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Surfspots

Local Knowledge: Bali mit Rik Fiddicke

Rik ist ehemaliger Windsurfpro, hat sein eigenes Surflabel Faith 21 und 21 Degrees gegründet und lebt den Großteil des Jahres auf der Insel der Götter, Bali. Wenn er also nicht gerade an der nächsten Kollektion arbeitet, flitzt er mit seinem Motorrad über die Insel und surft die besten Wellen des Planeten. Wo und wann ihr das machen könnt, verrät der Oldenburger jetzt.

Erzähl uns von deiner (Wahl-)Heimat. Wo genau wohnst du und was macht die Region für dich so Lebenswert.
Ich wohne seit zwei Jahren in Canggu auf Bali, fünf Minuten vom Echo Beach entfernt. Ich liebe die Gegend, da es noch ruhiger ist als in Seminyak und sich Canggu bisher einen recht dörflichen Charakter bewahrt hat. Von hier ist man innerhalb einer Stunde Fahrt an der Bukit oder der Ostküste, hat aber fast täglich gute Wellen auch genau vor der Haustuer.

Dein Lieblinsgspot und warum es gerade dein Lieblingsspot ist:
Echo Beach hat 3 gute Wellen, eine Linke überm Riff genau vor den Warungs, eine A-Frame an der Sandbank und eine Rechte an der Flussmündung ebenfalls über dem Riff.

Welche Bedingungen sind perfekt:
Die Swellgröße ist beinahe irrelevant, da es fast nie flach ist, sollte es weit über kopfhoch brechen, wird es allerdings manchmal etwas chaotisch mit vielen Close Outs und Strömung.

Besten Monate für Wellen:
Das ganze Jahr über

Wo checkst du den Swell (welche Internetseite):
Magicseaweed.com

Was ist das perfekte Board für die Region:
Während ein typisches performance Shortboard am Echo Beach die erste Wahl ist   guckst du als Longboarder und Single Fin Fetischist einfach von den Restaurants nach Links in Richtung Kuta und siehst 2-3 sehr entspannte Wellen zum abstylen, die etwas weiter draußen brechen.

Bestes Restaurant/Kneipe/Club:
Ein kleines Highlight sind die Warungs und Restaurants direkt vor der Linken, wo man alles  von Italienisch, über günstiges Indo-Essen bis hin zu frischem Fisch und beim Essen die Action auf dem Wasser lauthals kommentieren kann. Man kann nur hoffen, dass die kleinen Restaurants nicht den ehrgeizigen Bauvorhaben einiger Hoteliers zum Opfer fallen.

Bester Surfshop in der Region:
Gleich hinter den Restaurants findest du den kleinen Store von „Mikala Jones“ wo du Wax und Boards bekommst.

Beste Campingplatz/Hostel/Hotel, dass du Besuchern empfehlen kannst:
Zum Wohnen gibt es viele Optionen, von der 150 Dollar Villa am Tag, ueber Homestays bis hin zu Surf Camps.

Der beste Spot für Anfänger, Fortgeschrittene und Pros in der Region:
Es gibt 3 Wellen am Echo Beach, hier ist für alle was dabei ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Pro. Die Wellen können je nach Größe recht anspruchsvoll sein, die Rechte ist die perfekte Spaßwelle. Wenn du die Welle in Topform erwischst mit weniger als 20 Leuten im Line Up, ist das allerdings wie ein 6ser im Lotto. Dazu kommt, dass das Level ziemlich hoch ist mit einer Mischung aus Locals, Pros und Australiern. Man sollte also etwas Geduld mitbringen an guten Tagen. Während die Rechte und die Linke um Flut herum bricht, geht die Sandbank bei Ebbe ab, ist aber meistens ähnlich umkämpft wie die rechte. Nach einem knackigen Take Off schüttelt man sich 1-2 Boogie Boarder von der Schulter und hat die Wahl zwischen einer längeren Linken bis zum Strand oder einer kurzen Rechten, die sich schnell im Channel verläuft.

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