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SURF BASICS: Ein gebrauchtes Surfboard kaufen

Surfboards sind ein wenig wie Autos – sobald sie die Garage verlassen, verlieren Sie an Wert.

Gut natürlich für alle Schnäppchenjäger, für die es nicht unbedingt das „jungfräuliche“ Surfboard sein muss.
Dennoch gibt es ein paar Regeln die man beim Kauf eines gebrauchten Surfboards beachten sollte!

Zustand

Der Zustand des Boards gibt den Preis an! Logisch. Als grober Richtwert kann man sagen, dass ein „normal“ gebrauchtes Surfboard ungefähr die Hälfte des neuen Surfboards kosten sollte.
Wichtig ist hier die Frage nach „Dings“ also Reparaturstellen. Sind die Macken offen gewesen und/oder haben Wasser gezogen? Sind es einfach nur „Pressure Dings“, d.h. Druckstellen / Dellen?

Falls die Macken noch nicht repariert wurden, kann man hier auch gut den Preis drücken und je nach Umfang die Ausbesserung selbst vornehmen. Durch Ding Repair wie Solarez usw kann man gerade kleine Löcher ganz einfach selbst flicken. (Mehr Tipps zum Ding Repair gibt es hier)

Wenn ein gebrauchtes Surfboard extrem starke Druckstellen auf dem Deck haben sollte, kann es sein, dass das Surfboard nicht sehr dick geglast wurde und somit auch nicht sehr stabil ist. Gerade Surfboards von Pro Surfen werden häufig nur dünn laminiert um sie leicht zu halten. Für uns als Normalverbraucher sind diese Boards aber leider nicht geeignet.

Interessant ist auch die Farbe des Boards, so werden ältere Boards durch starke Sonneneinstrahlung gelblich und spröde. Also Finger weg von den alten Gurken, da kommt man irgendwann mit Reparieren kaum noch nach.

Was versteckt sich dahinter

Diese Frage ist extrem wichtig, denn oft werden Macken mit Stickern oder Farbe überdeckt. Gerade wenn ein Sticker am Rail oder Tail klebt, sollte man einen Blick darunter riskieren. Bei der Farbe reicht ein genauer Blick und ein leichtes Streicheln der Oberfläche, um zu erkennen ob es sich um ein nachträgliches Design handelt und somit meist um eine Bruchstelle. Manchmal hilft es auch das Board in die Sonne zu halten, um kaputte Stellen auszumachen.

Wichtig ist auch der Stringer. Hier kann man ganz genau erkennen, ob und wo das Board gegebenenfalls schon mal gebrochen war. An Spots wie Bali oder Mittelamerika sind echte Profis am Werk, die verblüffend gut reparieren. Aber am Stringer beissen sich selbst die Profis die Zähne aus.

Größenangaben

Das Thema Maße ist nicht ganz einfach. Die Angaben finden sich eigentlich auf jedem Board, doch ein 7’0 Fuß Board ist nicht gleich ein 7’0, denn gerade uns Deutschen werden gerne lange und voluminöse „GUN“ Surfboards als anfängertauglich verkauft. Meist sind es die Ladenhüter, da nur wenige Surfer nach Big Wave Surfboards Ausschau halten.

Also lasst Euch kein überdimensionales Shortboard andrehen. Ein kurzer Blick auf die Breite und das Tail (Guns haben meist ein schlankes PIN Tail) sollte Euch Klarheit verschaffen. Ansonsten einfach nach dem Volumen des Boards fragen und ins Verhältnis zu Eurem Körpergewicht setzen, dann wisst Ihr zumindest ob Ihr nicht schon beim Paddeln absauft.

Fragen stellen

Wer nicht fragt bleibt dumm, also einfach mal den Verkäufer ausfragen, wo er mit dem Board schon war und was er sonst noch so über das Surfbrett weiss. Spätestens jetzt erkennst Du auch ob der Verkäufer das Board wirklich gesurft ist, oder nur den schnellen Euro sucht!
Gerade das Thema Riversurfboard ist ein heikles, denn wurde ein Board schon im Eisbach gesurft, so kann man davon ausgehen, dass dieser Besuch nicht ohne Schaden vonstatten ging. Also hier die Rails ganz genau checken!

Handeln

Es muss gehandelt werden, zumindest kann man mal fragen. Die meisten Verkäufer rechnen mit der Frage und haben somit den Preis höher angesetzt.

Auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen, eBay, Craigslist (für USA) und auch bei Facebook-Gruppen wie Second-Surf findet Ihr eine große Auswahl an gebrauchten Surfboards.

Also viel Spaß beim Shoppen!

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