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Surfspots

Local Knowledge: Portugal mit Paul Grey

Paul lebt seit vielen Jahren in Portugal, momentan studiert er in der Hauptstadt Lissabon. In jeder freien Minute fährt er die Strände der Umgebung ab, um die besten Wellen des Landes zu zerpflügen. Wann man das wo am besten machen kann, verrät er uns hier.

Erzähl uns von deiner (Wahl-)Heimat. Wo genau wohnst du und was macht die Region für dich so Lebenswert.
PG: Ich wohne zur Zeit in Lissabon, wo ich aufgrund der guten Bedingungen fast jeden Tag ins Wasser komme. In Lissabon hat man eine große Auswahl an Spots, die jeder für sich Vor- und Nachteile hat. Wenn es klein ist bekommt man selbst an der Westküste (Praia do Guincho, Praia Grande/Pequena) noch genügend Swell zum surfen. Wird es größer hat man eine Vielzahl an Ausweichspots wie z.B. Costa da Caparica oder die Linha de Cascais mit „Carcavelos“, „Santo Amaro“ u.a. Wenn man schon Fortgeschritten ist kann man sich in Ericeira ab einer Vielzahl an Pointbreaks ergötzen oder weiter nördlich, in Peniche, sich dem Beachbreak „Supertubos“ stellen. Kurz gesagt, ist Lissabon ein Traum in Bezug auf Spotvielfalt und Variationsmöglichkeiten für hungrige Surfer.

Dein Lieblinsgspot und warum es gerade dein Lieblingsspot ist:
PG: Hier gibt es einen Haufen guter Spots, was es einem schwer macht einen Favoriten zu wählen. Da sich bei den Beachbreaks die Sandbänke fortwährend ändern, muss man flexibel bleiben. Aber in Ericiera gibt es jedoch einen, der es mir ganz besonders angetan hat mit den selbsterklärenden Namen “Crazy left”. Dieser Leftpointbreak befindet sich in der gleichen Bucht wie der bekannte Righthander „Coxos“ und läuft eher bei der entgegengesetzten Tide wie „Coxos“. Dass heißt, wenn zu viel Wasser drauf ist und „Coxos“ aufhört zu laufen, kann man quer durch die bucht paddeln und auf „Crazy left“ wechseln.

Welche Bedingungen sind perfekt:
PG: Für „Crazy Left“ ist die beste Tide Midtide, wenn gerade die Flut kommt. Westlicher Swell mit einer Größe von 1.5 – 2 Meter und leichter Offshore bringen die Welle so richtig zum feuern.

Besten Monate für Wellen:
PG: Die Beachbreaks der Region laufen eigentlich das ganze Jahr über aber für Ericiera und Peniche sind eher die Monate Richtung Winter geeignet. Dann wenn der Swell langsam größer wird und man sich in fette Tubes hauen kann.

Wo checkst du den Swell:
PG: Eigentlich fast immer Windguru.cz, die, wie ich finde, oft sehr akkurat sind. Aber wir haben in Lissabon mit beachcam.pt noch eine Internetseite auf der man direkt via Webcam die Strände sehen kann.

Was ist das perfekte Board für die Region:
PG: Ich würde zu einem Shortboard tendieren, da die meisten Wellen relativ „turnlastig“ sind. Aber ein Step-up schadet auch nicht, falls es mal größer und „hollower“ wird.

Bestes Restaurant / Kneipe / Club:
PG: „Chimarrao Rodizio“ auf dem Expogelände in Alameda. So bekommt man so viel Fleisch, bis man umfällt… 😉

Bester Surfshop in der Region:
PG: „Six Foot“ Surfshop in Sao Pedro Estoril. Hier bekommt man so ziemlich alles.

Beste Campingplatz/Hostel/Hotel, dass du empfehlen kannst?
PG: In Lissabon und Umgebung gibt es viele Hotels und Hostels, sowie eine breite Auswahl an Campingmöglichkeiten. Schwer da einen guten Tipp zu geben, ich würde wahrscheinlich nach Ericeira oder Peniche aufmachen und dort was suchen.

Der beste Spot für Anfänger in der Region:
PG: „Costa da Caparica“, einfacher Beachbreak für alle Könnensstufen.

Der beste Spot für Fortgeschrittene in der Region:
PG: Ribeira d´Ilhas in Ericiera, einfacher Pointbreak, wenn es nicht zu groß ist. Ab zwei Metern kann einem die Strömung die Session versauen.

Der beste Spot für Pros in der Region:
PG: „Coxos“, „Crazy Left“, „Supertubos“ ab einem Meter aufwärts, „Pedra Branca“ u.v.m. Alles was das Herz begehrt. 🙂

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