Staubige Pisten, endlose Horizonte und eine Stille, die alles verschluckt. Orienta ist mehr als nur ein Surf-Clip, es ist eine Reise ins Ungewisse. Eine Expedition durch Afrika, bei der es nicht nur um Wellen geht, sondern um das Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.
Der Film mit Miguel Blanco folgt einer einfachen, fast schon romantischen Idee: Weg von bekannten Spots, weg von Crowds, zurück zu Intuition und Entdeckung. Kilometer um Kilometer führt der Weg durch scheinbar leere Landschaften. Keine Surfshops, keine Forecast-Apps, keine offensichtlichen Hinweise darauf, dass hier irgendwo perfekte Bedingungen warten könnten.
Und genau darin liegt der Reiz.
Denn wenn man lange genug sucht, wenn man sich treiben lässt und bereit ist, den gewohnten Komfort hinter sich zu lassen, passieren genau die Dinge, die man nicht planen kann. In Orienta ist es ein fast surrealer Moment: Zwei Esel am Straßenrand, die scheinbar zufällig den Weg weisen und plötzlich öffnet sich dahinter eine makellose Right-Hander-Welle.
Keine Menschen im Wasser. Keine Spuren im Sand. Nur Wind, Swell und das Gefühl, etwas entdeckt zu haben, das nicht für die breite Masse bestimmt ist.
Visuell eingefangen wurde das Ganze von Timmy Toes, der die Weite und Rohheit der Landschaft ebenso stark transportiert wie die Magie der Sessions.