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VANLIFE: Surfurlaub am französischen Atlantik

14 Tage, 12 Spots, 3 Jungs und einen HYMER Grand Canyon S. So sieht der ultimative Surfurlaub an die besten Spots in Frankreich aus.

Bilder: Chris Gollhofer (@chris_gollhofer)

Wenn man Europa mit Wellenreiten im selben Satz verwendet, stolpert man direkt im Anschlusssatz über Ländernamen wie Frankreich und Spanien. Speziell das Städtchen Hossegor trägt viel zum Surfen in Europa bei, aber auch in Spanien ist einiges geboten! Viele Surfboard Manufakturen sind in und um San Sebastian angesiedelt und produzieren dort einen Großteil der heißbegehrten Surfboards.

Viele bekannte, aber auch einige eher unbekannte Spots erstrecken sich am über 200 km langen Strand, der sich fast ununterbrochen von Royan bis Hendaye zieht. Bei diesem Strand hat man einen einzigartigen Mix aus Beachbreaks, Barrels und Pinienwäldern. Wem ein 20 – 30-minütiger Spaziergang nichts ausmacht, kommt an viele verschiedene Abschnitte der 230km lange Sandküste, die menschenleer sind und man seine Ruhe genießen kann.

Die französischen Beachbreaks sind das Ziel vieler Surfurlaube.

Perfekte Voraussetzungen um in 14 Tagen, 12 Spots südlich von Bordeaux während dem Surfurlaub zu checken. Wie geht das am besten? Natürlich im Van! HYMER hat für die Mission Surfurlaub einen nagelneuen HYMER Grand Canyon S auf Mercedes Benz Basis zur Verfügung gestellt und die Crew so optimal ausgestattet. 14 Tage, 12 Spots, 3 Jungs und ein Van? Kann das überhaupt gut gehen?

Abfahrt! Von der HYMER Zentrale in Bad Waldsee startet die dreiköpfige Gang in das 1.200 km entfernte Vielle Saint Girons. Nach entspannten 14 Stunden Fahrt durch die Nacht war der Atlantik nicht mehr weit entfernt und der salzige Geruch des Meers stieg der Gang langsam in die Nase. Endlich angekommen gab es dann für die Crew kein Halten mehr. Die Wellen waren gut, die Motivation stieg ins unermessliche, die erste Session nach einem landlocked Winter stand an und der Surfurlaub startete unschlagbar gut!

Ein Surfurlaub im Van ist einfach unschlagbar!

12 Spots in 14 Tagen ist ein sehr sportlicher Surfurlaub, doch die Jungs konnte ihre Zeit trotzdem genießen und haben uns sogar noch ein paar Notizen zu ihren besuchten Spots mitgebracht, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Surfurlaub in Frankreich – Die besten Spots

St. Girons

Nicht umsonst finden die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten jährlich in diesem kleinen Örtchen an der französischen Atlantikküste statt. Lang nicht so überlaufen wie Hossegor, bieten hier mehrere Sandbänke Peaks für Anfänger und Fortgeschrittene bei nahezu jeder Tide an. Wer auf der Suche nach einer einsamen Sandbank ist, muss sich nur mit einem Marsch durch den Pinienwald anfreunden und die Augen etwas offen halten. Direkt hinter der Düne befindet sich ein schöner und nicht allzu teurer Campingplatz, der nicht nur super für ganze Familien geeignet ist, sondern auch die Heimat des ein oder anderen Surfcamps ist. Es gibt keinen besseren Ort für den Start in den Surfurlaub!

Moliets 

Die Hochburg der Surfcamps am französischen Atlantik befindet sich in genau diesem Ort: Moliets. Hier ist alles auf Tourismus ausgelegt, egal ob man die zahlreichen Surfshops und Boutiquen an der Strandpromenade, die quasi unzählig vielen Restaurants oder auch die gesamte Golfanlage mit exklusiven Unterkünften betrachtet. Deshalb gibt es dort auch zwei Campingplätze, die für euren Aufenthalt in Moliets in Frage kommen. Einer davon etwas gehobener, der andere günstig und für die Bedürfnisse der meisten Surfer im Surfurlaub völlig ausreichend. Party und Surfen wird im Örtchen groß geschrieben und der riesige Sandstrand bietet genügend Platz für die einheimischen Strandgänger als auch für die zahlreichen Urlauber und Surfcampbesucher. Die Surfqualität in Moliets wird häufig kritisiert, doch spätestens seit dem letzten Jahr ist Moliets wieder auf der Karte zahlreicher Locals, denn die beste Sandbank der Region im letzten Jahr, war zufälligerweise in Moliets. Der dort ins Meer mündende Fluss „Houchet“ kann allerdings in Kombination mit einem dicken Swell die Sandbänke schnell verändern.

