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RAPID SURFING: Backstage mit Laura Haustein beim Riot River Event in Bratislava

Text: Laura Haustein / Fotos: Rapid Surf League / Laura

Riot River Pro 2019, 2. Tour Stopp der Rapid Surf League. Nicolas Marusa und Laura Haustein haben gewonnen, aber das haben wir ja bereits gelesen. Was abseits der Contest Area passiert ist, lest ihr hier – alles ungefiltert natürlich.

Abfahrt für Reisegruppe Marienkäfer war Donnerstag Mittag am Eisbach mit Clifbar und Dietz teaz / juiz in der Goodiebag. Zwischenstopp war die Citywave in Wien, bisschen „Zack Boom Pow“ Action veranstalten. Kurz vor Wien haben wir noch, dank Quirin, unserem Race-Driver, das TotallyRad Mobil eingeholt. Christian hat es wahrscheinlich nicht mitbekommen, denn der war mit den aktuellen TransferNews auf dem Handy beschäftigt. In seinem ersten Run auf der Citywave zerstörte er auch noch sein Brett, sneakte sich mit einem Leihboard in die Profi Session und hat dann auch noch Skispringen mit Surfen verwechselt. Ob das alles erlaubt war, sehr fragwürdig!

Und dann hat sich Herr Rohleder auch noch beim Burger King das Whopper Menü bestellt. Da gibt sich seine Frau zuhause so viel Mühe bzgl. dem Essen und dann erleben wir sowas. Mighty Otter Boys außer Rand und Band.


In Divoka Voda geparkt, wurden wir direkt von den Mücken vom Vorjahr begrüßt. Welcome back!
Der nächste Morgen! Auf zum Spot-Check! Kurze skeptische Blicke, weil irgendwie sah es doch anders aus als letztes Jahr. Basti war trotzdem schon am Reverses drehen, während Nici noch im Traumland war. Sophie hat erstmal geschaut ob die Wand oder ihr Brett stabiler ist und Theresa ist ganz vorsichtig gesurft, denn sie wollte ihr Brett auf gar keinen Fall kaputt machen (hat aber nicht geklappt).

Valeska ist erstmal abgestürzt, denn der Einstieg grenzt an ein Hochhaus. Laura ist durch die Welle gehoppelt, da sich der surfbare Bereich irgendwie versteckt hatte und Quirin hatte mehr Spaß an einer kleinen Welle direkt dahinter. Trotz aller Anfangsschwierigkeiten sind wir aber doch ziemlich schnell am shredden gewesen und auch nur ganz selten bis nach Ungarn abgetrieben. Selbst Sophie hat es dieses Jahr ganz ohne Abschlepphilfe von Kajak-Fahrern ans Ufer geschafft.

Foto: Theresa Deubler

Der Tag trödelte so dahin. Valeska und Andi haben Bratislava City unsicher gemacht, während Franz und Sophie ihr geheimes Friseur Talent an Nicis Haaren gezeigt haben.
Ergebnis: Vokuhila – vorne Business, hinten Party. Und die gab es am Abend. Letztes Jahr hatten wir das große Glück, das eine Hochzeitsgesellschaft bis in die Morgenstunden gefeiert hat, dieses Jahr war direkt neben uns das Sommerfest von BMW. Und die haben so richtig Aufgefahren: Bühne, Laser-Show und Nebelmaschine und zwischen drinnen plötzlich Nicis Vokuhila und unsere abgedrehten Dance Moves. Aber irgendwann, nachdem unser fettes Feuer aus Paletten (diesmal keine (!!) Bänke) abgebrannt war, war auch für alle Marienkäfer Schlafenszeit, denn am nächsten Tag war ja schließlich Contest Day.

Geweckt wurden wir mit einer liebevollen WhatsApp vom Quirin: „Ihr kleinen Sonnenscheine! Aufstehen, Training!“ Da konnte der Tag schon gar nicht mehr schlecht werden. Christian wurde da schon etwas deutlicher: „Ich komm euch sonst wecken…Sportsfreunde“.

Also schnell aufstehen, bisserle Einsurfen, Riders Meeting und dann ACTION! Was dort so abging lest ihr HIER. Wir haben nach der ganzen Aufregung erst einmal in unserem Basislager ein bisschen gefeiert, teilweise über den Contest diskutiert, die ersten Dance Moves ausgepackt und nochmal auf Laura angestoßen, denn sie hatte nicht nur gewonnen, sondern auch Geburtstag gehabt.


Da unsere BMW Freunde nicht mehr in Partylaune waren, ging es für uns nach Bratislava. Als Grundlage gab es schon mal das Pizzastück vom DönerMann. Dann wurde ein bisschen das Touri-Programm abgespult und wir sind durch die Altstadt gewandert. Ob wir was wichtiges Gesehen haben, keine Ahnung, da müssten wir Andi und Valeska fragen, die ja im Hellen und vermutlich (?) nüchtern da waren. Nachdem das Pseudo-Sightseeing-Programm beendet war, ging es in einen Underground Club. Die Location war mega, die Drinks super billig, der Sliwowitz am Brennen und unsere Dance Moves legendär.

Rapid Surf League verwandelte sich gerade in die Rapid Rave League. Zu später Stunde, haben unsere Beine schlapp gemacht und wir sind ins Basislager zurück gekehrt. Laura hat voller Tatendrang unter Sophies Aufsicht noch ein paar Reverses auf und von der Bank geübt und konnte gerade noch davon abgehalten werden aufs Dach der Bungalows zu klettern. Irgendwann wars dann aber „Over and Out“ und das Bett unser bester Freund.

Für den nächsten Morgen brauchte man literweise Kaffee und Sonnenbrillen, denn das Tageslicht war viel zu hell. Christian und Quirin mussten nur Lachen, Laura dachte sie stirbt gleich, Paul und Nici waren am Schlafen, Jaro und Theresa total übermotiviert und sind nochmal zum Surfen aufgebrochen. Sophie war vergebens auf der Suche nach Essen, während Valeska und Andi schon langsam Richtung Heimat aufgebrochen sind. Und Franz, ja wo war der eigentlich?

Zur Abfahrt waren aber alle Marienkäfer eingeflogen. Die Autofahrt grenzte eher an eine Rapid Sleep League, aber gegen Ende waren alle wieder halbwegs stabil, lediglich über Rückenschmerzen wurde geklagt, da die Beinfreiheit im Auto doch mehr an einen Ryanair Flieger grenzte. Aber durch Kaffee Stops an diversen Tankstellen, konnten sich unsere Verspannungen zumindest kurzfristig lösen. Sicher und doch wohlbehalten wurden abends dann alle Marienkäfer wieder am Eisbach abgesetzt.

Ein fettes Dankeschön geht raus an Quirin und Christian für diese tollen Tage und die mega gute Organisation! Bussi Nacken und wir können den nächsten Trip schon gar nicht erwarten.

Eure Laura

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