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Surffotograf Christian Gollhofer im Interview

Christian Gollhofer ist einer der aufstrebenden Surffotografen, der die Fotografie wie kaum ein anderer Lebt. Das sieht man an seinen Bildern.

Christian Gollhofer ist Surffotograf aus München und scheut keine Kosten und Mühen, um seinem Hobby nachzugehen! Egal ob Eisbach oder Ozean, Chris hat immer seiner Cam dabei, um im richtigen Moment den Auslöser zu drücken! Wir haben uns mit ihm unterhalten!

Wie kamst du zur (Surf-) Fotografie?

Für Sportfotografie hab ich mich schon als kleiner Grommet begeistert. Ich hab mir damals die „Pleasure“ und „Onboard“ Mags nur wegen der Bilder gekauft. Auch heute kauf ich mir Mags hauptsächlich wegen der Bilder 😀 und manchmal wegen der Stories. Der Fokus hat sich allerdings aufs Surfen verlagert.

Anyway: Vor einiger Zeit hab ich dann mal die Kamera von meinem Bruder in die Hand genommen und war natürlich erst mal komplett überfordert von dem Zusammenspiel „Belichtungszeit“, „Blende“, „Iso“ und dem ganzen Kram. Aber als ich das so halbwegs im Griff hatte (Youtube sei Dank) bin ich direkt zum Eisbach gegangen und hab da angefangen zu fotografieren. Ich fand es einfach cool mit den verschiedenen Perspektiven und Kamerasettings zu spielen um so ein Bild zu schießen das nicht nur mir sondern auch anderen gefällt.

This is Chris Gollhofer.

Fotografierst du nur Surf oder auch andere Sportarten / Bereiche?

Mein Fokus liegt schon auf Surf, fotografiere aber auch andere Sportarten wie Ski / Snowboard und Biken. Erst letzten Herbst hab ich einen Bike-Contest in Landshut geshootet. War ziemlich beeindruckend was die Jungs und Mädels da für ne Show abgezogen haben. Ansonsten orientiere ich mich gerade auch etwas mehr in die People/Lifestyle-Fotografie.

Wie bzw. wo fotografierst du am liebsten?

Am liebsten im Wasser. Es macht einfach Spass nahe am Geschehen zu sein. Zudem bekommt man im Wasser die Möglichkeit den Surfer aus (fast) allen Perspektiven zu fotografieren. Dafür muss man aber auch einiges mehr berücksichtigen. Strömung, Wellen, Surfer die teils echt nah heran kommen…Das heisst jetzt nicht das ich nur im Wasser shoote. Ich lauf auch gerne an Land entlang und versuche von dort aus gute Perspektiven zu finden.

Hast du Vorbilder die dich inspirieren?

Ja schon. Aber nicht nur Fotografen per se. Ich finde es immer bewundernswert, wenn jemand sein Ding durchzieht und im besten Fall damit erfolgreich ist. Von daher können das Sportler, Fotografen, Musiker, Aktivisten etc. sein die mich inspirieren. Ziemlich beeindruckend finde ich zum Beispiel Anna Gasser, die mit 18 zum Snowboarden angefangen hat und heute mit 27 ganz oben steht. Und jetzt nicht nur gefühlt sämtliche Titel abräumt, sondern auch einer ganzen Generation zeigt, das nicht nur Jungs krasse Action abliefern können (Stichwort: Cab double cork 9 und Cab Triple Cork 12).

Aber wenn man es auf´s Fotografieren runterbricht sind es wahrscheinlich Leute wie Nathan Oldfield oder Morgan Maassen die mich am ehesten inspirieren.

 

Du warst jetzt erst auf Fuerte. Erzähl, wie wars?

Gut wars 😀

Irgendwer hat´s gut mit uns gemeint. Wir waren 3 Wochen über Weihnachen / Silvester da und haben echt gute Wellen abbekommen. Es war mein zweites Mal auf Fuerte und ich muss sagen, diesmal hat es mich echt überzeugt. Die Locals, das Essen und natürlich die Spots. Das Wasser war so super klar und man findet eigentlich immer irgendwo ne Welle die läuft. Bin daher auch viel zum Fotografieren gekommen.

Du hast Julien Sicre, den Shaper von Tim Elter, einen Tag bei der Arbeit begleitet. Einblicke die nicht jeder bekommt. Wie kam´s dazu?

Eigentlich ganz unverhofft. Ich war in seinem neuen Shop in Cotillo und war recht angetan von dem ganzen Konzept im Laden. Nach ein paar Minuten kam ich dann mit seiner Frau ins Gespräch und irgendwie aufs Thema Fotografie. Und wieder ein paar Momente später hat Sie mir eine Visitenkarte von Julien in die Hand gedrückt und meinte ich soll ihn doch mal anrufen… Das hab ich dann auch gemacht und zwei Tage später stand ich bei Ihm in der Shaping Bay. Es war ziemlich cool den Shapeprozess von Anfang bis Ende zuzuschauen und vor allem zu dokumentieren. Ein echt schönes Handwerk.

Wieder zwei Tage später hat er mich dann angerufen ob ich Zeit für ne Foto-Surfsession habe. Also bin ich dann mit ihm an die Northshore hoch und hab ihn in Bubbles geshootet. Positiver Nebeneffekt war das ich durch ihn dann auch Benjamin Sanchis und Teiva Joyeux vor die Linse bekommen hab.

Rider: Teiva Joyeux

Surfst du selber auch?

Ja, dadurch bin ich auch überhaupt erst zur Surffotografie gekommen. Manchmal bin ich da echt im Zwiespalt. Einerseits will ich natürlich selber viele Wellen abbekommen, auf der anderen Seite eben gute Fotos machen. Man verzichtet schon hier und da mal auf richtig gute Sessions, aber wenn man dann später am Rechner sitzt und die Karte ausließt ist es meistens auch schon wieder vergessen. Und wenn die Wellen mal ne Nummer zu groß sind kann man auch gut sagen „Ach ne lass mal, ich mach doch lieber Fotos heut.“ und es ist dir einfach nie jemand böse 😀

Eisbach oder Meer?

Meer. Mehr Meer.

Klar der Eisbach macht Spass und wenn man in München wohnt ne mega Alternative, aber wenn ich kann wähl ich doch lieber das Original…

Rider: Janina Zeitler

 

 

Was steht dann dieses Jahr noch so an?

Hmmm, das Jahr hat ja gerade erst angefangen. Ich möchte dieses Frühjahr definitiv noch nach Italien. Neulich hab ich mir wieder mal „Bella Vita“ ein Surffilm über die italienische Surfkultur mit Chris del Moro in der „Hauptrolle“ angeschaut. Ich schaue zwar nicht viele Filme, aber der hat mir echt gefallen. Und es häufen sich ja auch die Gerüchte das es dort ganz gut zum Surfen sei… Also Grund genug um da mal hinzufahren.

Ansonsten gibt es ein paar Ideen, noch nichts konkretes. Nur so viel, ein Boat-Trip steht recht hoch im Kurs. Kommt Zeit kommt Rat.

Und generell möchte ich für mich das Thema Fotografie in 2019 weiter ausbauen.

 

Kann man zu dir auch Kontakt aufnehmen?

Haha, ja klar -> am besten über Instagram @goldengolli oder per Mail: hi@chrisgollhofer.de

Super, danke dir! Rinnjehaun

Danke euch! Rinnjehaun!

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