Vieux Boucau

Nur ein Katzensprung vom Moliets entfernt, liegt der Ort Vieux Boucau, welcher im Sommer ebenfalls bei zahlreichen Touristen sehr beliebt ist. Der große und einzige Campingplatz im Dörfchen ist groß genug, um auch mal mit ein bisschen Glück in der Hauptsaison spontan einen Stellplatz zu einem recht fairen Kurs zu bekommen. Einzige Kehrseite des Campingplatzes ist es, dass viele Stellplätze ohne Bäume sind, das heißt, man hat den ganzen Tag über keinen Schatten. Doch auch das stellt dank der Markise des HYMER Grand Canyon S kein Problem dar. Ein großer Vorteil sind jedoch die zwei Strandzugänge, die der Campingplatz bietet. Einer am nördlichen Zugang, der schon fast auf der Grenze zum anliegenden Ort Messages liegt und einer am südlichen Ende des Campingplatzes. Von beiden Zugängen hat man mehrere Sandbänke zur Auswahl, sodass bei jeder Tide und für jedes Level eine passende Welle läuft. Generell ist es hier etwas ruhiger und der Altersdurchschnitt der Surfer etwas höher als in Moliets, wer dennoch auf Party nicht verzichten will, hat auch in Vieux Boucau genügend Möglichkeiten voll und ganz auf seine Kosten zu kommen.

Days like these…

Seignosse – Les Bourdaines

In Seignosse gelegen ist der Standabschnitt Les Bourdaines, der für seine guten Wellen bekannt ist. Generell steht Seignosse für qualitativ hochwertige Wellen, dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Küste an diesem Ort das erste mal – von Norden kommend – seit einer großen Distanz etwas anders ausgerichtet ist. Das ist auch der Grund, warum dort der ein oder andere große Contest stattfindet und auch einer der Backup Spots für die WSL ist, wenn sie mit ihrer Championship Tour im Oktober Halt in Frankreich machen. Generell ist eine höhere Tide in Les Bourdaines meist besser, doch solltet ihr mal zur falschen Tide da sein, ist das definitiv auch kein Problem, denn ein Surf ist bei allen Tides möglich. Spielt der Swell oder der Wind einmal nicht mit, muss man nicht traurig sein, denn direkt hinter der Düne befindet sich die St. Andrews Beach Brewery, die für das beste Bier an der gesamten Küste bekannt ist. Ein Campinplatz befindet sich zwar nicht in unmittelbarer Nähe, aber dafür gibt es dort ein Campervan Stellplatz, der so günstig ist, dass sich die tägliche Fahrt an den Strand und zurück definitiv lohnt. Oder man geht das Risiko ein und schläft direkt am Strand, das wird jedoch von der französischen Polizei nicht gern gesehen und man wird normalerweise ziemlich sicher weggeschickt, also vielleicht nur im äußersten Notfall probieren. Wir raten allerdings nicht dazu.

Hossegor – La Gravière

Eine alte Kiesgrube ist wohl der Grund, warum die Wellen in La Gravière so brechen wie sie es eben tun: kurz, heftig und hohl. Dementsprechend ist dieser Standabschnitt von Hossegor auch nur für geübte Surfer, die auf der Suche nach Barrels und dem ultimativen Kick sind. Die Wellen in La Gravière sind extrem launisch und verändern sich stetig, abhängig von Wind, Größe des Swells, der Periode und der Tide. Doch eine Sache haben die Wellen an diesem Spot nahezu immer gemeinsam: Sie knallen quasi auf den Strand. Dementsprechend sind gesnappte Boards dort keine Seltenheit, ebenso wenig wie der Kontakt der Surfer mit dem Sand nach einem Wipeout. Am Strand La Gravière, welcher etwas nördlich von Hossegor liegt, gibt es einen kleinen Strandparkplatz, der aber nahezu immer voll ist. Daher empfiehlt es sich, direkt in Hossegor am Strand zu parken und dann Richtung Norden zu laufen. Wenn La Gravière feuert, werdet ihr den Spot an den zahlreichen Surfern im Wasser garantiert erkennen.

Ein Besuch des Monsters La Gravière darf im Surfurlaub nicht fehlen!

