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Return to the Bering: Surfen am Rand der Welt

Mit „Return to the Bering“ kehrt eine Crew um Noah Wegrich, Pete Devries und Josh Mulcoy an einen der abgelegensten Surfspots der Welt zurück. Der Film knüpft an das Projekt „Island X“ aus dem Jahr 2023 an, in dem erstmals dokumentiert wurde, dass sich selbst im rauen Beringmeer surfbare Wellen finden lassen.

Damals wurde am Ende des Films die Location enthüllt: St. Paul Island, eine kleine Insel nördlich der Aleuten mit gerade einmal etwas über 400 Einwohnern. Ein Ort, der komplett den extremen Bedingungen Alaskas ausgesetzt ist – eisiges Wasser, unberechenbares Wetter und eine Anreise, die alles andere als einfach ist.

Genau diese Faktoren sorgen aber auch dafür, dass der Spot wohl ein Geheimtipp bleibt. Nicht nur die Temperaturen schrecken ab, sondern auch die Logistik. Flüge werden verschoben, Verbindungen gestrichen und oft entscheidet schlicht die Natur darüber, ob man überhaupt ankommt oder wieder wegkommt.

Zwei Jahre nach dem ersten Trip kehrt die Crew zurück, diesmal mit dem Ziel, noch tiefer in diese unwirtliche Region vorzudringen. Von St. Paul geht es weiter auf eine noch kleinere Insel, rund 40 Meilen entfernt. Ein Ort, der auf den ersten Blick kaum mit Surfen in Verbindung gebracht wird.

Doch selbst hier laufen Wellen. Zwischen Robbenkolonien entdeckt das Team eine spielerische Left, bis plötzlich Orcas durch die Line-up ziehen. Die Natur bestimmt hier alles – von den Begegnungen im Wasser bis hin zu den Bedingungen an Land. Konstante Faktoren gibt es kaum, außer dem wechselhaften Wetter und gestrichenen Flügen.

Was den Film besonders macht, ist nicht nur das Surfen an einem der unwirtlichsten Orte der Welt, sondern auch der Umgang mit den lokalen Communities. Die Crew bleibt nicht nur kurz, sondern nimmt sich Zeit, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten. Sie geben Surfunterricht für Kinder, die zuvor kaum Berührungspunkte mit dem Sport hatten. Trotz eisiger Temperaturen und starkem Wind stehen sie stundenlang im Wasser – einfach aus purer Begeisterung.

„Return to the Bering“ ist damit mehr als ein klassischer Surf-Film. Er zeigt eine Kultur und einen Lebensraum, den die meisten nie selbst erleben werden. Der Alltag auf diesen Inseln ist geprägt von harten Bedingungen, Isolation und einem engen Verhältnis zur Natur.

Für die Filmemacher von Fielder Films steht genau das im Mittelpunkt. Es geht darum, Orte sichtbar zu machen, die kaum dokumentiert sind, und Geschichten zu erzählen, die sonst verborgen bleiben. Das Beringmeer ist kein klassisches Surfziel – aber genau das macht den Reiz aus. Ein abgelegener Ort, der mit jeder Reise ein Stück mehr entdeckt wird und gerade deshalb immer wieder dorthin zurückzieht.

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