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National

QGC 2011: Tag 4 – Utopia

http://mpora.com/videos/mvKsi4VJ9

Am Mittwochmorgen lag Großes in der Luft. Der Swell ist über Nacht auf gut doppel-kopfhohe Wellen gewachsen und es wurde keine/r verschont. Selbst die Kleinsten schlugen sich in den perfekten Wellen in Mimizan Plage mit hohen Scores durch ihre Heats. Dieser Tag wird sicherlich Geschichte schreiben bei den Quiksilver German Champs 2011.


Drei Namen hörte man dabei oft durch das Mikrofon von Sprecher Florian Duhse: Arne Bergwinkl, Paul Grey und Joe de Armas. Die drei holten sich mit unglaublich radikalen Turns, Aerials und Cutbacks die Scores des Tages ab. Vor allem der 16-jährige Joe de Armas zeigte sich gestern in der Form der Woche und schnappte sich gleich zwei Bomben, was ihm insgesamt 18.15 Punkte einbrachte. Aber Arne ist ihm dicht auf den Fersen und mehr als heiß auf den Titel des Deutschen Meisters, das machte er mit einer 9.85-Welle mehr als deutlich. Ob er sich dieses Jahr den Doppelsieg holen kann? Immerhin steht er auch bei den Junioren heute im Finale (genauso wie Louis Josek, Luis Reismann und Nuno Heinrich)… Hätte Alex Zirke am Ende des sekundenlangen Tunnels Licht gesehen und ihn kein Weißwasserball in die Knie gezwungen, wäre eine glatte 10 durchaus drin gewesen; so musste er sich in seinem Heat mit dem zweiten Platz zufrieden geben, zieht aber neben Arne, Alex Tesch und Tim Schubert natürlich ebenfalls ins heutige Finale ein.

Alex Zirke zieht in die Tube

Respekt ging gestern auch an unsere Grommets, für die manche Wellen fast doppelt kopfhoch waren, die sich aber trotzdem hinaus in den Line Up kämpften und jede noch so fiese Bombe anstarteten, wie zum Beispiel der erst 11-jährige Dylan Groen! Lilly von Treuenfels war als einziges Mädchen mit am Start und stellte sich den schwierigen Bedingungen mit starker Strömung und riesigen Freak Sets. Am Ende konnten sich Goncalo Fragoso, Malte Mappes, Noah Gonzalez Hartl und Julius Wenzel über den Einzug ins Finale freuen. Damit surfen Malte und Noah gleich um zwei Titel, denn sie starten auch noch bei den Cadets (bis 16). Neben ihnen stehen auch noch Joe de Armas und Nuno Heinrich im Finale, das heute alles entscheidet.

Auch die Ladies hatten mit den großen Bedingungen zu kämpfen, schlugen sich aber mehr als gut. Virginia Giesen, die amtierende Deutsche Meisterin, hatte leider etwas Pech bei der Wellenauswahl, wurde von einem großen Set erwischt und musste noch einmal an Land, um über den Channel erneut in den Line Up zu gelangen. Für ein Weiterkommen hätte sie lediglich etwas mehr als 2 Punkte benötigt, aber leider lief die Uhr schneller als sie paddeln konnte und beendete damit ihre Hoffnungen auf einen zweiten Titel. Nun treffen im Finale eine überragende Kira Groen, die ebenfalls äußerst starke Janni Hönscheid, Miss Big Wave Jana Brockhaus sowie die zierliche, aber radikale Mascha Trietsch aufeinander.

Kira Groen on a Mission

Am Nachmittag wurde der Job der Judges immer schwerer, denn das Gegenlicht erschwerte die Identifikation der Surfer in den großen und teils verblasenen Wellen. Zwei Finale wurden dennoch gesurft: Das der Senioren (ab 28), in dem sich Björn Mombach nur ganz knapp (mit 0.15 Punkten Rückstand) Yamir Serrano Prieto geschlagen geben musste, und das der Grandmaster (ab 40), aus dem Maxi Reuter als Sieger hervorging. Er musste für den Titel teuer beziehungsweise mit einer Schürfwunde auf der Stirn bezahlen, die ihm ein Wipe Out in Kombination mit einer seichten Sandbank bescherte…

Heute heißt es Final Call! Dann geht es in den Klassen Grommets, Cadets, Longboard Women und Men, Juniorinnen und Junioren sowie der Open Class Men und Women um alles, nämlich die Titel der Deutschen Meister 2011.

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