Capbreton – Le Prevent

An stürmischen oder sehr großen Tagen ist der Spot Le Prevent in Capbreton eine gute Möglichkeit, um doch noch an einem eigentlich als Lay Day abstempelten Tag ins Wasser zu kommen. Der Spot ist zwischen zwei Jetties (Molen) gelegen und bietet bei guter Swellrichtung feine und hohle Wellen. Vom südlichen Steinjetty läuft meist eine linke Welle in die Mitte der Bucht, vom nördlichen Jetty aus eine rechte Bowl. Generell sind die Spots in Capbreton immer ein bisschen kleiner, als noch in Seignosse. Dementsprechend bietet nicht nur Le Prevent sondern auch Santocha und L’Estacade eine verdammt gute Alternative, wenn es weiter nördlich zu groß ist. Nach dem Surf lädt die ein oder andere Strandbar und zahlreiche kleine Restaurants und Bars zum Verweilen ein. Darunter auch  exzellente Fischrestaurants in denen man unbedingt mindestens einmal speisen sollte, denn zu einem Surfurlaub in Frankreich gehört eine ordentliche Fischplatte oder Meeresfrüchte definitiv dazu.

Anglet

Ein Campervanstellplatz direkt am Meer, zahlreiche Spots innerhalb von nur wenigen Schritten, schöne Strandbars und chillige Vibes. Was will man mehr? In Anglet findet man immer einen Peak der läuft, deswegen ist dieses Städtchen auch ein Austragungsort der Qualifikationstour der WSL für die ganz große Bühne. Die zahlreichen Spots, welche meist nur durch Molen getrennt sind, laufen alle bei verschiedenen Tides und bekommen mehr oder weniger Swell ab. Auch die Wellen an sich brechen innerhalb der nur wenigen hundert Meter komplett unterschiedlich. Von entspannten soften Wellen bis hin zu schnellen Performance Walls ist alles dabei.

Biarritz – Grande Plage 

Der bereits im Baskenland liegende Stadtstrand von Biarritz ist eine Wundertüte. Die Peaks können easy und anfängerfreundlich, aber auch ziemlich hohl und mit vielen Close Outs gespickt sein. Sitzt man im Line-Up hat man den typischen Blick auf die Promenade und das klassische Biarritz Casino direkt am Strand. Das südliche Ende ist dank der Felsen vom Südwind geschützt, während das nördliche Ende des Strands oftmals einen kleinen Swell Shelter bildet, vor allem, wenn der Swell stark aus nördlicher Richtung kommt. Kehrseite des Stadtstrands ist definitiv die schlechte und teure Parksituation, sowie der volle Strand und das Wasser. Zusätzlich gibt es viele Badezonen in denen das Surfen nicht gestattet ist.

Lafitenia

Der vielleicht beste Spot südlich von Bordeaux ist ein mit Sand bedeckter Reef-Pointbreak. Ein klein wenig nördlich von St. Jean de Luz gelegen läuft an den guten Tagen ein schön langer Performance Righthander vom nördlichen Ende bis in die Bucht hinein. Die Qualität der Welle wissen allerdings auch die Locals aus St. Jean de Luz zu schätzen und zu allem „Überfluss“ befindet sich in unmittelbarer Nähe auch noch das Boardriders Headquarter (Quiksilver, Roxy, Billabong, RVCA etc.) und die Arbeitnehmer der Firma wissen im Normalfall auch, wie man mit einem Shortboard in Lafitenia umzugehen hat. Direkt an der Bucht ist auch ein Campingplatz und die Zeit dort kann man genießen.

Hendaye

Hendaye ist die Antwort, wenn alles andere einfach messy und verblasen ist, sofern genügend Swell vorhanden ist. Der Strand von Hendaye ist sehr lang und bietet quasi unendlich viele Peaks. Bei jeder Tide fängt ein anderer Peak an zu laufen. Das westliche Ende der Bucht ist sehr gut gegen Westwind (Onshore in Frankreich) geschützt, sodass sich ein Check der Webcam immer lohnt. Kehrseite des Spots sind nicht nur die Crowds, die der Strand des Grenzortes zwischen Frankreich und Spanien beheimatet, sondern auch, dass die Bucht etwas gesheltert ist. Vor allem das westliche Ende funktioniert nur dann wirklich, wenn es in Frankreich eine Wellengröße von mindestens 2 – 2,5 Metern hat. Von Norden kommend lohnt es sich die Autobahn bereits bei St. Jean de Luz zu verlassen, durch die Stadt zu fahren und dann die Aussicht auf der Landstraße zwischen St. Jean de Luz und Hendaye zu genießen. Dort werdet ihr einzigartige Steinformationen und Gesteinsschichten finden, die einzig und allein das Meerwasser so geformt haben.

