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Ein Tag bei Sicre Surfboards: Vom Blank zum fertigen Board

Wie wird aus einem „Blank“ ein fertiges Surfboard? Chris Gollhofer hat es sich angeschaut.

Text & Fotos: Chris Gollhofer

Surfboards gibt es in nahezu allen Formen und Größen. Als Longboard, Funboard, Performance Shortboard oder Fish, als Singelfin, Twinnie, Thruster oder mit Quad-Setup. Jedes Surfboard hat seine Daseinsberechtigung.

An dieser Stelle geht es jedoch nicht um die Pros und Contras der verschiedenen Shapes. Vielmehr geht es darum, dem Handwerk des Surfboard-Shapers Respekt zu zollen und euch Schritt für Schritt zu zeigen, wie aus einem „Blank“ das fertige Surfboard wird, bevor es zum Glassing geht.


"...and now beginns the pornographic part!"
©Julien Sicre

Sicherlich haben einige von euch ein handshaped Surfboard daheim, welches ihr mit dem Shaper eures Vertrauens gemeinsam ausgetüftelt habt. Aber nur die Wenigsten von uns bekommen einen detaillierten Einblick in die Heiligen Hallen einer Shaping Bay und können diesen dann auch noch dokumentieren.

Ich hatte das Glück, Julien Sicre von Sicre Surfboards (Shaper von Tim Elter) in Lajares (Fuerteventura)  kennen zu lernen und konnte ihn einen Tag lang bei der Arbeit begleiten.

Auch wenn jetzt der ein oder andere denkt, dass der Sicre Store doch in El Cotillo ist – das stimmt. Geshaped wird aber gute zehn Kilometer weiter im Landesinneren…

Die grobe Outline ist schon gesetzt.
Mit dem Hobel wird Schicht für Schicht abgetragen. Das Paket auf dem Blank ist ein Gewicht zur Stabilisierung.
Glasfasermatten fürs Glassing - wird aber erst nach dem Shapen gebraucht.
Mit dem Hobel werden die Rails grob geformt.
Stück für Stück nimmt das Brett seine Form an.
Das Top vom Board wird auch immer wieder glatt gesandet.
Kurzer Check.
Die To-Do-List.
Die Rails werden mit dem Sandpaper in Form gebracht.
Die Nose vom Board.
Je weiter das Board geshaped wird, desto feiner wird das Sandingpaper.
Symmetrie-Check.
Der Holzstringer steht meistens etwas heraus… also muss der Feinhobel ran.
Wenn das Tail geshaped wird, ist absolute Präzision gefragt.
Sobald feststeht, wo das Tail positioniert wird, wird die Tail-Outline mit der Schablone aufgezeichnet.
Die Outline steht, jetzt wird gesägt.
Letzter Symmetrie-Check vom Top-Deck.
Finally… das Board ist ready fürs Glassing.
Wo gehobelt wird, fallen Späne.
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