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Dänemark



Travel your own way

Was für die norddeutsche Surf-Szene zum Wochenend-Mekka anvanciert ist, sollte sich auch der Rest unserer Surf-Nation mal genauer anschauen gehen: Wellen und Land sind bezaubernd und gar nicht so weit weg, wie man immer denkt!

1. Getting There: In knapp fünf Stunden fährt man von Hamburg nach Klitmøller. Der nächste Flughafen ist bei Ålborg, aber in Dänemark zählt das Motto „der Weg ist das Ziel“: Die Natur ist wunderschön und gerade in Dänemark sitzt man oft mehr im Auto auf der Suche nach Wellen als alles andere. Wer nicht ganz so weit fahren mag, sollte kurz hinter der deutsch-dänischen Grenze nach Hvide Sande abbiegen, nur knapp drei Stunden von Hamburg entfernt. Und solltest du dich tatsächlich auf das Abenteuer Färöer-Inseln einlassen wollen, kannst du dich vor der Überfahrt schon mal in Hanstholm einsurfen.

2. Prime Season: Die meisten und besten Swells zeigen sich zwischen September und April. Von September bis November hat man die beste Kombi aus noch gerade erträglichen Temperaturen und Wellen. Im Winter geht die Wassertemperatur runter auf 4 °C, daher ist der gute alte 6/5/4er mit Haube der Grund, warum es in den Autos der Hardcore-Winter-Surfer so muffelt. Auch an der Ostseeküste gibt es ab und zu Surfbares, da ist die beste Zeit im Frühling, kurz nachdem das Eis geschmolzen ist.

3. Lodging & Food: Es gibt zwei beliebte Arten, seinen Dänemark-Trip zu verbringen: entweder gemütlich mit Freundin oder bestem Kumpel im eigenen Bus oder aber mit möglichst vielen Freunden in einem der typischen dänischen Ferienhäuser. Oft sind sie mit allem Luxus wie Swimmingpool, Whirlpool und Sauna ausgestattet und jeder, der nach einer winterlichen Session ins Haus kommt, freut sich auf Sauna und knisterndes Kaminfeuer. www.homelidays.de bietet neben einigen anderen Anbietern Häuser in allen Grössen und Preisklassen an. Vorupør ist ein idyllisches Fischerdörfchen mit rund 800 Einwohnern. Klitmøller mit rund 900 Einwohnern kann im Sommer schon mal voller werden. Will man sich hier im Sommer ein Haus mieten, sollte man schon etwas im Voraus buchen. Auf dem Nystrup Campingplatz bezahlt man pro Nacht 75 Kronen (10 Euro) und ein Doppelzimmer im Klitmøller Gammel Kro & Badehotel kostet 300 Kronen (40 Euro). Neben den besten Hot Dogs fern von New York City zahlt man für ein Mittagessen im Restaurant so um die 80 Kronen (11 Euro). Immer dran denken: Alkohol ist wie in ganz Skandinavien sackteuer, daher in weiser Voraussicht immer schön den Kofferraum voll laden. In Klitmøller kann man sich im „Westwind“-Surf-Shop Bretter etc. ausleihen.

4. Hazards & Hassles: Klittis Spitzname „Cold Hawaii“ lässt nicht nur auf gute Wellen schlussfolgern, sondern auch auf bittere Kälte. Sei besser darauf vorbereitet, damit du im Wasser nicht erfrierst. Um hier oben zu scoren, ist viel Autofahren Pflicht. Auf den Strassen ist in der Regel nicht viel los, aber gerade das verleitet zum Heizen. Um nicht aus dem Autowrack gezogen werden zu müssen, halte dich besser ans Speed-Limit. Ausserdem sind die Strafen für zu schnelles Fahren unfassbar hoch!

5. Waves & Shores: Obwohl Dänemark ein kleines Land ist, besitzt es doch eine Menge Küste an Nord- und Ostsee. Die Nordsee produziert die besten Wellen mit der Möglichkeit, auch mal Groundswell mit mehr als zehn Fuss zu scoren. Hvide Sande im Südwesten sowie Nørre Vorupør und Klitmøller im Nordwesten sind die bekanntesten Orte für Wellen. Aber auch dazwischen bietet die Küste eine Menge zum Erkunden. Die Küste wird an einigen Stellen von langen Jetties gehalten und bietet den Wellen so Schutz vor dem Wind, der nie weitweg von den Wellen ist. Aber auch in der Nähe von Kopenhagen lässt sich das Brett sinnvoll zu Wasser bringen, jedoch nur bei starkem auflandigen Nordostwind.

6. Local Features: Im Juni und Juli kann man locker bis Mitternacht surfen. Wenn das mal nicht geil ist!

7. Crowds & Locals: Viele Windsurfer und Kiter fliegen in dänischen Gewässern um einen herum. An den bekannten Spots ist es inzwischen ähnlich voll wie im Sommer in Frankreich. Das Level wird von Tag zu Tag besser, aber sobald du mehr als den Takeoff beherrschst, wirst du genügend Wellen bekommen, vor allem mit dem Longboard. Was man aber im Wasser nicht vergessen sollte: Wir sind auch in Dänemark nur Gäste, daher sollte man sich auch hier an die üblichen Regeln halten.

8. Girls & Nightlife: Wer tanzen gehen will, sollte nach Århus oder Ålborg fahren, da geht teilweise mehr die Post ab als in deinem hippen Grossstadt-Club. Und die Frauen sind hier auch viel hübscher!

9. Flat Options: Das Umland, gerade bei Klitmøller, besteht aus Wald, Wiesen und Dünenlandschaft. Hier lebt viel Wild und man kann herrlich spazieren gehen und sich Beeren für den abendlichen Cocktail pflücken. Alle Vogel-Fans sollten unbedingt ihre Ferngläser mitbringen.

10. Links:
www.waves4you.de/map.html (Live Surfcams),
www.riders.dk

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