Bonus Spots – Spanien

San Sebastian – Zurriola

Zurriola ist einer der beiden Stadtstrände der wunderschönen Stadt San Sebastian und der einzig wirklich surfbare der beiden. Die Bucht ist meist voll mit Surfern, die sich auf diverse Peaks verteilen. Der östliche Teil des Surfspots empfängt dabei mehr Swell als der westliche Teil, weshalb man innerhalb der Bucht von West nach Ost häufig ein starken Niveauunterschied erkennen kann. Während die Anfänger sich eher in den kleineren Wellen austoben sind die „Pros“ auf der anderen Seite der Bucht zu finden und davon gibt es einige. Nicht umsonst hat San Sebastian mit Pukas ein Local Brand und zahlreiche Teamrider in der Region, die alle hin und wieder Zurriola rippen. Neben dem Spot ist direkt ein Parkhaus, es sind also genügend Parkplätze im direkten Umfeld vorhanden. Sollte einmal ein richtig dicker Swell auf die Küste des spanischen Baskenlandes treffen, dann surfen die Leute sogar im „Urumea Itsasadarra“, ein Fluss der mitten durch San Sebastian fließt und unweit des Surfspots ins Wasser mündet. Nach der Surfsession laden dann die zahlreichen Tapasbars zu Pintxos (kleine Happen) und traditionellem baskischen Apfelwein (Most) oder einem kalten Cerveza ein. Ein Surfurlaub mit dem Stadtleben zu verbinden, gelingt wohl nirgendwo besser, als in San Sebastian.

Zarautz

Zarautz ist eine eher ruhigere Surfcity und war der letzte Stop der Crew in ihrem Surfurlaub.
Der Swell kommt hier meist konstant und die Sandbänke und unendlich vielen Peaks decken so ziemlich jede Könnerstufe ab, da die Bucht, ähnlich wie in San Sebastian, halbseitig geschützt ist. Das bedeutet, dass die Wellen im Westen des ewig langem Sandstrands immer etwas kleiner sind, wie im Osten, nichts desto trotz ist das Niveau im Westen meist höher, denn der Ort Zarautz liegt am westlichen Ende der Bucht, sodass die Locals auch dort ins Wasser gehen. Obwohl Zarautz doch recht überschaubar ist, sollte jeder Surfer hier einen Stop einplanen und auf dem phänomenalsten Campingplatz mindestens eine Nacht seines Surfurlaubs verbringen. Der Gran Camping Zarautz liegt auf einer Klippe und bietet einen unglaublichen Ausblick über die spanische Küstenstadt. Auch die Sonnenuntergänge sind dort besonders beeindruckend. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt definitiv, der Campingplatz ist gut ausgestattet, das ganze Jahr offen und der Check-In ist sogar bis 23 Uhr nachts möglich.

Wer einen der seltenen Laydays erwischen sollte, dem wird es so schnell nicht langweilig. Zwar gibt es in Zarautz nicht so viele Tapasbars wie in San Sebastian, dafür gibt es feine Açaii Bowls zum Frühstück und wohl einen der besten Burger überhaupt direkt neben dem Pukas Surfstore. Wer sein Skateboard mit dabei hat, kann sich zusätzlich in der feinen Bowl direkt an der Promenade bei feinstem Ausblick ordentlich austoben.

Allgemeine Infos

14 Tage, 3 Jungs und ein Van. Ob das gut ging? JA UND WIE! Klar mit den zahlreichen Surfboards im Fahrzeug sollte man definitiv Grundkenntnisse im Tetris haben, aber dank des Aufstelldachs, der großzügigen und sehr gut durchdachten Raumaufteilung ist das gemeinsame Wohnen und Touren kein Problem. Viele Verstaumöglichkeiten machen einen Koffer sehr schnell überflüssig, da man Kleidung und Co. ohne Probleme in den Schränken und Fächern unterbringen kann. Schöne Features, egal ob groß oder klein, zeigen wie durchdacht die Entwicklung bei HYMER ist. Eines der sinnvollsten Features ist die Handtuchstange im Bad, dort hatten die Wetsuits ihren Platz und konnten optimal trocknen. Dank der Außendusche, die mit Hilfe der ausziehbaren Duscharmatur des Waschbeckens sofort installiert ist, konnte man die Neos immer sofort nach der Session auswaschen und auch sich selbst vom Salzwasser befreien. Aber auch der geräumige Kühlschrank ist für diese kompakte Fahrzeuggröße nicht alltäglich. Hier hat die Crew ohne große Schwierigkeiten Lebensmittel und genügend Bier für einen Abend unterbringen können.

