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Roadtrip Zentralamerika von Till Bohlig: Teil 2 – Costa Rica und Panama

In meinem ersten Post hatte ich versprochen euch ein paar Surfspots vorzustellen. Wir sind jetzt zwar schon einige Monate und mehrere tausend Kilometer auf Achse und haben jede Menge guter Spots gesurft, aber ich fang einfach mal mit dem letzten Monat an. Die Swell-Saison beginnt ja erst und so kann ich über die Spots in El Salvador und Mexiko vermutlich noch mehr sagen, wenn wir dort gut was auf die Mütze bekommen haben.

Beim ersten Spot hab ich mir erst schwer getan und war mir unsicher ob ich darüber überhaupt berichten will. Aber in Zeiten von Wannasurf und der alt bekannten Surferbibel die nahezu jeden Spot im entferntesten Winkel dieser Welt verraten, ist auch Bocas del Toro kein Geheimnis. Richtig gehört, die Inselgruppe an der Karibikküste von Panama.

Bizarrer Weise fange ich meine Spotempfehlung mit unserem einzigen Karibikspot an. Wobei, halt, wir sind auch in Costa Rica Karibikwellen gesurft – vergesst’s. Wir kamen Anfang März auf Isla Colon an und hatten eine Woche konstant mindestens kopfhohe kraftvolle Wellen mit guten Walls – Windswell mit kurzer Periode, der aber in Kombination mit 1A Reefs, Wellen aller feinster Sorte produziert. WIr mussten die Insel nicht mal verlassen, haben aber aus erster Hand gehört, dass man mit etwas Kleingeld per Boot-Taxi noch zahlreiche lohnenswerte Optionen hat. Das Swellfenster ist klein, dafür aber wohl recht zuverlässig. Von Januar bis Ende März und dann nochmals 1-2 Monate im Sommer gibt’s Swell, der sich meistens in schnellen Lefts bricht. Und wenn wider Erwarten doch keine Welle da ist, dann gibt’s in Bocas Town jede Menge Party und alles was die Rastafarikultur sonst so zu bieten hat.

Zu Santa Catalina auf der Pazifikseite will ich gar nicht viel sagen. Nur soviel: Super geile Right, super langer Paddel Out, super schönes Örtchen, jede Menge super Unterkünfte, aber leider auch super crowded.
Das mag daran liegen, dass wir ne Woche vor Ostern da waren, der Swell nicht ganz optimal reinlief und die Take Off Zone recht eng war, aber wir haben ziemlich schnell die Schnauze voll gehabt.

Leider gibt’s auch kaum Ausweichmöglichkeiten. Wer mit Crowds kein Problem hat, für den ist’s die lange Anfahrt Wert, ansonsten würde ich empfehlen in der Off-Swell-Season anzureisen um wenigsten ein paar der guten Wellen zu surfen, die definitiv da sind oder einfach ein paar der anderen Spots zu surfen die Panama zu bieten hat.

Beim Thema Ausweichmöglichkeiten sind wir auch schon beim nächsten Spot. Simon von der Redaktion meinte zwar bei unserem Treffen damals in München, dass Pavones ja schon jeder kennt und dass dazu wohl alles gesagt sei, aber ich will trotzdem ein paar Sätze dazu verlieren. Pavones ist top, wer auf schnelle lange Lefts steht, der ist hier bestens aufgehoben und man bekommt auch bei 50 Leuten im Wasser immer noch seine Wellen ab.

Wir haben uns den Stress nach unserer Crowd-Erfahrung von Santa Catalina aber meistens  erspart und die Spots 10 min südlich und nördlich von Pavones ausgecheckt. Sind nicht die bekannten Weltklasse Spots, aber dafür ist man hier eineregelmäßig alleine oder mit nur sehr wenigen Leuten im Wasser und die Anzahl der gesurften Wellen ist dann vergleichsweise hoch. Noch ein Gerücht mit dem ich aufräumen will: Man braucht hier nicht zwingend einen riesen Swell. Es gibt Spots für kleine Swells, Spots für große und auch Spots wenn Pavones zu groß wird. Ach ja, super schön ist es hier übrigens auch und viel weniger touristisch als gedacht, weshalb wir gleich zwei Wochen hängengeblieben sind. Morgen geht’s dann weiter, auf die Westseite des Golfo Dulce. Unsere Frontside ist eingerostet – wir brauchen wieder Rights.

Pura Vida – bis zum nächsten Mal – Euer Till
Und wenn euch langweilig ist dann checkt doch mal unseren Blog: www.triplife.de

Gallerie:

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