Noa Deane scheint gerade auf einem endlosen Lauf zu sein, bei dem er ein hochwertiges Surfprojekt nach dem nächsten raushaut. Während sein jüngster Film „Stimulant“ gerade erst seine Kinotour in Australien abgeschlossen hat und in naher Zukunft online erscheinen soll, legt Noa direkt nach und veröffentlicht einen 16-minütigen Edit mit dem Titel „Island Fever“ aus seinem letzten Hawaii-Trip. Was Noa da gerade abzieht, wirkt wie ein echtes Generationen-Statement. Und es spricht einiges dafür, dass er aktuell zu den fleißigsten Freesurfern überhaupt gehört.
Viele würden einen Feature-Film als Höhepunkt ihrer Surfkarriere betrachten. Bei Noa ist das eher ein regelmäßiger Meilenstein. Gefühlt bringt er alle ein bis zwei Jahre einen neuen Movie raus, und das ohne Qualitätsverlust oder den Eindruck, dass hier nur fürs Social-Media-Tempo produziert wird. Im Gegenteil: Seine Filme haben immer eine klare Handschrift und sind so gebaut, dass man beim Zuschauen ständig laut reagiert, weil wieder irgendetwas passiert, das man so nicht erwartet.