Mit „Gwynnik“ veröffentlichen Regisseur Seth Hughes und Mike Lay den dritten und letzten Teil ihrer Filmtrilogie nach Cynevin und Hireth. Doch statt größer, schneller oder spektakulärer zu werden, schlägt der Film bewusst einen anderen Weg ein.
„Gwynnik“ ist ruhiger. Persönlicher. Erdiger.
Der Name bedeutet auf Kornisch „little fair one“ und ist eine Hommage an Mike Lays blonde Kinder und den neuen Lebensrhythmus, den sie in sein Leben gebracht haben. Gedreht über einen Zeitraum von zwei Jahren in Cornwall und der Bretagne, begleitet der Film nicht nur das Surfen, sondern vor allem einen Wandel.
Nach Jahren als reisender Profi-Surfer hat sich Mike Lays Blick auf das Meer verändert. Statt ständig perfekten Wellen hinterherzujagen, geht es heute mehr um das gesamte Erlebnis. Um Zeit im Wasser. Um Verbindung. Um Familie und Heimat.
Genau das macht „Gwynnik“ so besonders.