heat Scores waren ok und der ein oder andere exzellente Score war dabei, doch es gab auch Surferinnen, die unter ihren Erwartungen blieben, wie zum Beispiel die Mitführende des Leaderboards, Tyler Wright, die in die zweite Runde musste, dieser aber dann gewann und somit in Runde 3 einziehen konnte. Im Gegensatz zu ihr war für Laura Enever und Coco Ho bereits in der zweiten Runde Schluß.

In der dritten Runde ergab sich dann ein ähnliches Bild, die Führenden Tyler Wright und Steph Gilmore mussten in die vierte Runde, da sie ihre Heats nicht gewinnen konnten. Tyler Wright gewann diese gegen die Wildcard Teilnehmerin Bethany Hamilton, während Steph Gilmore dem Druck nicht standhalten konnte. Für Lakey Peterson und Keely Andrew war in Round 4 ebenfalls Schluß.

In den Quarterfinals standen sich dann Courtney Colongue und Johanne Defay gegenüber, genauso wie Tyler Wright und Sage Erickson, Tatiana Weston-Webb und Carissa Moore und Sally Fitzgibbons und Nikki van Dijk. Am Ende waren es Courtney Conlongue, Tyler Wright, Tati Weston-Webb, sowie Sally Fitzgibbons, die ihren Weg ins Halbfinale machten. Courtney Conlongue hatte mit einem Heat Total von 16.26 den höchsten Score der Runde.

credit: WSL / Cestari

Das Halbfinale gewann dann Courtney Conlongue gegen Tyler Wright mit einem Heat Total von 8.17 (Heat Total, nicht Single Score). Tatiana Weston Webb konnte sich gegen Sally Fitzgibbons durchsetzen.

 

Das Finale fand dann zwischen Coutney Conlongue und Tatiana Weston Webb bei deutlich cleaneren und größeren Wellen statt, aber trotzdem mit niedrigen Scores. Mit gerade einmal 8.74 Punkten konnte Courtney dann das Women’s Fiji Pro 2017 für sich entscheiden.

Leaderboard

Für das Leaderboard bedeutet das, dass Tyler Wright nun das Leaderboard allein anführt, dicht gefolgt von Sally Fitzgibbons, Steph Gilmore und Coutney Conlongue, die mit dem Fiji Pro bereits ihren zweiten Sieg auf der diesjährigen CT feiern konnte.

Men

Wie bereits erwähnt, waren die Bedingungen für die ersten beiden Runden der Herren sehr gut und in der ersten Runde gab es nur wenig Auffälligkeiten, nur Kelly Slater musste von den Favoriten auf den Sieg in die zweite Runde…er fand in der ersten Runde einfach keine Welle, die Potenzial für einen hohen Score gehabt hätte, oder nutze das Potenzial nicht. In Runde zwei lief’s dann aber besser für ihn und er konnte sich gegen Ethan Ewing durchsetzen. In der zweiten Runde mussten wir uns aber beispielsweise von dem Schreck der Oi Rio Pro, Yago Dora, Ace Buchan, Conner Coffin, Jack Freestone, Kanoa Igarashi und Josh Kerr verabschieden.

In Runde drei wendete sich dann aber auf einmal das Blatt. der Swell droppte und die Top Seeds und Favoriten des Events schwächelten. Bis auf Matt Wikinson sind alle Titelanwärter der diesjährigen WSL aus dem Event geflogen. Soll heißen: Für John John Florence, Owen Wright, Gabriel Medina, Mick Fanning, Jordy Smith, Kelly Slater und Adriano de Souza war Schluß und Matt Wilkinson witterte seine Chance.

In Round 4 zog er dann auch zusammen mit Conner O’Leary, Michel Bourez und Bede Durbidge direkt ins Viertelfinale ein, während wir uns in Round 5 von Italo Ferreira, Ian Gouveia, Sebastian Zietz und Stu Kennedy verabschieden mussten. Doch zumindest waren die Bedingungen gut und der Swell wieder solide und einem Finals Day würdig.

credit: WSL / Cestari

Im Viertelfinale setzte sich dann Matt Wilkinson mit einem Heat Total von 17.00 gegen Julian Wilson durch, der es nur auf ein Total von 16.30 Punkten schaffte. Michel Bourez eliminierte den Italiener Leonardo Fioravanti, Joan Duru musste sich seinem Rookie-Kollegen Connor O’Leary aufgrund von keinem soliden Backup Score geschlagen geben und Joel Parkinson schmiss Bede Durbidge aus dem Rennen.

Im ersten Halbfinale des Contests kam es dann zum Showdown. Zwei der besten Surfer des Events, Matt Wilkinson und Michel Bourez, trafen aufeinander. Diese Paarung hätte genau so gut schon das Finale sein können. Den positiven Ausgang gab es definitiv für Wilko, der mit einer 8.33 und einer 5.90 einen Punktevorsprung von 0.23 gegenüber Michel Bourez notieren konnte. Das Halbfinale entschied dann Connor O’Leary mit einem Heat Total von 15.40 gegenüber Parkos 8.36 souverän für sich.

So stand also mit dem Rookie Connor O’Leary und Matty Wilko das Finale fest. Die beiden Surfer, mobilisierten nochmal all ihre Kräfte und vor allem Wilko witterte seine Chance, denn ein Sieg bei den Fiji Pro würde ihn an die Spitze des Jeep Leaderboards befördern. Doch Connor O’Leary legte mit einer 8.33 mit seiner ersten Welle einen Traumstart hin und brachte Matty unter Zugzwang, der aus seinen ersten beiden Wellen keinen guten Score ersurfen konnte. Erst mit der dritten Welle und einer 8.57 zog Matty nach. Connor legte nach und surfte eine 7.37. Diese beiden Wellen blieben seine besten und bescherte ihm ein Heat Total von 15.70. Wilko ackerte und fand mit seiner letzten gesurften Welle einen Backup Score von 8.03, was ihm ein Heat Total von 16.60, den Sieg und das Yellow Jersey bescherte.

Das Leaderboard

Nach den Fiji Pro und den Early Exits der Top Seeds wurde das Leaderboard neu durchmischt. John John findet sich nach diesem Event nichtmehr an der Spitze des Leaderboards wieder, denn diese übernahm Matt Wilkinson. Florence liegt nun auf Position 2 und 250 Punkten Rückstand. Gefolgt von Jordy Smith,  Adriano de Souza und Owen Wright, die allesamt nur einen Rückstand von 600 Punkten auf Wilko haben. Es ist also sehr eng an der Spitze des Leaderboards. Connor O’Leary katapultierte sich mit seinem Finish als Runner Up acht Plätze nach vorn auf den 7. Platz. Medina liegt auf Platz 11, Fanning auf 13. und Slater auf dem 18. Platz.

credit: WSL / Cestari

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