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Kantabrien: Das Surf- und Naturparadies in Nordspanien // Verlosung

Traumstrände vor saftig-grünen Hügeln, surfen vor schneebedeckten Bergen. Gutmütige Anfänger-Spots und Big Wave-Wahnsinn.

Text & Fotos: Martin Stüllein

Zugegeben, Nordspanien als Surfdestination vorzustellen, ist ein bisschen, wie Eulen nach Athen zu tragen. Kennen das nicht schon längst alle?

Nach zehn Jahren regelmäßiger, langer Aufenthalte in dieser Region und nun auch der Recherche eines Kantabrien-Wanderführers, kann ich zu Recht sagen: Nein.

Viele Surftraveller sind erstaunt, wenn sie von den Möglichkeiten hören, die hier vor ihrer Nase liegen. Um diese zu erleben, muss man allerdings auch einmal die gängigen Surfstrände verlassen und sich auf die Gegend einlassen – dafür wird man reich belohnt. Eine kleine Liebeserklärung an das Surf- und Wanderparadies Kantabrien.

Typisch Kantabrien: Kühe, grüne Hügel und Wellen.

Ein paar geographische Daten, bevor wir zum wirklich wichtigen Teil kommen (es soll ja auch ein Leben neben dem Surfen geben ;)

Kantabrien ist die zweitkleinste autonome Gemeinschaft Festlandspaniens nach La Rioja, ihre Hauptstadt ist Santander. Es liegt zwischen dem Baskenland und Asturien am Kantabrischen Meer bzw. dem Golf von Biskaya, wie der Teil des Nordatlantiks hier heißt. Durchzogen wird es von einer bis über 2500 m hohen Gebirgskette, der Kantabrischen Kordillere (eine Fortsetzung der Pyrenäen entlang der gesamten nordspanischen Küste). Die Picos de Europa sind der bekannteste Teil dieser Kette. Das ganze Jahr über, besonders aber im Winter, treffen Stürme aus dem Nordatlantik auf die Küste und die hohen Berge und regnen sich dort ab. Das Ergebnis: Wellen satt, ein feucht-mildes Klima und grüne Wiesen.

Wer zum ersten Mal durch Kantabrien reist, wird sicherlich an den bekanntesten Surfspots bei Somo und Loredo, sowie um das Cabo de Oyambre bei San Vicente de la Barquera an der Grenze zu Asturien Station machen.

Somo liegt gleich östlich von Santander und besitzt eine sehr gute Surf-Infrastruktur, von Surfcamps über Surfschulen und Surfshops bis hin zu Skatepark und Pumptrack. Das Angebot an Wellen reicht von sanften Longboard-Peelern bis hin zu respekteinflößenden Barrels! Hier befindet sich auch die Isla de Santa Marina, vor der eine der kräftigsten Wellen Kantabriens bricht.

Die Welle und der Vibe sind allerdings heavy – für non-Locals in der Regel also eher ein Zuschauer-Spot. Wenn er feuert, liefert er aber eine super Show und kann auch bei einer tollen Küstenwanderung besucht werden. Vom Campingplatz in Loredo geht es immer am Meer entlang zum Parkplatz vor Santa Marina und auf dem Klippenweg weiter bis nach Langre und Galizano. Ihr könnt auch mit der kleinen Fähre (gut 5 Euro) von Santander zum Anleger nach Somo fahren und den langen Strand entlang nach Loredo wandern. Oder ihr kombiniert den Wander-Surftag in die andere Richtung mit einem Bootsausflug in die Großstadt.

Eine Sunset-Session mit Blick auf Santander zum Ausklang des Tages wird sicherlich jedem Surfer in Erinnerung bleiben.

Auch westlich von Santander schlägt das Surfer- und Naturliebhaber-Herz höher, sogar für Big Wave-Aficionados. Die Dünen von Liencres und ihre bekannten Surfspots sind nicht nur per Auto, sondern auch über eine lange Küstentour zu Fuß erreichbar. Mit dem Stadtbus geht es zum Leuchtturm Faro Cabo Mayor am Stadtrand. Von dort wandern wir über Klippen und vorbei an unzähligen kleinen Stränden (viele mit Restaurant) in den Naturpark bei Liencres.

Die Rückkehr erfolgt mit dem Zug von Bóo de Piélagos im Stundentakt nach Santander. Gleich nach dem Start der Tour liegt ein berüchtigter Spot, wo der jährliche Contest La Vaca Gigante ausgetragen wird, sobald der Wellen-Forecast in den XXL-Bereich geht. Die waiting period wird hier bekannt gegeben.

Im östlichen Kantabrien, in Richtung Baskenland, werden Surfer fündig, die bei Sturm oder zu großem Swell geschützte Bedingungen suchen. Wer geduldig ist und sich auf Erkundung begibt, wird außerdem ein paar unglaubliche Wellen entdecken – mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Für flache Tage könnt ihr hier zudem einige Bergtouren mit Tiefblicken direkt auf den blauen Ozean machen. Die Ojos del Diablo bei Sonabia etwa sind ein absolutes Highlight!

Auch das Hinterland ist unbedingt zu empfehlen. Innerhalb von eineinhalb Stunden sind selbst abgelegene Bergregionen erreichbar. In Alto Campoo gibt es das einzige Skigebiet Kantabriens und eine sehr machbare Wanderung mit drei 2000er-Gipfeln auf einen Streich beim Pico Tres Mares.

Wo sonst in Europa kann man Snowboarden und den Tag bei einem Sunset-Surf ausklingen lassen? Mit etwas Glück kann man sogar ein witziges Downhill-Race auf Seifenkisten und Skateboards beobachten.

Und wer noch etwas weiter fährt und die Berge durchquert, entdeckt am Ebro-Canyon an der Grenze zur Provinz Burgos eine spektakuläre Landschaft. Ein Tipp für alle, die Sonne abgreifen wollen, wenn es sich nördlich der Berge mal wieder einregnet.

Natürlich sind die meisten von uns primär zum Surfen im schönen Nordspanien unterwegs. Doch selbst wer nur an der Küste bleiben möchte, kann seine Reise, wie wir gesehen haben, mit tollen Unternehmungen bereichern. Und für alle Bergfans bietet das Hinterland unerschöpfliche Tourenmöglichkeiten. In meinem Wanderführer Kantabrien habe ich 50 Routen entlang der Küste und im Gebirge für jeden Anspruch zusammengestellt.

Taucht ein in die traumhafte Landschaft und genießt die Wellen auf eurem nächsten Surftrip nach Nordspanien.

VERLOSUNG

Als große Fans von Nordspanien haben wir euch drei Exemplare des Wanderführer Kantabrien für euch, die ihr gewinnen könnt. Kommentiert einfach unter den Instagram Post, was genau euch am besten gefällt an Nordspanien. Bitte das liken & folgen nicht vergessen.

Die Teilnahmebedingungen gibt es HIER

Mehr über den Autor und seine Abenteuer findet ihr hier:
www.ummananda.de
www.instagram.com/ummanandapics

 

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