Kaltes Bier im Surfurlaub gibt es dank des geräumigen Kühlschranks des HYMER Grand Canyon S immer!

Camping

In Frankreich sollte man Wildcampen vermeiden. Laut Gesetz darf man an öffentlichen Parkplätzen bis zu 7 Tagen stehen, aber es darf kein Campingfeeling aufkommen, sprich kein Aufstelldach, Markise oder Stühle/Tische vor dem Van und auch wenn man sich strikt an die Regeln hält, so kommt bei der Polizei, vor allem in der Hauptsaison immer das Campingfeeling bei ausländischen Kennzeichen an. Ihr werdet also mit ziemlich großer Sicherheit so oder so verjagt. Dafür gibt es aber entlang der Küste etliche Campervanstellplätze und Campingplätze, die jedoch nicht immer günstig sind. Mit etwas Recherche findet man aber immer einen geeigneten Stellplatz oder Campingplatz für seine Bedürfnisse.

Im benachbarten Spanien, schaut das ganze etwas anders aus. Zwar ist Wildcampen dort ebenso wie in Frankreich offiziell verboten, nur nehmen es die Spanier nicht so genau und tolerieren das Ganze solang es im Rahmen bleibt.

Wenn ihr irgendwo wild steht, ganz egal wo, solltet ihr euch definitiv an die inoffiziellen Vanlife Regeln halten. Das versteht sich hoffentlich von selbst.

Essen und Trinken

Dieser Block wurde von der Crew ausführlich getestet und für gut befunden.
In Frankreich startet kein Tag ohne ein Pain au Chocolat, das natürlich auch Mittags, Abends, oder zwischendurch gerne gegessen wird. Wenn man irgendwo das Wort „Boulangerie“ liest, bedeutet das soviel wie „nichts wie hin“, denn die Franzosen können definitiv backen!

Doch auch der französische Wein und den fangfrischen Fisch sollte man in den zahlreichen Restaurants mindestens einmal getestet haben. Gerade in Capbreton gibt es eine große Auswahl an Fischrestaurants. Wer in seinem Van lieber selbst kocht, dem empfehlen wir den Wochenmarkt in den Markthallen von Hossegor.

Tapas, Apfelwein und Cerveza bekommt man in Spanien in den sogenannten Pintxos Bars, davon gibt es in San Sebastian tausende. Ok, vielleicht nicht gerade tausende, aber hunderte werden es mit Sicherheit sein, denn das gehört zur baskischen Kultur. Kulinarischer Tipp der Crew: Solomillo – wahnsinnig lecker! Wer die Sparflamme im Surfurlaub aktiviert hat, sollte sich das Nachtleben von San Sebastian unbedingt donnerstags anschauen. Dort gibt es in der Querstraße hinter Zurriola „Pintxo Pote“, sprich ein Getränk und eine Tapa für 2€. Neue Bekanntschaften zu schließen, dabei leicht ein Sitzen zu haben und sich kulinarisch von Bar zu Bar zu bewegen ist definitiv nicht das schlechteste Abendprogramm.

Fazit

Einen Surfurlaub an der Atlantikküste sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben. Bei dem 14-tägigen Trip der Crew konnte leider nicht jeder Spot bis ins kleinste Detail genossen werden, dennoch waren sie froh die Breaks besuchen zu können. Sich vorab ein paar Campingplätze heraus zu suchen spart Zeit und Datenvolumen. Viel Trinken (zumindest Wasser) vergisst man bei der wunderschönen Landschaft auch gerne mal, somit verabschiedet sich die Crew mit den Worten – stay hydrated!

Ein herzliches Dankeschön an HYMER, die uns mit dem HYMER Grand Canyon S ein hervorragendes Surfmobil zur Verfügung gestellt haben.

Und nun ist es an der Zeit den Clip, den uns die Gang, bestehend aus Patrick Catford (Film und Surf), Chris Gollhofer (Foto) und Ferdi Christ (Surfers Mag Mitarbeiter), mitgebracht hat, zu genießen:

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