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SHAPING ROOM: Lost Surfboards

Ihr wollt wissen, woher die Bretter kommen, die für euch die Welt bedeuten? Kein Problem, in dieser Rubrik stellen wir euch jeweils eine Shape-Firma und deren Geschichte vor. Dieses Mal baten wir Matt Biolos ans Mikrofon. Er ist neben Al Merrick der erfolgreichste Shaper der Welt und Mastermind hinter Lost Surfboards.

Wie viele Bretter stellt ihr heute im Schnitt pro Jahr her?
Das ist eine diffizile Frage, denn ich kann dir nicht wirklich Zahlen verraten, aber wir produzieren auf jeden Fall sehr viele Bretter. Unser größter Markt sind die Vereinigten Staaten, Europa, Australien und Japan. 2012 ist unser bestes Jahr bislang gewesen. Wir sind mit Sicherheit die Nummer zwei in High-Performance-Boards weltweit.

Welche Art Boards verkauft ihr am meisten?
High-Performance-Hybrids für jeden Surfer, Bretter wie das „V2 Rocket“, „The Mini Driver“, „Bottom Feeder“, „Sub Scorcher“ und ähnliche. Die gehen am häufigsten über den Tresen. Die meisten Leute, die bei uns kaufen, sind Intermediate- bis Pro-Level-Surfer, die genau wissen, was sie brauchen und suchen.

Welches Board würdet ihr einem Deutschen empfehlen, der ein-, zweimal im Jahr zum Surfen kommt und seinen Urlaub jedes Mal an einem anderen Spot verbringt?
Das ist nicht wirklich mein Geschäft. Ich würde sagen, sie sollten sich ein Board in einem guten Surf-Shop oder einer Surfschule mieten, wenn sie wirklich nur ein-, zweimal im Jahr zum Surfen kommen.

Was reizt dich an dem Job am meisten?

Die Zusammenarbeit mit den Top-Pros. Es ist eine große Herausforderung, die Informationen, die ich von den Pros bekomme, zu filtern und so umzusetzen, dass sie glücklich sind und ihre Arbeit machen können. Es ist ein schwieriges Spiel, bei dem man sein eigenes Ego runterschrauben und einfach mal zuhören muss.

Was bedeutet der Name Lost Surfboards?

Die Bedeutung des Namens Lost ist einfach ein Statement, dass wir alle irgendwie verloren in der Welt sind. Wenn wir aufwachsen, wollen wir gewinnen oder schauen zum Gewinnerteam
auf, doch in Wahrheit sind wir dabei „lost“. Der deutsche Surfer, der ein-, zweimal im Jahr zum Surfen kommt, kommt sich zwischen den Pros im Wasser sicher oft sehr verloren vor. Der Top-Pro fühlt sich „lost“, da er seine Freunde zu Hause zurücklassen muss, um die Welt zu bereisen und schnell eine ganz andere Sicht auf die Dinge bekommt als die Buddys daheim.
Zu 90 Prozent sitzen wir während des Surfens auf den Boards und starren gen Horizont oder paddeln ihm entgegen mit dem Rücken zur Welt… lost!

Wo seht ihr die Zukunft in der Surfboard- Technologie?
Ich sehe regelmäßig viele spannende Sachen auftauchen. Trotzdem basieren 80 Prozent mei- nes Geschäfts auf der traditionellen Herstellung von Surfboards. Ich liebe aber Progression und die deutschen Jungs von Hydro Flex begeistern mich immer wieder und wir arbeiten eng zusammen. Ich blicke der Zukunft auf jeden Fall sehr positiv entgegen!

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