Jaleesa Vincent in eine Schublade zu stecken, dürfte ziemlich schwierig werden. Viele kennen die Australierin vor allem durch das Surfen, doch das ist nur ein Teil ihrer kreativen Welt. Künstlerin, Musikerin, Filmemacherin, Autorin, Designerin und Shaperin: Vincent bewegt sich zwischen unterschiedlichsten Ausdrucksformen, ohne sich dabei auf eine davon festlegen zu wollen.
Die Mini Doku „Strange, Not A Stranger“ begleitet Jaleesa und ihren Partner Luka Raubenheimer, der einen großen Teil ihres gemeinsamen Lebens und ihrer Reisen dokumentiert. Statt einer klassischen Surf Biografie entsteht dabei das Porträt einer Frau, für die Kreativität weder Hobby noch Beruf ist, sondern vielmehr eine Art, die Welt zu betrachten.
Der Ozean wird dabei genauso zur Leinwand wie das Studio, ein Surfboard oder die Kamera. Im Mittelpunkt steht die Frage, was passiert, wenn man sein Leben weniger nach Konventionen und stärker nach Neugier gestaltet.
„Strange, Not A Stranger“ ist damit weit mehr als ein weiterer Surf Edit. Der von Luka Raubenheimer inszenierte Film zeigt eine der spannendsten kreativen Persönlichkeiten des modernen Surfens und erzählt von Individualität, unabhängiger Ausdruckskraft und der Freiheit, sich eben nicht über eine einzige Sache definieren zu müssen.